Sonntag, 22. Mai 2016

Mach es gut ;-)

In Hamburg

... sagt man Tschüss!

Und nicht Auf Wiedersehen.
Was möchte ich mit dieser Überschrift sagen?
Dass es einen riesigen Unterschied zwischen diesen beiden Formen der Verabschiedung gibt.

Für alle, die nicht aus Norddeutschland kommen, erkläre ich diesen Unterschied mal kurz, anschließend kümmere ich mich um das eigentliche Thema.
Das Auf Wiedersehen bedeutet, dass man sich hoffentlich irgendwann und irgendwo wiedersehen wird.
Und unser Tschüss besagt, dass man sich für immer verabschiedet.
Manchmal ist es einfach besser, Tschüss zu sagen. Auch dann, wenn man es gar nicht möchte.


Du musst auch auf dich selbst achten. Wenn du merkst, dass es dir nicht gut tut, weiter an etwas zu denken, auf etwas zu hoffen, oder an etwas zu glauben, dann ist dieser Moment gekommen, in dem aus Glaube, Liebe und Hoffnung ein Tschüss werden muss.

Du bist es dir selbst schuldig, so zu handeln. Du darfst dich nicht weiterhin quälen und musst versuchen, mit diesem Thema abzuschließen.
Leider haben wir keinen Knopf, den wir ausschalten können. Was wir aber haben, ist Vernunft und Einsicht.
Und wir haben unseren Stolz!

Ich glaube, dass wir es schaffen können, wenn wir mit diesen drei Punkten an eine Sache herangehen.
WIR sind schließlich der wichtigste Mensch in unserem Leben und genau deshalb müssen wir handeln!
Wir sind es uns schuldig, alles zu versuchen, damit wir uns gut fühlen.
Weshalb sollten wir uns mit Ballast herumquälen? Quälen mit Dingen, auf die wir lediglich hoffen, die uns andere aber nicht geben können. Oder die sie uns einfach nicht geben wollen?
Dann muss aus der Hoffnung auf ein Auf Wiedersehen besser ein Tschüss werden!
Dann müssen wir unseren Weg alleine weitergehen oder einen anderen finden.

Niemand hat das Recht darauf, uns etwas anzutun, das uns nicht gut tut. Kein Mensch darf uns Leid oder Trauer zufügen.
Wenn so etwas geschieht, solltest du den Kontakt abbrechen.
Entweder aus Selbstschutz, aus Stolz, oder um für neue Zeiten frei zu sein!
Irgendwann muss man konsequent sein, auch für sich selbst.
Wenn man es nicht ist, wird man ewig leiden und ewig zu leiden, ist blöd!
Viel schöner ist es doch, wieder glücklich zu sein. Wieder für andere(s) offen zu sein. Wieder Spaß am Leben zu haben und es zu genießen. Wieder mehr zu lachen, anstatt zu weinen.

Klar, das geht nicht von heute auf morgen.
Aber es ist sehr viel leichter, wenn man seinem Kopf klar gemacht hat, dass der Zeitpunkt für ein Tschüss gekommen ist.
Vielleicht steht das Herz noch eine Weile im Auf-Wiedersehen-Modus.
Doch wenn andere Menschen es schaffen, auf ihren Kopf zu hören, warum sollte es dann nicht auch uns gelingen?

Wisst ihr was? Ich glaube, man muss alles ausprobiert haben.

1 Kommentar:

  1. Hallo Ben !
    Ich denke ähnlich wie du es hier beschreibst. Genau in dieser Situation bin ich gerade und ich denke auch für mich heißt es bald, schweren Herzens, Tschüss zu sagen.

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