Freitag, 14. Oktober 2016

"Liebeswirren"

Unsere Liebe

… und andere Katastrophen!

Liebe und Katastrophen. Was für unterschiedliche Worte und doch gehören sie zusammen wie Feuer und Wasser oder wie heiß und kalt.

Die Liebe ist wohl das schönste Geschenk, das man geben und selbstverständlich auch empfangen kann.
Es ist wunderschön, Liebe zu erfahren und auch erleben zu dürfen; sie zu spüren, über sie zu staunen und glücklich darüber zu sein.


Doch wo Licht ist, kann Schatten nicht weit sein. Dort, wo die Sonne scheint, können Wolken aufziehen. An Orten, die eben noch eine wohlige Wärme ausgestrahlt haben, kann es urplötzlich und wie aus dem Nichts, eisig kalt werden.

Wir alle lieben die Liebe und zwar mit all ihren Geheimnissen.
Es ist unendlich schön, wenn sich die Liebe entfaltet, wenn die Nähe, die Intensität, die Leidenschaft, das Vertrauen und dieses unbeschreibliche Gefühl von Geborgenheit, langsam von uns Besitz ergreifen.

Das sind die Momente, die du niemals wieder vergisst. Diese Augenblicke, die du für immer in deinem Herzen behältst. Die Situationen, die nur für uns bestimmt sind.
Jeder hat diese Gedanken und Gefühle in seinem Herzen verankert. Jeder von uns durfte sie irgendwann schon einmal erleben.

Leider, hat ganz sicher auch jeder bereits das Gegenteil erfahren müssen.
Wenn plötzlich der Himmel mit grauen Schleier verhangen ist. Wenn aus diesem Kribbeln im Bauch ein schlechtes Gefühl wird. Wenn wir die positiven Glücksgefühle gegen dieses dämliche ‚alles ist gegen mich’ austauschen.

Manchmal trifft es dich wie der Blitz. Teilweise vermutest du es schon eine ganze Weile. Ab und an weißt du es bereits, willst es nur nicht wahr haben.
Das Ergebnis ist allerdings das gleiche!
Die Liebe hat Kratzer abbekommen. Kratzer, die nicht mehr weg zu wischen sind. Ihr habt euch voneinander entfernt, habt euch auseinandergelebt.

Plötzlich ist sie, da, die Katastrophe!

Die ganze Welt hat sich verschworen. Alle sind gegen dich und du hast keine Ahnung, wie es weitergehen soll.
Du weißt in diesen Momenten nicht, ob es überhaupt weitergehen kann.
Dieses Ohne-Dich-Gefühl lähmt dich, und du vermutest; nein du weißt, dass du niemals wieder glücklich sein wirst.

Wie auch?
Du bist ganz allein in dieser großen, grauen Welt. Zumindest fühlt es sich so an.

Was natürlich Quatsch ist und wenn du ehrlich bist, weißt du das sogar.
Leiden kann ja so schön sein. Beim Leiden hast du für alles eine Ausrede. Du lebst förmlich dieses Gefühl des Leidens und liebst es sogar irgendwie.

Eine Zeit lang darfst du das auch. Doch dann musst du den Boden unter deinen Füßen wieder zu fassen bekommen. Es muss wieder aufwärts gehen, du musst deinen Blick nach vorne richten.
Ja, du musst erkennen, dass das Leben schön und lebenswert ist.

Und weißt du was?
Es wird dir gelingen. Ganz sicher sogar, da irgendwo irgendjemand auf uns wartet.

Denk daran, dieses: Niemand… ist… niemals… alleine…
gilt nicht nur für andere.

Es steht auch für dich!


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