Samstag, 2. Juli 2016

Haben wir wirklich immer eine Wahl?

Einen kurzen Augenblick habe ich über diese Frage nachgedacht.

Allerdings habe ich wenige Sekunden später eine Antwort, meine Antwort, auf diese Frage gefunden.

Falls es euch interessieren sollte, ich fand die Antwort sehr einfach!
Es ist ganz egal um welches Thema es sich handelt. Vollkommen Wurst, welche Situation wir gerade erleben. Meine Ansicht zu dem Thema ist, dass es für jeden., Den wir erleben dürfen, manchmal auch erleben müssen, eine zweite Möglichkeit gibt.

Sehr häufig erkennen wir zuerst den negativen Punkt der Sache. Diese Punkte nehmen uns mit, belasten uns und können und sehr häufig Schwächen. Wir fallen in ein Loch verkriechen uns in unseren vier Wänden oder vertreten die Meinung, dass das ganze Leben gegen uns ist.

Wenn man diese Punkte jedoch aus einer anderen Blickrichtung sieht. Wenn man bereit ist, alles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, dann wird aus einem tiefen schwarz, häufig sogar in einer relativ kurzen Zeit, ein grau. Mit Glück sogar ein hellgrau!
Wenn es also immer einen zweiten Weg, einen zweiten Ansatz oder eine alternativ Möglichkeit gibt, sagt uns dies doch folgendes:
Ja, wir haben immer eine Wahl!


Wir müssen es nur wollen. Wir müssen zu und stehen und an unsere Stärke glauben. Wir dürfen das Leben nicht verurteilen, nur weil es sich gerade so anfühlt, als wenn es gegen uns wäre. Sehr häufig ist ein negativer Einfluss, ist eine schwierige Situation oder ein Thema, das wir als Unglück bezeichnen würden, gar nicht so negativ wie es erscheint.
Es bietet uns nämlich die Möglichkeit neue Wege zu entdecken. Nur so können wir lernen an unsere Grenzen zu gehen und manchmal, wenn es notwendig ist, auch über diese Grenzen hinweg zu springen.

Über Grenzen zu gehen bringt uns weiter. Wenn wir eine schwierige Situation hinter uns gelassen haben, können wir anschließend mega stolz auf uns sein. Wir sind an unserer Aufgabe gewachsen und dadurch ebenfalls selbst gewachsen! Ich vergleiche es gern mit dem heranwachsen von kleinen Kindern.
Kleine Kinder können nicht viel. Was sie aber können ist kämpfen und durch ihre Neugierde große Dinge erreichen. Große Dinge, die für uns Erwachsene nur lapidare Randerscheinungen sind.

Leider haben wir, zumindest die meisten von uns, irgendwann verlernt, auf kleine erreichte Dinge stolz zu sein. Kleine besondere Augenblicke zählen für uns nicht mehr. Ebenso wie wir häufig nicht mehr in der Lage sind, erreichte Dinge als Erfolg zu erkennen. Wir streben nach unseren großen Zielen und tun dies, obwohl wir diese großen Ziele für uns gar nicht definiert haben.

„Haben wir wirklich immer eine Wahl?“
Auf jeden Fall ist es so. Ich würde es unterschreiben und bis auf einen, Fällt mir nichts ein, bei dem es nicht so wäre.

Gemeine Krankheiten!
Krankheiten ist der Punkt, bei dem ich eine Ausnahme machen würde. Allerdings nur eine kleine, da das Leben auch mit Krankheiten weitergeht. Selbst verständlich gibt es Diagnosen die einen umwerfen und die einen dazu bringen, nicht an eine andere Wahl zu glauben.

Zum Glück habe ich nur eine komplett kaputte Schulter. Es ist nichts lebensbedrohliches und somit habe ich leicht reden. Allerdings kenne ich genügend Beispiele in meinem Freundes und Bekanntenkreis, die auch mit einer schwierigen Krankheit einen anderen Weg, einen neuen Weg, neue Ziele und Träume gefunden haben.

Diese Menschen haben eine Wahl getroffen.
Sie haben sich dafür entschieden, trotz ihrer gemeinen Krankheit weiter am Leben teilzunehmen. Sehr häufig habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Menschen, nach ihrer Diagnose und nachdem sie anschließend eine Wahl für sich getroffen haben, glücklicher waren als jeweils zuvor. Ihnen wurde bewusst, wie lebenswert das Leben ist. Wie wichtig es ist das Leben zu genießen!


Bitte tut mir den Gefallen und glaubt niemanden, der euch sagt, dass ihr keine Wahl habt!

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