Donnerstag, 17. Dezember 2015

Sternschnuppen

... und Seesterne!

Oder die Frage:

Werden aus Sternschnuppen, die vom Himmel fallen und im Meer landen, eigentlich Seesterne?

Duftet ihr schon diese Momente erleben? Diese Augenblicke in denen man nur staunend zum Himmel blickt?
Diese klaren Nächte, an denen der Himmel uns diese wunderschönen Schauspiele präsentiert? Habt es schon genossen, ganz mit euch und dem Sternenhimmel alleine zu sein?
Vielleicht auch nicht alleine. Sondern mit eurem Lieblingsmenschen an eurer Seite.


Man steht einfach nur da und bestaunt das, was diese wunderschöne Welt uns gerade beschert. Die unendlichen Weiten liegen über uns und sind gespickt mit vielen Sternen und dem großen leuchtenden Mond.
Alleine dieses Schauspiel ist wunderschön. Man sucht die Sternzeichen, die von den Sternen an den Himmel gemalt werden. Er kennt den Stern, der für uns eine ganz besondere Bedeutung hat. Dieser Stern, mit dem man vielleicht sogar spricht. Bei dem oben im Himmel, einige ehemalige Freunde von uns zu Hause sind. Dieser Stern, über den man mit seinen Eltern in Verbindung treten kann. Dieser starren, der uns in vielen Augenblicken neue Kraft gibt.

Vielleicht haben wir in diesem Moment sogar eine Träne, die unsere Augen verlässt und über unsere Wange hinunter zum Hals fließt? Es ist eine Träne, die Trauer und Glück im selben Moment bedeutet. Trauer, weil dieser Mensch nicht mehr bei uns weilt und Glück, dass wir über diesen Stern noch immer ganz nah bei ihm sein dürfen.

Doch dann geht unser Blick wieder auf den kompletten Sternenhimmel über. Wir fühlen uns frei und wollen diesen Platz am liebsten gar nicht wieder verlassen.

Doch dann geschieht es. Plötzlich und wie aus dem Nichts, lösen sich Sterne vom Himmel. Sterne, die als Sternschnuppen zu uns herunter kommen. Die uns ein tolles Schauspiel bieten und die dafür sorgen, dass wir glücklich sind.
Erfreut und glücklich sogar, da wir in diesem Moment etwas dürfen.
Wir dürfen uns etwas wünschen. Allerdings diesem Wunsch niemanden verraten, damit er auch in Erfüllung geht.

Ich behaupte einfach mal, dass jeder von uns sich schon etwas gewünscht hat, wenn er eine Sternschnuppe hat fallen sehen. Vielleicht sind einige dieser Wünsche sogar in Erfüllung gegangen. Zumindest dann wenn es reale Wünsche waren. Wenn es Wünsche gewesen sind, bei denen die Chance bestand, dass sie in Erfüllung gehen konnten.

Ich durfte dieses Schauspiel schon einige Male am Meer beobachten. An diesem Meer, dass ich so sehr liebe. An diesem Ort, der sowieso etwas Besonderes für mich ist. Genau dort, wo ich bereits als Kind mit meinen Eltern Urlaub machen durfte. Dort, wo ich als Kind über die Buhnen gelaufen bin und Krebse sowie Seesterne gesammelt habe.


Als ich beim letzten Mal an der Nordsee stand und in den Sternenhimmel blickte, fiel ebenfalls eine Sternschnuppe herab. Es sah aus, als würde sie im Meer verschwinden.
Plötzlich schoss mir ein Gedanke in meinen Kopf. Eine Frage war es! Und als ich sie mir selber stellte, musste ich ein wenig grinsen.

"Werden aus Sternschnuppen, die vom Himmel fallen und im Meer landen, eigentlich Seesterne?"

Zugegebenermaßen konnte ich mir diese Frage nicht beantworten. Wahrscheinlich wollte ich sie mir aber einfach nur nicht beantworten. Viele Antworten zerstören unsere Hoffnungen, Sehnsüchte und Wünsche.

Als ich den Strand verließ und mich auf den Weg in meine Ferienwohnung machte, kam mir der Satz erneut in den Kopf. Dieses Mal grinste ich ihn nicht einfach nur weg. Ganz im Gegenteil! Ich gab mir eine Antwort:
Wenn wir es uns wünschen und wenn wir daran glauben, dann werden aus den Sternschnuppen die vom Himmel fallen und im Meer landen, ganz sicher Seesterne!

Was meint ihr?
Ich finde wir sollten es uns zugestehen, an die Wunder der Welt, manchmal auch an unsere eigenen, zu glauben.




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