Sonntag, 5. Juni 2016

Vorbei !

Wir waren

... uns genug!

Welch blöde, aber leider auch wahre Doppeldeutung dieser Satz doch besitzt!

Es war uns egal, was andere gedacht haben. Völlig schnuppe war es, welche Hürden und Steine sich auf unserem Weg befanden. Wir hatten uns und wir waren uns genug. Glücklich zu sein ist ein großes Ziel im Leben und wir hatten es geschafft, dieses Ziel gemeinsam zu erreichen!

Klar, mal mehr, manchmal auch weniger.
Durchgehend glücklich zu sein, ging leider nicht, da es noch zu viele Baustellen in unserem Leben gegeben hatte.
Doch wenn wir zusammen waren, wenn wir miteinander gesprochen haben, war alles gut. Wir spürten, dass es sich gut und richtig anfühlte.
Wir hatten Pläne und gemeinsame Ziele. Wir hatten Pläne und gemeinsame Ziele, einen gemeinsamen Weg, und niemand war in der Lage, uns aufzuhalten.
Niemand, außer uns selbst!
Egal welche Steine geworfen wurden, wir räumten sie aus dem Weg. Aus unserem Weg.


Uns aufzuhalten war nicht möglich.
Schließlich waren wir füreinander bestimmt. Wir hatten uns nicht gesucht. Wir haben uns gefunden, ohne gesucht zu haben.
So soll es sein. Nur so ist etwas Großes möglich!
Wir haben uns unsere Welten gezeigt und waren traurig, wenn wir nicht zusammen sein konnten. Wir haben Fehler gemacht. Keine großen Fehler. Aber Fehler, die uns nicht weiter gebracht haben.

NEIN, diese Fehler haben uns nicht zurück geworfen, sie haben lediglich für einen Stillstand gesorgt und Stillstand fühlte sich für uns wie eine Niederlage an.
Stillstand ist in bestimmten Situationen aber keine Niederlage. In einigen Momenten kann Stillstand sogar Fortschritt sein. Wir hatten es lediglich nicht kapiert.
Unser Weg ging weiter. Jeder hat für den anderen gekämpft. Jeder hat für das große Ziel alles gegeben.

Trotzdem waren wir manchmal ungerecht zueinander!
Die Schritte, die eigentlich riesig waren, erschienen uns zu klein. Wir wollten noch mehr vom anderen und hatten es nicht verstanden, dass es gar nicht möglich war, jetzt schon mehr zu bekommen!

Die Zeit lief!
Aus einer für uns laufenden Zeit, wurde eine Zeit, die gegen uns lief.
Jedoch war es nicht die Zeit, die dafür verantwortlich war. WIR waren es. WIR und unsere Ungeduld waren dafür verantwortlich!
Wir haben tatsächlich vergessen, was wir schon alles erreicht hatten. Unser Blick richtete sich ausschließlich auf die Dinge, die es noch nicht  waren. Wir haben diesen Fehler gemacht. Wir haben das Positive aus unseren Köpfen gestrichen und uns am NEGATIVEN festgehalten.

Und dann waren wir uns wieder genug!
Leider auf eine andere Art.
Ein Schlussstrich wurde gezogen, weil wir einfach zu blöd waren, die Wahrheit zu erkennen.

Tatsächlich waren wir kurz vor dem ersehnten Ziel und doch waren wir der Meinung, dass wir uns jetzt genug waren.
Nicht alle Entscheidungen im Leben sind richtig. Nicht immer muss man zu seinen Entscheidungen stehen. Nicht immer hat der Kopf recht. Nicht immer bedeutet ein Schlussstrich ein Ende.

Manchmal kann ein Schlussstrich auch ein neuer Anfang sein!
Man muss es nur wollen, muss wieder klare Gedanken bekommen und erkennen, dass man bereits große gemeinsame Sachen erreicht hat.
Doch einige Dinge  bleiben:
Gib niemals deine Hoffnung auf!
Die Bahn fährt weiter über den Hindenburgdamm nach Sylt!
Lieder sind unvergänglich!
TRÄUMEN und WÜNSCHEN ist erlaubt!

Niemand ist niemals allein.
Die LIEBE bleibt!
                                                     
Ich wünsche euch, dass aus einem GENUG, niemals das FALSCHE GENUG wird.

1 Kommentar:

  1. Und manchmal muss man daran erinnert werden ...

    Danke dafür

    Federweiße WölkchenGrüße

    AntwortenLöschen