Montag, 3. März 2014

Vorbild ...

... Oder auch ...

... Vorbilder ...

manchmal denkt man sehr lange über einige Dinge nach.

Braucht man Vorbilder im Leben ...?
Spornen sie einen an ... Oder blockieren sie deinen eignen Weg ...?

Ist es einfach etwas zu erreichen, wenn man ein Vorbild hat und danach streben / gieren kann ... oder sollte man versuchen, nur auf sich zu achten ... auf sich zu achten und auf sein Herz und seine Gefühle zu hören ... ???


Leider beschäftigt man sich dabei auch mit Dingen, die es gar nicht wert sind, Zeit dafür zu investieren...
Mir geht es zumindest so!

Ich habe zum Beispiel eine ganze Weile darüber nachgedacht, wer mein Vorbild ist. Besser gesagt, ob ich eigentlich ein Vorbild habe oder brauche.

Klar hatte / habe ich ein Vorbild. Meinen Vater ... !

Aber darum geht es mir in diesem Blog gar nicht...
Ich meine die Vorbilder, die man sich sucht, wenn man mit einem Hobby beginnt oder schon lange ein Hobby hat.

Als Kind war ich ein begeisterter Fussballspieler und mein großes Vorbild hieß Bernd Schuster. Aber hat es mir etwas gebracht, ein Vorbild zu haben? Ich glaube NEIN...


Jetzt schreibe ich und dachte immer, dass ich auch hierfür ein Vorbild brauche. Klar finde ich einige Schriftsteller toll. Es gibt Menschen, von denen lese ich ein Buch und denke "GUT GEMACHT"...
Aber ist dieser Mensch dann schon ein Vorbild für mich?

Es gibt Bücher, die haben mich stark beeindruckt. Einige haben mich zum nachdenken angeregt und dann gibt es welche, über die ich herzhaft gelacht habe. Jedes war auf seine Art ein tolles Buch für mich.
Trotzdem hatte ich bei keinem die Idee, SO WILL ICH SEIN... oder SO MUSS ICH SCHREIBEN...

Klar beneide ich einige Schriftsteller um ihren Erfolg.
Beneiden ist meiner Meinung nach erlaubt. Neid dafür aber verboten!

Logisch wäre es toll, vom SCHREIBEN, von meiner großen Liebe, leben zu können und immerhin ist Ttäumen erlaubt...!!!

Doch soll ich Dinge schreiben, hinter denen ich gar nicht stehe, nur weil sie gerade angesagt sind???
AUF KEINEN FALL... !!!
Ich wünsche mir Erfolg, aber verdrehen lassen möchte ich mich dafür nicht. 


Ich bin stolz darauf, so zu sein wie ich bin! Noch mehr stolz bin ich allerdings darauf, echte Freunde zu haben. Egal, ob man viel oder wenig Kontakt zu ihnen hat. Entscheidend ist, dass man sich freut, wenn man eine SMS, einen Anruf oder Email von ihnen bekommt. Das man, wenn man sich trifft, das Gefühl hat, sich wohl zu fühlen...!!!

Aber, um zurück zum Thema "Vorbild" zu kommen ...
Nein, ich habe beim SCHREIBEN kein Vorbild.
Ich möchte meine Träume und Wünsche so zu Papier bringen, wie ich sie sehe. Ich will mich treiben, nicht beeinflussen, lassen und ich möchte meinen Weg gehen!

Wenn ich dann irgendwann tatsächlich richtig gute Verkaufszahlen haben sollte, kann ich mit stolz behaupten...  DAS WAR ICH...!!!


Ich glaube außerdem zu wissen, dass meine Leser  kein Abziehbild von einem anderen Schriftsteller wollen. Dann könnten sie gleich die Bücher eines ANDEREN kaufen...

Daher werde ich bleiben wie ich bin und SCHREIBEN was ich mag!

Einen bunten Tag für alle, die meinen Blog gelesen haben. Ich hoffe, ihr kommt mit meiner Einstellung klar und auch damit, dass ich kein Vorbild habe...


Euer

Ben Bertram


P.S. STOPP... Klar habe ich ein Vorbild. Ich werde um meine Träume genauso stark kämpfen wie Britta Wisniewski vom Traumstunden Verlag!

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