Montag, 22. Mai 2017

In MIR

Das IN MIR

... gehört mir!

Und zwar nur mir!

Dieses IN MIR ist meine Angelegenheit, und auch wenn es einige Menschen gibt, die glauben, mein Inneres zu kennen, muss ich sie enttäuschen.
Dieses IN MIR ist deshalb in mir, weil ich es nicht nach außen tragen möchte. Würde ich es machen, würde es schließlich einen anderen Namen tragen. Wahrscheinlich werde ich einige Menschen mit dieser Aussage verwirren. Womöglich sogar verärgern. Immer wird es Personen geben, die im Glauben sind, alles über mich zu wissen.

Tatsächlich gibt es Menschen, die sehr viel über mich wissen; denen ich eine ganze Menge meiner Gedanken und Gefühle anvertraue. Doch kann ich das nur dann tun, wenn ich diesen Menschen mein komplettes Vertrauen schenken darf. Dieses Urvertrauen meine ich.
Es sind Menschen, bei denen ich mich fallen lassen kann, bei denen ich schwach sein darf. Menschen, die mich nehmen wie ich bin, und wenn ich irgendetwas tatsächlich nicht bin, ist es EINFACH.
Aber es selbst zu wissen, ist doch schon ein Anfang. Oder?


Falls ihr euch wundert, dass ich von mehreren Menschen schreibe, denen ich mich öffne.
Zwei Menschen sind auch schon eine Mehrzahl und ihr könnt euch sehr sicher sein, dass es nicht annähernd acht Menschen sein werden, gegenüber denen ich mich öffne, die das IN MIR kennenlernen dürfen.

Doch ich stelle auch Erwartungen an die Menschen, denen ich mich öffne. Keine großen! Ich glaube, dass es ganz normale Erwartungen sind. Während es mir bei sehr vielen Menschen relativ egal ist, ob sie meine Erwartungen erfüllen, ist es bei diesen Menschen anderes.
Wenn ich diesen ganz wenigen und sehr wichtigen Menschen mein IN MIR anvertraue, dann möchte ich auch über alle Dinge mit ihnen reden können: Auch mal über Dinge, die mir wichtig sind. Vielleicht sogar über Dinge, die dem anderen unwichtig sind.
Wenn ich diesem Menschen wichtig bin, nimmt er sich die Zeit, über für ihn unwichtige Angelegenheiten mit mir zu sprechen.

Nun gut, fast alle meiner IN MIR-Freunde kennen mich und gehen in diesen Momenten auch auf meine Wünsche ein. Sie machen es nicht, weil ich es von ihnen erwarte. Sie machen es, weil wir eine besondere Beziehung haben.
Weil wir Freunde sind!

Wenn es Menschen gibt, denen ich dieses IN MIR geschenkt habe, kann uns nichts mehr trennen.
Dann ist es für immer!
Das Leben besteht aus einem Geben und Nehmen.
Ich bin gerne bereit, sehr viel mehr zu geben als zu nehmen.

Doch wenn ich etwas nehmen möchte, weil es mir wichtig ist, weil ich das Bedürfnis habe darüber zu sprechen,

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