Sonntag, 18. September 2016

Wenn alles Scheiße ist ...

... kann man sich dem ergeben!

Allerdings gibt es auch eine andere Möglichkeit!

Zum Beispiel kann man beginnen zu kämpfen. Wir können versuchen die positiven Seiten des Lebens intensiver zu betrachten, als diese grauen Schatten.

Dass es nicht leicht ist, braucht mir niemand zu erklären. Auch wenn viele immer glauben, dass bei mir alles gut ist, muss es ja noch lange nicht so sein.
Ähnlich wird es sich doch auch bei euch verhalten. Auch ihr versucht sicherlich ganz häufig, ein kleines Schauspiel zu spielen. Immerhin geht es ja UNS und nicht den anderen schlecht. Also sind wir ganz alleine der Boss von unseren Gefühlen. Wenn wir der Meinung sind, dass wir die Sache lieber mit uns alleine abmachen sollten, tun wir es!
Nur dann, wenn das Gefühl in uns brodelt, dass wir uns befreien wollen, lassen wir es heraus.


Wobei dann immer noch die Frage zu klären wäre, bei wem wir es herauslassen. Nur bei den engsten Freunden? Innerhalb der Familie? Im erweiterten Freundeskreis? Oder sogar bei unseren Bekannten?
Diese Frage kann nur jeder für sich alleine entscheiden.
Nicht nur jeder Mensch, sondern auch jede Situation, ist verschieden.
Es gibt Probleme, Krankheiten oder irgendwelche Verletzungen, die man am liebsten mit sich alleine abhält. Vielleicht denkt man sogar, dass es, wenn man darüber erzählt, andere gar nicht interessiert. Eventuell denkt man aber auch, dass es andere gar nicht zu interessieren hat!

Trotzdem muss man weiter kämpfen. Ganz egal wie ausweglos eine Situation erscheinen mag, es gibt so gut wie immer irgendwelche Wege, die wir gehen können. Häufig enden Wege, die im dunklen oder im Schatten beginnen, im Licht. Manchmal sogar im strahlenden Sonnenschein.
Um diesen Sonnenschein zu erreichen, dürfen wir jedoch nicht stehenbleiben und verharren. Wenn wir dies tun, werden wir den dunklen Tunnel nicht verlassen können. Nur wenn wir uns auf den Weg machen, werden wir diesen Gedanken, dass alles Scheiße ist, auch besiegen.


Manchmal hilft uns die Vergangenheit und der Gedanke daran, was wir schon alles geschafft haben. Leider gibt es Momente, die wir noch nicht erlebt haben. Allerdings sind diese Situationen keine Probleme. Auch dann sind sie keine Probleme, wenn es uns im ersten Augenblick so erscheint. Es hilft uns, wenn wir uns daran zurückerinnern, welch andere Fälle wir bereits gelöst haben. Was wir in unserem Leben schon alles geschafft haben. Was wir bereits überstanden haben, obwohl wir der Meinung waren, dass wir aus diesem Loch niemals wieder herauskommen werden.

Manchmal hilft es tatsächlich über irgendwelche Dinge zu sprechen. Gar nicht aus dem Grund, dass man sich von dem Gesprächspartner erhofft, dass er einem hilft. Dass er diesen perfekten Lösungsvorschlag parat hat.
Nein, wenn wir über diese Dinge sprechen, erzählen wir sie nicht nur unserem Gesprächspartner, sondern auch uns.
Sehr häufig erkennen wir erst dann, welche Lösungsmöglichkeiten wir tatsächlich haben. Auf welche Art wir mit unserem Missstand umgehen können und, wie wir ihn verlassen werden.

Also:
Nicht immer ist alles so Scheiße wie wir es vermuten ...!
Auf geht`s ... lasst uns kämpfen!

Liebe Grüße
Euer
Ben

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