Montag, 7. Mai 2018

Meine Aufgabe :-)

Danke Biggi

... und viel Spaß ihr LIEBEn :-)


Ich durfte eine Geschichte schreiben ... und Biggis Vorgabe war:
"Benutze folgende Wörter: PFANNE, EUMEL, SALZ, HAUT und BIER

Natürlich war ich sofort fertig.
Hey du Eumel, dir ist wohl das Bier nicht bekommen ... Oder ist dir eine mit Salz gefüllte Pfanne über die die Haut gekippt?

Habe sie Story dann jedoch noch überarbeitet ;-)

Und jetzt ist sie so:
So ein Mist, hörte ich Ben neben mir schimpfen, nächstes Mal bleiben wir Zuhause und nehmen die Pfanne!.

Leicht irritiert öffnete ich meine Augen und hob mein Köpfchen, als diesen Worten noch ein lautes Zischen folgte. Ein komischer Geruch drang in meine kleine Lakritznase.

Ben und ich saßen im Sand. Ben hatte spontan beschlossen, heute zu grillen. Also hatten wir uns einen kleinen Picknickkorb mit vielen Leckereien gepackt und waren mitsamt unseren Grillutensilien an den Strand gefahren.

Wir setzten uns auf die Decke, und Ben packte unser leckeres Essen aus: Fleisch, Würstchen, Cracker mit Salz und Bier für Ben und ein paar kleine Käsestückchen und Hühnchensticks für mich.

Als Ben den Grill aufgebaut hatte, und anfing, das Fleisch und die Würstchen auf das Rost zu legen, schloss ich kurz meine Äuglein, um ein bisschen zu träumen.

Ich mochte das Geräusch der Wellen am Strand, den Wind, der durch mein Fell fuhr und das Salz des Meeres, das ich mit meiner feinen Nase durchaus wahr nahm. Ben sagte immer, er liebte es, wenn sich das Sylter Meer-Salz, das offenbar ein ganz spezielles war, auf seine Lippen und seine Haut legte. Ich wusste zwar nicht, was er damit so ganz genau meinte, aber da mir mein Herrchen nie Quatsch erzählte, glaubte ich ihm natürlich auch in diesem Fall.

Ich stand auf, streckte mich und trottete zu Ben, der ein wenig bedröppelt aus der Wäsche schaute. Sein Lieblingsstück Fleisch war ihm irgendwie zwischen die Grillkohle gerutscht und verbrannte gerade. Ich sah ihn verständnislos an. Du bist vielleicht ein Eumel, wie ist das denn passiert?, fragte ich und hoffte, dass Ben das leichte Schmunzeln auf meinem Gesicht nicht sehen und meine Worte eigentlich auch nicht hören würde. Ich wusste nämlich, dass Ben beim Grillen immer sehr genau auf alles achtete, damit nichts anbrannte oder in den Sand fiel. Deshalb wunderte ich mich doch sehr, dass ihm dieses kleine Malheur passierte.

Na, mein Kleiner, bin ich ein Eumel oder bin ich ein Eumel?, mein Herrchen schüttelte leicht grinsend den Kopf. Ich war eigentlich nicht erstaunt. Ben verstand mich sehr oft. Warum sollte es auch dieses Mal anders sein? Er hockte sich zu mir in den Sand und begann, mich zu kraulen. Weißt Du, Jake, ich war eben so abgelenkt von dem Duft des Meeres und dem Rauschen der Wellen. Das hat mich so richtig in seinen Bann gezogen. Da hatte ich dann wohl einen Moment nicht aufgepasst und beim Drehen das Fleisch nicht richtig zu fassen bekommen. Und dann ist es mir weg gerutscht. So ein Mist. Aber wir haben ja noch die Würstchen, die werden schon für uns beide reichen, oder? Ben sah mich liebevoll an. Ich schleckte ihm ganz liebevoll über‘s Gesicht, um ihn zu trösten – und um ihm zu zeigen, dass ich ihn unendlich doll lieb hatte.


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