Montag, 23. Mai 2016

Eine Qual!?

Der Traum von Liebe

… kann dich quälen.

Aber er kann dich auch beflügeln.
Ich habe mich dazu entschlossen, mich von diesem Traum beflügeln zu lassen. Auch wenn ich weiß, dass es nicht einfach werden wird!

Wobei ich der Meinung bin, dass es nicht nur ein Traum ist. Nein, dazu gehören noch mein Wunsch und ein Ziel. Ohne ein Ziel funktioniert es sowieso nicht!

Kennt ihr das, wenn ihr einen Menschen als Dauerschleife im Kopf habt? Wenn euch dieser Mensch bereits vor dem Aufstehen durch den Kopf schwirrt? Jene Momente, wenn du beim ersten Kaffee im Bett bereits den Wunsch in dir trägst, dass diese Person neben dir liegen soll.

Kennst du das Kribbeln im Bauch, wenn du auf dein Handy guckst und hoffst, dass dort eine Nachricht auf dich wartet?
Die Hoffnung, dass die Nachricht, die sich zunächst als Symbol im Display zeigt, von diesem Menschen ist.
Diese Neugier auf alles, das du gerne mit diesem Menschen erleben möchtest. Das Verlangen, dem Menschen ganz nah sein zu dürfen; es zu können. Dich fallen zu lassen. Die Nähe zu spüren. Die Lippen zu küssen. Den Duft aufzusaugen. Zärtlichkeit geben zu dürfen und zurück zu bekommen.


Habt ihr manchmal den Wunsch, mit dieser Person dort zu sein, wo ihr am allerliebsten seid?
Du möchtest diesem Lieblingsmenschen deine Welt zeigen. Deine Orte. Nein, deinen Ort!
Selbst dann, wenn dieser Mensch das Meer bereits kennt, möchtet ihr ihm zeigen, wie es ist, das Meer zusammen zu erleben; es zu genießen.

Ich liebe Sonnenuntergänge. Dieser Anblick, wenn sich der Feuerball ganz langsam senkt und sich schließlich ins Meer verabschiedet.
Ich möchte dieses Ereignis gerne mit einem besonderen Menschen gemeinsam erleben.
Ich will, wenn die Sonne ins Meer eintaucht, zeitgleich in die Liebe eintauchen; meinen Arm um seine Schulter legen und einfach frei und glücklich sein.

Ich möchte die Blicke erleben. Blicke, die mir sagen, wie verliebt dieser Kuschelkeks ist. Blicke, die mir zeigen, dass wir etwas Besonderes erreicht haben.
Auch wenn wir bis zu diesem Moment keine einfache Zeit hatten: Trotzdem wissen wir in diesem Augenblick genau, dass sich unser schwieriger Weg gelohnt hat!

Angekommen zu sein, muss ein tolles Gefühl sein!
Wer kann von sich behaupten, angekommen zu sein? Ich schätze, nur wenige.
Nicht falsch verstehen. Das Leben geht immer weiter. Niemals darfst du für immer stoppen!

Ich meine mit angekommen sein lediglich, im Wir angekommen zu sein, dieses große Uns erreicht zu haben.
Nach einem langen, vielleicht manchmal auch unwegsamen Weg, das Gefühl des Erreichten zu genießen!

Wenn ich am Meer, auf einer Insel, am Strand dieses Gefühl erleben kann, gibt es nicht Größeres für mich.
Egal, wo dein Lieblingsplatz ist: Wann immer du diesen einen Moment mit deinem Lieblingsmenschen genießen darfst, wirst du meinen Satz bestätigen.
Dann ist dieser Augenblick besonders.

Mit einer Portion Freiheit ein gemeinsames WIR erleben – ich wäre sofort dabei!
Es zu schaffen, sich gegenseitig seine Welten zu zeigen, sich für das Leben des anderen zu interessieren. Es mit ihm zu leben, ohne dabei sein eigenes Leben aufgeben zu müssen.
Nicht mehr nur in seiner eigenen Welt verweilen. Dann hat man die Freiheit erreicht und kann das gemeinsame Wir leben.

Wisst ihr, was ich meine?
Wenn ich im Strandkorb sitze und schreibe, sitzt der andere daneben und liest. Wenn ich Fisch essen möchte, geht der andere mit und bestellt sich eine Gemüseplatte, weil er Fisch nicht mag. Vielleicht fahren wir sogar in einem Porsche über die Insel, obwohl wir es zum Glücklich-Sein nicht benötigen.

Einfach Dinge mit dem anderen erleben und es gerne tun, weil man dem Partner eine Freude machen möchte; weil man sich für sein Leben interessiert!

Wie ist es bei euch?
Habt ihr auch diesen Traum von Liebe?

Oder dürft ihr euren Traum sogar schon erleben?

1 Kommentar:

  1. Hallo Ben !
    Das was du da schilderst erlebte ich im letzten Frühling und Sommer. Auch das Beispiel mit dem schreiben. Ich saß am See und genau in dem Augenblick als ich die letzten Zeilen schrieb, über unsere ganz besondere Freundschaft/Liebe, kam er um die Ecke und las unsere Geschichte.

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