Freitag, 30. Oktober 2015

Unsere Gefühle

 Die großen Gefühle

… und die Liebe!

Was wäre unsere schöne Welt ohne sie?

Nicht nur die Welt wäre kälter, auch wir hatten diese Kälte in uns und würden ein Leben führen, welches nicht annähernd so lebenswert wäre, wie wir es zum Glück erfahren dürfen. Nicht immer hat die Liebe ausschließlich positive Seiten. Manchmal kann sie uns ganz schön quälen, was aber doch an und für sich ein durchweg positives Zeichen ist. Ja, es ist positiv, da wir so erkennen, dass wir noch immer in der Lage sind zu lieben.

Sind nicht die großen Ziele in unserem Leben, dass wir Liebe erfahren und verteilen dürfen? Macht nicht erst die Liebe aus uns, den Menschen, der das Leben genießen kann? Führt uns nicht die Liebe auf Wege, die wir sonst niemals erkundet hätten, die uns ansonsten vorenthalten worden wären? Ist es nicht auch die Liebe, die uns zeigt, zu was wir in der Lage sind?

Ohne die Liebe könnten wir sehr viele unserer Gefühle gar nicht zeigen. Gar nicht zeigen, da sie tief in uns schlummern würden. Wir würden sie gar nicht kennen und erleben dürfen. Gefühle sind so wichtig, sie begleiten uns durch jeden Augenblick unseres Lebens, lassen uns Freude verspüren, schenken uns ein Lachen und können uns zu Tränen rühren.


Selbstverständlich gibt es Momente, in denen wir unsere Gefühle gerne abstellen würden. Einfach den Reset-Knopf drücken und von vorne beginnen, wer hatte diese Gedanken nicht schon mal in seinem Leben? Doch wenn wir diese Situationen näher betrachten, ich meine jetzt und mit etwas Abstand, müssen wir doch zugeben, dass uns auch diese Momente weiter gebracht haben. Wir sind an ihnen gewachsen, genauso, wie wir an der Liebe wachsen. Hierbei spielt es übrigens keinerlei Rolle, ob sich um eine bestehende oder vergangene Liebe handelt.

Eine vergangene Liebe gehört ebenso zu uns, wie eine aktuelle. Unser Leben gehört in allen Formen zu uns, wir haben es selbst gestaltet und ich bin mir ganz sicher, dass nicht jeder Mensch, über alle seine Entscheidungen im Nachhinein glücklich ist.
Aber wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann wäre ein Leben, mit ausschließlich richtigen Entscheidungen, auch ganz schön langweilig. Aber nicht nur langweilig, es wäre auch unproduktiv, da wir nichts hätten, an dem wir uns unsere Stärke beweisen könnten.

Wir lernen aus unseren Fehlern, daher sind Fehler ebenso wichtig, wie positive Erlebnisse. Unsere Gefühlswelt weiß ganz genau, wie sie mit der jeweiligen Situation umzugehen hat. Dass wir trotzdem nicht sofort danach handeln, liegt ausschließlich an uns und unserem fehlenden Mut.

Ja, auch der Mut spielt eine große und tragende Rolle in unserem Leben. Nicht immer tragen wir genügend Mut in uns, um mutig zu sein. Jeder von uns wird es schon erlebt haben und ganz sicher kann ebenfalls jeder von uns, sofort drei Situationen aufzählen, über die er sich noch heute ärgert. Doch auch daran sind wir gewachsen. Auch diese Situationen waren lehrreich für uns und wir haben zumindest gelernt, wie wir es nicht machen sollten. Tatsächlich können wir, manchmal erst mit etwas Abstand, aus jedem negativen, auch eine positive Seite abgewinnen.


Nein, es ist nicht leicht. Aber was genau ist überhaupt leicht? Leicht fällt uns doch lediglich alles, was wir bereits häufiger gemacht haben, was wir uns sozusagen antrainiert haben. Seht ihr, dann lasst uns doch einfach damit beginnen, uns ein neues Trainingsziel zu setzten. Lasst uns versuchen, aus negativen Ereignissen, etwas positives zu erkennen. Machen wir uns die Welt einfach mal wieder bunt und verharren wir nicht in diesen blöden und völlig leblosen Grautönen.

Es liegt ganz alleine an UNS, was wir aus unseren Situationen, ich würde fast lieber Möglichkeiten sagen, machen. Wir haben die Möglichkeit, ein glückliches Leben zu führen. Was genau sollte uns daran hindern, es auch zu machen. Wer sollte uns daran hindern? Hindern kann uns daran lediglich eine Person. WIR SELBST!
Doch aus welchem Grund sollten wir uns, unser eigenes Leben schwieriger und grauer gestalten, als es sein muss? Lasst uns die kleinen Augenblicke genießen, lasst uns erkennen, wie wunderschön und aufbauend es ist, einen Sonnenstrahl, eine Wolke, einen Schmetterling oder eine Welle zu beobachten.

Viele von uns empfinden diese Situationen als normal. Doch sie sind es nicht. Ganz im Gegenteil, sie sind kleine Wunder, die wir nur als solche erkennen müssen.

Doch zurück zur Liebe. Das größte Wunder dieser Welt ist, meiner Meinung nach, die Liebe. Doch sie ist nicht nur das größte Wunder. Sie ist auch das schönste Geschenk, dass wir bekommen und geben dürfen.
Wir müssen um sie kämpfen, auch in schier aussichtslosen Situationen. Es wird sich lohnen, da ein liebender Mensch, nicht „nur“ ein liebender, sondern auch ein glücklicher Mensch, mit großen und schönen Gefühlen, ist.

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