Montag, 17. September 2018

Wann beginne ich,


für den Erfolg meine

... Seele zu verkaufen ?



Seine Seele zu verkaufen ist ein großer und auch harter Ausdruck.



Ob man wirklich bereit dazu ist, muss jeder für sich selbst entscheiden! Immerhin sind wir alles erwachsene Menschen und sollten tun, was wir für richtig halten.

Welche Gründe es dafür geben kann? Eine ganze Menge.

Zumindest glauben einige Menschen, dass es hilft, wenn sie ihre Seele verkaufen.



Mir persönlich wäre es wichtiger ich selbst zu bleiben. Ich glaube nicht, dass ich dazu bereit bin auf irgend einen Boot mit auf zu springen, nur weil es gerade gute Chancen hat, ein Rennen zu gewinnen.

„Schuster bleib bei deinen Leisten!“

Uralt! Schon meine Oma hat es immer gesagt und ganz sicher auch die Oma meiner Oma und deren Oma bestimmt auch schon.



Ich schätze mich glücklich, dass sich viele Menschen kennen darf, die ebenso wie ich ticken. Franky ist ein solcher Mensch! Meine Mutter ebenfalls und auch andere meiner Freunde leben nach diesem Motto.

Natürlich darf man sich für neue Dinge öffnen. Selbstverständlich muss man es sogar tun, da man sich ansonsten im Stillstand befindet. Dieser Stillstand ist etwas Schreckliches! Allerdings würde ich mich lieber im Stillstand befinden, als Dinge zu machen, für die ich meine Seele verkaufen müsste! Mir ist es wichtig hinter den Dingen stehen zu können, anstatt Sachen zu machen, die sich vielleicht lohnen, mir allerdings weder Spaß machen, noch dafür sorgen, dass ich mich verbiegen muss.



Dieses Ding an der Wand. Viele von uns, wahrscheinlich die meisten oder alle, haben es im Badezimmer hängen und blicken jeden Morgen hinein.

Genau in dieses Ding, in diesen Spiegel, möchte ich immer sehen können. Dort möchte ich in kein fremdes Gesicht schauen, sondern den Menschen sehen, hinter dessen Tun ich stehen kann!



Der Moment, in dem man beginnt seine Seele zu verkaufen, ist glaube ich ein schmaler Weg. Irgendwann landet man in dieser merkwürdigen Grauzone und wenn man nicht aufpasst, hat man sie schneller als geplant überschritten.

Es tut gut, sich immer wieder zu hinterfragen. Herauszufinden was man eigentlich möchte und vor allem, wie man es möchte!



Doch wann hat man damit begonnen? Also damit, dass man sagen kann, dass jemand seine Seele verkauft. Meiner Meinung nach in dem Moment, wenn man Sachen nicht mehr aus Überzeugung tut. Wenn man auf andere oder auf seine Gier nach Geld und/oder Luxus hört. Selbstverständlich gehört Geld zu unserem Leben dazu. Allerdings glaube ich, dass glücklich sein wichtiger ist.



Häufig bekommt man es mit, dass Menschen die gestern noch links herum philosophiert haben, aus Gründen die sich mir oft nicht erschließen, plötzlich rechts herum reden. Die allerdings auch Wochen später, vielleicht weil der neue Weg nicht das eingebracht hat was sie sich erhofft haben, erneut auf ein anderes Schiff aufspringen.

Ich kann diese Art Menschen nicht ernst nehmen. Würde es aber auch gar nicht wollen!



Ganz sicher muss ich nicht jeden Menschen verstehen. Muss nicht alles gut finden was sie machen und schon gar nicht muss ich Ihnen auch noch erzählen wie toll sie sind.

Trotzdem sind diese Menschen, die geradlinig ihren Weg gehen, um einiges lieber als diese Wendehälse.



Um nochmals eine kurze und knappe Antwort zum heutigen Thema zu geben:

ich glaube, dass man in dem Moment damit beginnt seine Seele zu verkaufen, wenn man nicht mehr man selbst ist. Wenn man Dinge macht von denen man nicht überzeugt ist. Ja, wenn man nicht mehr auf sich hört und sein eigentliches Ziel, seine geheimen Wünsche, vernachlässigt und vergisst.

Freitag, 14. September 2018

Im Alltäglichen


... das wunderbare zu sehen!

Ich glaube, dass darin die wahre Kunst des Lebens besteht.



Das Wort Lebenskunst ist irgendwie ein geiles Wort. Allerdings auch ein Wort, dass viele Menschen anders auslegen können.

Deine Lebenskunst muss nicht mit meiner identisch sein. Ebenso wenig übrigens wie meine mit deiner.



Du bist ein Künstler und kannst deshalb Sachen die ich nicht kann.

Vielleicht ist diese Aussage sogar korrekt. Jede Person, die sich Künstler nennen darf oder die von anderen Künstler genannt wird macht irgendetwas, was andere beneiden. Vielleicht nicht nur beneiden! Bewundern könnte ebenfalls passen und so präsentiert sich unsere Gesellschaft in unterschiedlichen Schichten.



