Samstag, 28. Januar 2017

Wochenende

­čĺÖ­čĺÖFallender Engel­čĺÖ­čĺÖ

Ich h├Ątte da mal was f├╝r EUCH ...

Ein kleiner, wundersch├Âner wei├čer Engel ging eines Tages zu seinem Vater. „Was willst du?“ fragte Gott und l├Ąchelte. „Vater, ich sehe jeden Tag auf die Erde und sehe Hass, Neid, Wut, Schmerz, Hilflosigkeit und Einsamkeit. Mir tun die Menschen leid. Ich m├Âchte ihnen helfen.“ Sein Vater erschrak ├╝ber das, was der kleine Engel da sprach. Dieser l├Ąchelte nur und bat seinen Vater „Bitte, bitte lass mich auf die Erde und lass mich diesen armen Menschen helfen!“ Sein Vater nickte, es wiederstrebte ihm, einen seiner Engel auf die Erde zu schicken. „Du wei├čt was es f├╝r Konsequenzen f├╝r dich hat?“ Der kleine Engel nickte und schloss die Augen. Leise h├Ârte er noch die Stimme seines Vaters, er warnte ihn vor der Bosheit der Menschen, er sagte, dass sie ihm f├╝r nichts dankbar sein w├╝rden.


Der kleine Engel hatte nun keine wei├čen gro├čen, pr├Ąchtigen Schwingen mehr. Er war nun ein kleine gefallene Engel, in der Gestalt eines Kindes.
Er ging einen dunklen Weg entlang. Ein kleiner Mann kam ihm entgegen, er hatte zerrissene Kleider an, sein Gesicht war schmutzig, er ging geduckt und schien vor jedem Schatten Angst zu haben. Der gefallene Engel ging auf ihn zu, er l├Ąchelte ihn an und nahm ihn an der Hand. Er f├╝hrte ihn auf einen hellen Weg. Die Kleider des Mannes ver├Ąnderten sich. Sie wurden neu, und teuer. Sein Gesicht war wieder sauber und er ging aufrecht. Der kleine gefallene Engel lachte. Er wollte dem Mann auf wiedersehen sagen. Er wollte ihm sagen, dass er ihm viel Gl├╝ck w├╝nsche. Aber den Mann interessierte es nicht. Er ging einfach gerade aus weiter und lie├č den kleine gefallene Engel alleine zur├╝ck. Ein kleines M├Ądchen kam ihm entgegen, der Mann rempelte es an und es st├╝rzte, aber ihn interessierte es nicht. Der kleine gefallene Engel eilte zu ihm und half dem kleinen M├Ądchen auf. Es l├Ąchelte ihn an, drehte sich um und lief davon.
Jedem, dem der kleine gefallene Engel helfen konnte, half er. Aber er bemerkte eins nicht. Mit jedem Menschen, dem er half, ging es ihm schlechter. Er hatte nicht mehr die Kraft, die er vorher gehabt hatte. Mit jedem mal, das er half, desto schw├Ącher und kleiner wurde er. Immer half er, er hatte schon eine riesige Last zu tragen, die alle, denen er geholfen hatte, bei ihm abgeladen hatte. Er ging geb├╝ckt und l├Ąchelte. Immerzu l├Ąchelte er.
Eines Tages kam eine Gruppe von Menschen, sie lachten ihn aus. Sie schubsten ihn hin und her. Er hatte nicht die Kraft zu sagen, sie sollen aufh├Âren. Also machten sie weiter. Er fiel. Er fiel auf die Knie. Seine Last wurde unertr├Ąglich schwer. Aber er l├Ąchelte weiter. Einer der Menschen aus der Gruppe schlug ihn ins Gesicht. Jeder begann von einer anderen Seite an ihm zu zerren, ihn zu schlagen, zu treten und ihn anzuschreien. Endlich lie├čen sie ab von ihm. Er lag zerschlagen am Boden. Er blutete und weinte. Er sah in den Himmel. „Vater, warum sind die Menschen so hart, so gemein?“


Im selben Augenblick stand ein M├Ądchen vor ihm. Es l├Ąchelte ihn an. Der kleine gefallene Engel erkannte sie. Es war das M├Ądchen, dem er aufgeholfen hatte, als es gest├╝rzt war. Es war nun gr├Â├čer. Sie reichte ihm seine Hand. Pl├Âtzlich fiel die Last von ihm. Er wuchs. Er wuchs und wuchs, er wurde gro├č. Endlich stand er wieder aufrecht. Wie der Ph├Ânix sich aus der Asche erhob, so stand er vom Boden auf. Er lachte. Lachte und lachte und das M├Ądchen mit ihm.
Er breitete seine Schwingen aus und umschloss das M├Ądchen.
Der kleine gefallene Engel wurde gro├č, gro├č und stark, er steht nun wieder aufrecht. Er breitet seine gro├čen, wei├če und prachtvollen Schwingen aus und erhebt sich in die Luft. Er ist nun wieder ein Engel.

Liebe Gr├╝├če und einen tollen Tag
w├╝nscht
Ben

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