Freitag, 21. Oktober 2016

Das Meer beruhigt, weil es sich bewegt!

Ist es ein Widerspruch?

Ich glaube nein!

Tatsächlich würde mich interessieren, wie viele Stunden meines Lebens, ich bereits am Meer verbracht habe. Und noch mehr würde mich interessieren, wie groß die Anzahl der Stunden ist, in denen ich einfach irgendwo gesessen habe und mein Blick dabei aufs Meer gerichtet war.

Ich werde es nicht herausfinden. Da ich erstens kein Fan von irgendwelchen Statistiken bin und es zweitens eigentlich auch total uninteressant ist.
Das Meer ist eines der größten Wunder überhaupt. Zumindest für mich, dem es egal ist, welche Wunder offiziell als Weltwunder betitelt werden.


Es gibt unendlich viele Gewässer auf unserer Welt. Doch die Meere haben eine riesige Faszination auf mich. Wobei es mir egal ist, an welchem Meer ich mich gerade befinde. Wenn ich mir jetzt zwei unserer Meere herauspicken müsste, würde ich die wählen, an denen ich die meiste Zeit in meinem Leben verbracht habe. Meine geliebte Nordsee und die Ostsee. Ich mag es, an einen der kleinen Orte an der Ostsee zu sitzen und meine Blickrichtung zum Meer zu richten. Der Unterschied zwischen diesen beiden Meeren ist für mich trotzdem sehr deutlich. An der Ostsee bleibe ich nicht so lange sitzen, sondern kann mich auch der Länge nach in den Sand legen und schlafen.

Bei der Nordsee ist es anders. Um dort am Strand schlafen zu können, muss ich schon eine durchfeierten Nacht hinter mir habe. Länger als wenige Minuten kann ich meinen Blick nicht von der Nordsee entfernen. Der Grund ist ganz einfach! Die Nordsee ist minütlich anders. Sie ist unruhiger und bietet mir eine Vielzahl von unterschiedlichen Facetten. Sie sieht immer wieder anders aus und bietet nicht nur mir, sondern auch allen anderen Urlaubern, eine besondere Vielfalt von unterschiedlichen Bildern. Von Bildern, die ich in meinem Herzen und meinen Gedanken speichere und von denen ich bis zu meinem nächsten Besuch an der Nordsee zehren kann

Warum es so ist?
Um die Antwort zu geben, kann ich direkt zu der heutigen Überschrift zurückkehren.
„Das Meer beruhigt, weil es sich bewegt!“
Jede noch so kleine Welle bietet mir eine andere Sichtweise. Mit jeder Welle „schwimmen“ neue Gedanken durch meinen Kopf. Jeder Windstoß, der das Meer verändert, lässt neue Gefühle in mir aufkommen.
Dieses auf und ab der Wellen, dieses Gefühl von Ebbe und Flut, der Drang nach Freiheit und die Gedanken der Sehnsucht, lassen mich glücklich sein.


Ich glaube daran, dass ich all dies nur erleben kann, weil das Meer mich im tiefsten Inneren beruhigt. Es beruhigt mich, obwohl es sich bewegt.
Das Meer ist so, wie wir Menschen sein sollten. Stillstand ist Rückschritt und der Rückschritt ist etwas, dass keinem gut tut.
Mit jeder unserer Bewegungen werden wir stärker. Wir können nur leben und Dinge erleben, wenn wir in Bewegung bleiben.

Das Meer ist mein Vorbild. Es zeigt mir welche Kraft und Möglichkeiten wir besitzen können, wenn wir es nur wollen. Mit seiner ureigenen Kraft zeigt uns das Meer in manchen Augenblicken, wozu es in der Lage ist. Wir können es nicht stoppen und auch wenn wir uns manchmal über den Schaden ärgern denn das Meer angerichtet hat, sollten wir es hinnehmen und unsere Schlüsse daraus ziehen. Egal was wir versuchen, ein Meer zu stoppen ist nicht möglich!

Warum es so ist?
Weil es sich bewegt!

Wenn wir uns bewegen, können wir beruhigt in die Zukunft schauen. Wir können es, da wir wissen, dass wir alles erreichen werden, wenn wir es wirklich wollen.


„Das Meer beruhigt, weil es sich bewegt!“

Meine Meinung ist, dass dieser Satz eine wunderschöne Doppel Bedeutung in sich verbirgt. Zum einen beruhigt und das Meer, wenn wir es beobachten. Wenn wir die Schönheit der Bewegung erkennen, diese akzeptieren und mit ihr leben.
Wenn wir das Meer als Vorbild benutzen, wenn wir unser Leben ebenso leben wie das Meer, dann können wir beruhigt sein.
Beruhigt, weil wir ein bewegtes Leben vor uns haben werden.

Was gibt es schöneres, als dieses Wissen in uns zu haben?!

Habt nen tollen Tagt!
Euer
Ben


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