Wie fast immer, sehe ich auch diese Aussage anders.

Jeder Mensch auf Erden ist nämlich ein Künstler! Ganz sicher ist es so, dass jeder von uns Dinge beherrscht, die andere nicht annähernd so gut können wie er. 



Der entscheidende Grund dafür, etwas gut zu können oder gut zu machen, ist Spaß. Der Spaßfaktor ist doch irgendwie unser Motor. Oder könnt ihr euch vorstellen, dass ihr irgendwelche Sachen gut machen könnt, wenn er keine Freude daran hättet?

Ich mir eher nicht!



Logisch ist es so, dass wir viele Sachen professionell erledigen und ein gutes Ergebnis abliefern, obwohl wir nicht wirklich mit großer Freude dabei gewesen sind. Der Beruf ist ein gutes Beispiel dafür. Oder macht es euch jedes Mal Spaß, wenn ihr für euren Vorgesetzten eine riesige Liste erstellen dürft. Eine Liste aus Zahlen und Fakten, von der er nicht einmal wisst, ob sie tatsächlich benötigt wird. Gute Arbeit werdet ihr trotzdem abliefen!



Viel cooler ist es doch aber wenn man seiner Freude folgt. Wenn man Spaß hat und nicht nur gespannt, sondern auch voller Neugier, darauf wartet, ein tolles Ergebnis präsentieren zu dürfen. Sein eigenes tolles Ergebnis!

Handarbeiten sind für mich ein Paradebeispiel dafür.

Also, ich kann es natürlich nur vermuten. Ich habe von Handarbeiten nämlich ebenso viel Ahnung wie eine Kuh von Tischlerarbeiten.



Aber ich stelle mir vor, dass man ein wirklich tolles Stück Handarbeit nur dann so hinbekommen wie man es möchte, wenn man Spaß an der Sache hat. In dem Moment, wenn es Massenarbeit wird und man sich darauf freut endlich fertig zu sein, werden sich die letzten Stücke, ganz sicher von den ersten abheben. Ich vermute allerdings negativ!



Ich könnte ja ein Beispiel aus meinem eigenen Leben bringen. Nichts aus der Vergangenheit, sondern etwas aus meinem täglichen Tun.

Ich habe mal versucht und es ist gar nicht lange her, ein Buch zu schreiben. O. k., Lachen erlaubt!

Natürlich schreibe ich fast täglich an.

Was ich meine ist, ich habe mal versucht einen Krimi zu schreiben. Man es richtig cool. Allerdings höchstens zwei Tage, da mir zum einen die kriminelle Fantasie und zum anderen der Spaß gefehlt hat.



Das was ich geschrieben habe war echt der Schrott. Ich behaupte einfach mal, dass ich mich hätte rein knien können. Ich behaupte weiter, dass ich einen fertigen Krimi hätte abliefern können.

Aber ich behaupte nicht nur, sondern bin mir auch noch sehr sicher dabei, dass dieser Kriminalroman allerhöchstens unterer Durchschnitt gewesen wäre.



Wenn man also die Möglichkeit hat im alltäglichen Leben das Wunderbare zu finden, dann sollte man diese Chance auch greifen. Die Möglichkeit, wenn sie denn da ist, seine Lebenskunst auszuleben, ist etwas Großes!



Sucht euch aus wir es nennen wollt. Vielleicht war ich einfach zu faul und habe deswegen abgebrochen. Eventuell war ich einfach schlau und bin meiner Lebenskunst nachgegangen. Welche dieser Varianten es auch immer war, sie hat dafür gesorgt, dass ich diesen Kriminalroman nicht weiter geschrieben habe.



Ganz sicher haben ganz viele Menschen in vielen Situationen die Möglichkeit, sich ebenso zu verhalten. Wir müssen nur den Mut haben die Dinge liegen zu lassen, die uns nicht weiter bringen, oder an denen wir keinen Spaß.



Versucht es einfach mal!

Donnerstag, 13. September 2018

Mir ist langweilig


Ein schrecklicher Satz!

Ein Satz, mit dem ich nicht wirklich viel anfangen kann.



Viele Menschen sagen, dass es in der heutigen Zeit keine Langeweile mehr geben kann. Ob dieser Satz korrekt ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Nicht zu beurteilen aus dem Grund, da ich das Früher dafür viel zu wenig kenne. Allerdings glaube ich, dass es nicht am früher oder am heute liegt, sondern lediglich an den Menschen selbst.



Schon immer wird es Personen gegeben haben denen langweilig war. Die nichts mit sich und mit ihrem Leben anfangen können/konnten. Ich persönlich finde es traurig und kann es mir ehrlich gesagt auch gar nicht vorstellen. Es gibt so viele schöne Dinge die unser Leben uns bietet. Wenn wir die Augen offen halten und unserem Herzen folgen, gibt es unendlich viel zu entdecken. Überall finden wir Sachen die uns Freude machen können.



