Donnerstag, 13. März 2014

Gleichberechtigung ...

... ist WICHTIG ...


Ja, sie muss es geben ... ohne sie wäre das Leben schließlich ungerecht ...


Da habe ich aber gerade eine gnadenlos bescheuerte Weisheit herausgehauen ... ;-)
Aber gut, immer Sinne der Gleichberechtigung erlaube ich es mir einfach mal ... anderen passiert es sicherlich ebenfalls manchmal ...

Aber ich finde, dass es leider große Unterschiede in der Gleichberechtigung gibt ... möchte mich jetzt aber weder um den Wurstfabrikanten aus München, nicht um die Ukraine und schon gar nicht das Lied von Ina Müller kümmern ...


Nein, ich möchte mich sogar nur indirekt um die Menschheit kümmern ... "Wir" sind zwar daran beteiligt, kommen aber erst ins Spiel, wenn es bereits geschehen ist ...
Wenn es bereits zu spät ist ... wenn dieser berühmte Frosch bereits ins Wasser gehüpft ist ...
Oder auch, wenn im wahrsten Sinne des Wortes,  die Kacke bereits am dampfen ist ...

Habt ihr schon eine Idee ...?
Ja, ihr habt Recht ... ich möchte mich heute mal kurz mit dem Thema Tierkot beschäftigen ...
Warum?
Weil mir eine beißende Ungerechtigkeit aufgefallen ist ... weil es so nicht weitergehen kann ... nein, sogar nicht weitergehen darf ... ;-)


Also,  mal im Ernst.
Ich finde es ekelig in Hundehaufen zu treten ... es gehört sich nicht, den Haufen von seinem Wauwi einfach liegen zu lassen ...
Ich habe ja nichts dagegen, wenn der Hund im Wald, abseits der Wege sein Geschäft erledigt und der Besitzer dort den Haufen liegen lässt ...
Hier wird doch lediglich wieder die Natur zusammengeführt ...
Es sei denn, man hat einen Allesfresser ... einen Labrador ... und dieser hat mal wieder ne Tüte Bonbons samt Papier geklaut und "verhaftet" ... dann sollte man zumindest das Bonbon-Papier aus dem Haufen puhlen ...

Aber werden wir wieder Ernst ... ;-)
Meine Meinung ist ist ganz klar ... Tüte mitnehmen ... Kot aufsammeln ... die Tüte in den Müll werfen ...


Sagt mal, seht ihr auch ständig diese Tüten mit Hundekacke am Wegesrand liegen?
Wie bescheuert muss man eigentlich sein ...?
Erst sammelt man den Mist auf ... und dann wirft man ihn  -samt Tüte- in die Natur ...
Wahrscheinlich sind hier die Strafen zu gering ... oder es gibt zu wenig Aufpasser ...
Leider ist es doch so, dass man einige Menschen nur über das Portemonnaie erziehen kann ...

Aber da ich schon wieder abgewichen bin, versuche ich mal die Kurve zurück zu bekommen ...
Und zwar zurück zur Gleichberechtigung ...

Über Hunde und ihrer Besitzer regen wir uns auf ... wie häufig höre ich im Wald oder anderswo, dass jemand einem Hundebesitzer hinterher pöbelt ... oder zumindest im doofen Ton seine Meinung zum besten gibt ...
Völlig zu Recht ... wie ich finde ...
Also, das Hinweisen meine ich ... man sollte dabei allerdings die normalen Umgangsformen wahren ... !!!


Doch nun kommen wir mal weg von den Hunden ...
Und wechseln zu einer anderen Tierart ...
Die Pferde ...

Wenn ein Reiter am Strand reitet ... wenn er durch den Wald galoppiert ... oder im Trapp irgendwelche Sandwege überquert ...
Und er ... sagen wir lieber sein Pferd ... dabei diese "wunderschönen" Pferdeäpfel fallen lässt ...

Da regt sich kein Mensch auf ... niemand haut Pöbeleien auf den Markt ... keiner schreit blödes Zeug über den Strand ...
Zumindest habe ich es noch nicht erlebt ...
Wenn jemand etwas sagt, verhält es sich eher so ...

"Oh schau mal ein Pferd ... und dann noch ein solch schönes ... guck mal, jetzt lasst es auch noch was fallen ... und zwar mitten im galopp ... was das Pferd alles kann ..."

