Freitag, 27. November 2015

Freitag - Ironie

Ja die Ironie

Sie ist etwas womit einige nicht umgehen können.

Trotzdem möchte ich sie heute mal aufgreifen und ich hoffe, dass ihr mir meinen heutigen Blog nicht übel nehmt.

Jeden Tag passieren auf unserer schönen Welt unendlich viele grausame Dinge. Täglich verhungern Menschen, geschehen Gewalttaten, oder es passieren Dinge, die wir uns vorher niemals hätten vorstellen können.
Vor kurzem zum Beispiel leider in Paris!
Was das mit Ironie zu tun haben soll? Gar nichts!


Ich verabscheue es und wenn ich irgendetwas tun könnte um es abzustellen, würde ich es sofort machen. Bei euch wird es sicherlich ebenso sein und doch können wir außer beten und hoffen nicht viel tun.

Doch anstatt, dass die Presse weiterhin warnend den Finger auf diese Punkte hält. Anstatt, dass Funk und Fernsehen unsere Aufmerksamkeit weiterhin wachsen lässt, werden andere, neue und aus meiner Sicht tatsächlich unwichtige, Dinge an den Pranger gestellt.

Ja, ich mag Musik!
Ob der ESC nun meine Veranstaltung ist, oder ob ich mich dafür nicht interessiere, ist hierbei eigentlich vollkommen egal.
Und doch hat genau diese Veranstaltung damit zu tun, dass ich gerade diese Wörter schreibe.

Xavier Naidoo ist ganz sicher ein großer Künstler. Ein Musiker, dessen Lieder ich liebe und dessen Texte ich einmalig finde. Er ist ein Mensch der mit seinen Worten spielen kann und uns so, spielerisch seine Ansichten vermittelt.

Ich persönlich finde es schade, dass er nicht an diesem Wettbewerb teilnimmt. Aber nachdem ich es 1 x gelesen habe, hatte ich es begriffen. Aber nicht nur begriffen,  ich habe es beiseite geschoben und mich wieder mit wichtigen Dingen beschäftigt.

Denn ganz ehrlich. In der heutigen Zeit. Bei den heutigen Dramen, die in der Welt passieren. Ist es mir persönlich vollkommen egal ob er für Deutschland an einem Gesangswettbewerb teilnimmt oder nicht. Ob er für uns 180 Punkte holt, oder irgend eine andere Wurst nur fünf Punkte mit nach Hause bringt, sollte in der jetzigen Situation relativ unwichtig sein.


Als ich gestern bei Facebook mal wieder gefühlte 300 Postings zu diesem Thema entdecken "durfte", kam mir folgende Idee.
Könnte es nicht sein, dass unsere Politiker einen gemeinsamen Plan mit der ARD geschmiedet haben? Könnte es nicht sein, dass sie mit diesem Theater um diesen Gesangswettbewerb, lediglich von den eigentlichen Problemen ablenken wollten?
Ist die ARD vielleicht sogar von unseren Politikern "geschmiert" worden?
Geschmiert, damit wir Bürger uns nicht mehr mit den eigentlichen Problemen beschäftigen?!

Ist es tatsächlich so gewesen, so scheint mir dieser Plan aufgegangen zu sein.
Das Unglück. Also ich meine jetzt die richtigen Unglücke dieser Welt, wurden beiseite geschoben. Fast alle reden davon, wie es nun mit dem ESC weitergehen soll. Wer uns retten kann. Wer die notwendigen Punkte nach Deutschland holen soll.

Wir wissen, dass es Xavier nicht sein wird.
Dafür wissen wir aber nicht, was unsere Regierung plant um solche Dramen, wie sie in Paris und anderswo auf der Welt bereits geschehen sind, zu unterbinden.
Werden wir künstlich dumm gehalten?
Oder müsste ich fragen, ob wir auf diese Weise ruhig gehalten werden?

Wie auch immer. Xavier Naidoo und der ESC sind sehr präsent.
Die wirklich wichtigen Themen leider nicht!!!

Also, lasst mich nochmals eine Frage stellen. Natürlich eine Frage mit viel Ironie. Aber auch eine Frage, die erlaubt sein muss.
"Könnte es nicht wirklich sein, dass unsere Regierung mit der ARD gemeinsame Sache gemacht hat?“ ;-)

Ich weiß es nicht. Ihr wisst es nicht.
Erlaubt sein muss die Frage trotzdem!

Und erlaubt muss noch eine Frage sein:
WARUM LASSEN WIR ES MIT UNS MACHEN ???

Und nun seid ihr mich auch schon wieder los ...

Und nun auf zu Daniela und ihre tanzenden Wellen ... ich bin schon ganz gespannt, was sie zu diesem Thema zu sagen hat ...

Habt nen tollen Tag!
Euer
Ben

1 Kommentar:

  1. Lieber Ben,
    wenn ich wüsste, was ich dagegen tun könnte, würde ich es tun. Doch solange ich es nicht ändern kann, werde ich in meinem Umfeld weiterhin Freude und Liebe verbreiten. Das heißt aber nicht, dass ich alles mit mir machen lasse.
    Dir und Deinen Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende,
    die Annette

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