Mittwoch, 17. Januar 2018

Wird alles gut?

Alles wird gut,

... auch wenn es manchmal nicht so scheint.

Das Wort ‚scheint’ kann hier im doppelten Sinne betrachtet werden:
Es scheint nicht so und man hat das Gefühl, dass die Sonne für alle, nur nicht für dich scheint.

Doch wie heißt es so schön: Manchmal muss es erst schlimmer werden, bevor es besser wird. Manchmal muss man erst einen Schritt zurückgehen, bevor man die nächsten positiven Schritte in Angriff nehmen kann. Klar ist das schwierig. Vor allem ist es schwierig zu erkennen und zu verstehen sowieso!

Was für andere Menschen völlig einleuchtend ist, kann für einen selbst der absolute Horror sein. Du fühlst dich schlecht, haderst mit dir, mit der Situation. Dass du völlig falsch verstanden wirst ist doch sonnenklar. Also es ist sonnenklar, obwohl doch die Sonne gar nicht für dich scheint …


Alles war gut. Man lebte seinen Traum. Man war glücklich. Man hätte alles erreichen können. Zusammen war man stark.
Doch dann kommt etwas dazwischen. Vielleicht ein Missverständnis. Vielleicht zu unterschiedliche Ansichten. Ganz vielleicht aber auch lediglich die Realität. Was auch immer für diesen Missstand gesorgt hat, welcher Grund auch immer, für die Situation verantwortlich war: Dieser Grund hat alles zerstört.
Für einen Augenblick. Für einen Moment. Für eine längere Zeit. Vielleicht sogar für immer!

Nicht an den großen Dingen zerbrechen die Beziehungen. Große Dinge kann man relativ leicht klären. Über große Dinge redet man. Diese großen Dinge sind eigentlich die kleinen Dinge.
Warum das so ist?
Weil es viele Dinge auf unserer Welt gibt, die man nicht erklären kann!

Aber ich versuche es trotzdem mal …
Große Probleme werden angegangen. Wir finden Kompromisse, gehen aufeinander ein. Wir sind viel eher bereit, Kompromisse einzugehen, wenn Probleme leicht aus dem Weg zu räumen sind.
Diese großen Dinge kommen auf den Tisch und merkwürdigerweise redet man fast immer ganz vernünftig darüber. Diese großen Dinge stören extrem und so versucht man, sie aus der Welt zu schaffen.
Ja, bei großen Dingen schafft man es!

Doch diese fiesen kleinen Sachen nerven nur. Wir sind genervt den Kleinigkeiten. Wir sprechen sie lapidar an, werfen kleine Giftpfeile.
Wir reden nicht vernünftig darüber. Im schlimmsten Fall reden wir gar nicht darüber, da wir sie für überflüssig halten.
Doch anstatt, dass sie verschwinden, bleiben sie und man steigert sich immer mehr hinein. Die Situation wird unerträglich, da sich beide Seiten im Recht fühlen. Für den einen ist es komplett unwichtig, vielleicht sogar total überflüssig. Für den anderen wiederum wird es immer schlimmer, da er sich jetzt nicht nur falsch verstanden, sondern auch noch nicht ernst genommen fühlt.
Man möchte über etwas reden. Über etwas, was gerade sehr wichtig ist. Man möchte seinen Standpunkt erklären und vertreten.
Doch man darf nicht. Es wird mit einem „Ich möchte nicht mehr darüber reden“, vom Tisch gewischt.

Was folgt jetzt in den meisten Fällen?
Klar, wir schalten auf stur. Wir denken dieses dämliche „was du kannst, kann ich auch!“

Leider ist dies alles, nur keine Lösung.
Doch kommt man aus dieser Nummer wieder heraus?
Klar, wenn man redet.

Aber haben wir nicht vorhin gelernt, dass man meistens nur über die großen Probleme spricht?
Ich würde es als Zwickmühle bezeichnen und möchte noch etwas dazu sagen:
Ich glaube, wenn man tatsächlich an den kleinen Dingen scheitert, hat man es auch nicht anders verdient.

Dann haben wir selbst schuld daran, dass die Sonne nicht für uns scheint …

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