VERSTEHT MICH NICHT FALSCH ...
Ich habe rein gar nichts gegen Pferde ... auch nichts gegen ihre Reiter ...
Aber, wo bleibt hier bitte die GLEICHBERECHTIGUNG ....

Warum dürfen Pferde Dinge,  die Hunden verboten sind ... warum regen sich Menschen über Hunde auf und finden das SELBE Verhalten bei Pferden okay ...?

Ich verstehe es nicht ...
Aber eventuell kann es mir ja jemand erklären ...

Bis dahin appelliere ich jedoch weiterhin an die GLEICHBERECHTIGUNG bei Hund und Pferd ... ;-)


Nehmt mich und meinen Blog heute nicht zu ernst ...
Aber gesagt werden musste es trotzdem mal ... wenn auch mit einem Augenzwinkern ... ;-)

Ne Haufenfreie Zeit
Wünscht Euch
Ben


Kommentare:

  1. Ich bin in der glücklichen Situation, dass es meinem Pony furchtbar unangenehm ist, in aller Öffentlichkeit sein Geschäft zu verrichten ;-). Selbst wenn es schon beide Pobacken zusammenkneifen muss, dass nicht ausversehens ein Äpfelchen zu Boden kullert oder - noch viel unmöglicher daran zu denken - ein Tropfen (echt übel riechenden) Pferdeurins zu Boden tropft, wird sie alles tun, selbiges zu verhindern. Daher denke ich, relativ neutral antworten zu können.
    Innerorts ist der Reiter verpflichtet die Hinterlassenschaften einzusammeln. Was kaum einer macht und ganz in echt sich auch kaum einer aufregt, es sei denn er wohnt gerade unmittelbar an einem Reitstall und einem vielberittenen Weg.
    Ich vermute, an dem "viel" liegt auch die Ungleichbehandlung. Die meisten Pferdeäpfel eines Pferdes landen in der Box und auf der Weide und werden von dort ordnungsgemäß auf einen Misthaufen entsorgt. Dann gibt es trotz der steigenden Anzahl noch immer weniger Pferde als Hunde. Und richtig Spaß macht so ein Ausritt auch nur weit ab von großem Fußgängeranteil. Rein statistisch ist es daher wohl einfacher, in einen Hundehaufen zu treten als in den eines Pferdes (der nun wirklich auch wohlriechender ist). Naja und der Pferdehaufen ist größer und kaum zu übersehen, was nun mal leider gar zu oft von einem Yorkshire-Terrier-Haufen nicht behauptet werden kann...
    Du wirst feststellen, dass sich ein solcher Vergleich aber zwischen einem Pferd und einem Elefanten dann wieder eher zu Ungusten des Pferdes entscheidet. Und letztlich wird sich niemals irgendjemand über die Hinterlassenschaft eines Wals aufregen. Der darf quasi überall und immer.
    Vielleicht scheitert also Gleichberechtigung somit immer an der Größe (Ich liege dann so im gleichberechtigten Rahmen von 1,68 m, falls sich irgendwer vergleichen möchte.)

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    1. Klasse Denkansatz ;)
      Ich glaube auch - wären mehr Pferde auf Bürgersteigen unterwegs, würden sich auch mehr Menschen über Pferdeäpfel beschweren. Pferde sind in unserem Städtebild mittlerweile Exoten! Die von Ben beschriebene Reaktion, meist verknüpft mit einem melancholisch-nostalgisch in weite Ferne gerichteten Blick und dem Gedanken an wie auch immer geartete Pferde in der eigenen Kindheit, lassen Menschen über die "Hinterlassenschaften" hinwegsehen. Dazu kommt: Pferdemist ist rein pflanzlichen Ursprungs und hat damit - sofern das Pferd gesund ist - auch nicht die Geruchsentwicklung, die Hundekot für sich beanspruchen kann. Und er klebt weniger! Ich mach mir meine Profilsohlen dreimal lieber von Pferdeäpfeln frei (Hufkratzer und Stahlbürste oder trocknen lassen und abklopfen) als von Hundekot, der - an einer Stelle entfernt, an der nächsten seine übelriechenden, klebenden Eigenschaften verbreitet. (Und ich BIN Hundebesitzer) ;)

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