Donnerstag, 12. Mai 2016

Unterschiede

Unterschiedlich

... sind wir doch alle!

Zum Glück ist es so.
Ich empfinde das so, da die Welt doch sonst sehr farblos wäre. Bunt gefällt sie mir nämlich um einiges besser! Jeder von uns ist ein Farbtupfer in dieser tollen Welt. Ein Farbtupfer, der unsere Erde schöner und wertvoller macht.

Einige wissen es von sich, andere sind auf dem Weg dorthin, es zu wissen, und wieder andere müssen noch lernen, dass sie etwas Besonderes sind.
Aber ganz egal in welcher Kategorie wir uns auch befinden, nur durch unterschiedliche Menschen ist die Welt wie sie ist!


Aber ist es auch immer gut, unterschiedlich zu sein?
Zum Beispiel in einer Beziehung, ist es da von Vorteil? Oder kann es da auch zum Nachteil werden?
Je unterschiedlicher wir sind, desto mehr lernen wir voneinander.
Es ist ja logisch, dass wir dadurch in neue Welten eintauchen können, und dass wir nur auf diese Art viele neue Dinge erleben, die wir sonst niemals hätten kennenlernen dürfen!
Man ergänzt sich, zeigt dem anderen seine Welt und kann gemeinsam in neue Bereiche vorstoßen. Es beginnt bei den Urlaubszielen, zieht sich weiter zu den Klamotten, gilt für die Musik und selbstverständlich auch für den Sex.

Man muss natürlich darauf achten, dass beide Menschen Spaß daran haben. Ansonsten wäre es ja kein ‚kennenlernen dürfen’. Nein, ohne Spaß daran zu haben, ist es ein Müssen und ein Müssen ist doof.
Müssen ist ein erster Schritt aus der Gemeinsamkeit heraus. Wegen eines Müssens geht man auseinander. Ein Müssen vereint nicht, sondern trennt!

Dann gibt es leider auch die kleinen Dinge. Es sind alltägliche Sachen, bei denen eine unterschiedliche Auffassung leider nicht dafür sorgt, dass sich die eigene Welt erweitert.
Diese kleinen fiesen Dinge bewirken genau das Gegenteil.
Sind es nicht immer diese Kleinigkeiten, über die man sich streitet? Dinge, über die man eine ganze Weile hinwegsehen kann. Dinge, die man vielleicht sogar für den anderen erledigt. Die man akzeptiert, ohne es wirklich aus vollem Herzen akzeptieren zu wollen?

Jeder von uns hat seine Macken!
Bei einigen sind sie größer. Bei anderen weniger groß. Aber nervig können sie trotzdem sein.
Wenn man dem anderen ständig die Sachen hinterher tragen muss, macht man das eine ganze Weile vielleicht sogar gerne. Man möchte der anderen Person damit zeigen, dass man für sie da ist. Doch wenn das zum ständigen Lebensbegleiter wird, dann ist man irgendwann genervt. Klar hat man schon einige Male darüber gesprochen. Die Einsicht ist auch da. Aber es ändert sich einfach nichts.

Das Handy ist auch ein solcher Streitfaktor – kann es zumindest sein.
Wenn eine Person ständig mit diesem Teil in der Hand durch die Gegend läuft, wenn nach dem Aufwachen sofort danach gegriffen wird, wenn es vor dem ins Bett gehen, vielleicht sogar noch im Bett der ständige Begleiter ist, wenn es sogar während des gemeinsamen Abendessen oder beim Frühstück benutzt wird:
Dann kann es schon extrem nerven!

Wenn Dinge auf dem Fußboden liegen. Nicht für eine oder zwei Stunden, sondern über einige Tage hinweg. Vielleicht noch an einem Platz, an dem man ständig vorbeigeht. Vielleicht hebt man die Dinge beim ersten Mal noch auf und räumt sie weg. Aber will man es immer wieder tun?

Man ist unterschiedlich.
„So bin ich eben!“, ist eine schöne Antwort auf diese Dinge!

Wisst ihr jetzt, auf was ich hinaus möchte?
Unterschiedlich zu sein kann das Schönste der Welt bedeuten.
Unterschiedlich zu sein kann aber auch nerven. Im schlimmsten Fall kann es sogar dafür sorgen, dass man unterschiedliche Wege einschlagen muss.

Und nun?
Suchen wir uns einen Partner, der so unterschiedlich wie möglich ist? Oder machen wir uns auf die Suche nach einem Spiegel?

Die zweite Variante wäre mir zu langweilig. Die erste allerdings zu anstrengend!


Hilfe, wie schwierig! Was sagt ihr?

1 Kommentar:

  1. Suchen?
    "Passiert" es nicht einfach ...dieses sich "finden"?
    Und schwierig machen wir uns es doch so wieso erst ... weil wir noch viel zu oft "verkopfen"

    WölkchenGrüße

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