Langweilig ist mir nie. Ich habe etwas für mich gefunden was mir unendlich viel Freude macht und womit ich mich gerne und lange beschäftige. Aber nicht nur das Schreiben ist es, das mir den Tag versüßt. Gerne schnappe ich mir ein gutes Buch, das mich in die Sonne oder auf mein Lieblingssessel und lese.

Wenn mir nicht nach lesen, sondern nach Bewegung ist, mache ich Spaziergänge und bewundere die Vielfalt der Natur. Nichts wiederholt, alles ist jeden Tag irgendwie anders. Niemals sehen wir die gleichen Wolken oder die identischen Wellen vom Vortag. Und wird täglich etwas Neues präsentiert und wenn wir es sehen wollen, werden wir es auch finden.



Ich mag es ja sehr gerne, meine Themen mit selbst erlebten Beispielen zu verdeutlichen. Vor einigen Jahren hatte ich in meinem damaligen Beruf eine Arbeitskollegin. Jeden Tag fuhr sie, bedingt durch die vollen Autobahnen und den dazugehörigen Stau, fast 2 Stunden zur Arbeit und dieselbe Zeit auch wieder nach Hause. Jeden Tag gingen neben 8 Stunden Arbeitszeit und einer halben Stunde Mittagspause, 4 Stunden Freizeit für den Arbeitsweg drauf. Irgendwann kamen wir auf dieses Thema und ich sagte, dass mir meine Freizeit zu schade wäre. Dass ich mir einen Beruf in der Nähe meines Wohnortes oder einen Wohnort in der Nähe der Firma suchen würde.

Die Antwort die ich daraufhin bekam hat mich fast schockiert. Ich hätte es verstanden wenn sie es mit der Liebe zu ihrem Beruf und/oder der Verbundenheit zur Heimat begründet hätte. Doch sie sagte etwas anderes:

„Wenn ich Zuhause bin habe ich sowieso nichts anderes zu tun. Dort langweile ich mich da ich keine Hobbys habe.“

Tatsächlich waren dies ihre Worte. Sie freute sich darüber im Auto zu sitzen und über die Autobahn zu fahren, anstatt irgendwelche anderen kreativen Dinge zu machen.



Selbstverständlich soll und muss jeder sein Leben so leben wie es ihm gefällt. Man sollte sich nicht reinreden lassen und zusehen auf seine Art glücklich zu sein. Ich kann andere Menschen für ihr Tun nicht verurteilen und ehrlich gesagt möchte ich es auch gar.

Trotzdem kann ich diesen Satz bis heute nicht verstehen!



Ich wünsche euch vom ganzen Herzen, dass ihr eine solche Aussage niemals tätigen müsst. Das Leben ist so facettenreich, dass es viel zu kurz ist, um alle Dinge die man ausprobieren möchte zu schaffen. Zumindest geht es mir so und ich freue mich darüber, dass es so ist!



Wenn ich dann von einigen Menschen zu hören bekomme, dass sie sehr viel mehr machen würden, wenn sie das nötige Kleingeld dafür hätten, fasse ich mir ebenfalls an den Kopf. Natürlich kann Geld dabei behilflich sein, einige Dinge umzusetzen. Aber wenn wir ehrlich zu und sind, gibt es mindestens ebenso viele tolle Sachen, für die wir kein Geld benötigen. Sachen die uns glücklich machen können und die wir vor der eigenen Haustür sofort präsentiert bekommen.



Wie gesagt, jeder wie er mag!

Ich mag mich nicht langweilen und daher genieße ich die kleinen und großen Glücksmomente, die mir kostenfrei geboten werden.

Montag, 10. September 2018

Bei Gewitter


Bewundere ich die Natur!

Manchmal sogar etwas ängstlich!

Ein Gewitter ist etwas fast magisches. Wenn Blitz und Donner kurz hintereinander und fast vereint über mir toben macht es mich staunend und ängstlich zugleich. Ich bewundere dieses Schauspiel der Natur und genieße es sehr die Kreativität - wer auch immer dafür verantwortlich ist- am Himmel zu beobachten.



Bei Gewitter laufe ich sofort ans Fenster oder stelle mich auf dem Balkon und schaue mir an, was der Wettergott mir präsentiert. Dieses Gemisch aus Schönheit, Schrecken, Bewunderung und manchmal sogar Angst, gehört zu den außergewöhnlichen Momenten die mir die Natur bieten kann.



Mir wird in diesen Augenblicken immer wieder bewusst wie klein und nichtig wir Menschen eigentlich sind. Die Urgewalten dort oben am Himmel, gegen die wir und die meisten unserer Bauten, hilflos und mickrig wirken, haben etwas majestätisches an sich.



Ich hatte das große Glück, mit meinem damals besten Freund, ein ganz besonderes Gewitter erleben zu dürfen. Wenn ich jetzt das Thema des heutigen Tages ansehen, dann erkenne ich ein "Bei Gewitter ..."

Und genau so möchte ich diese kleine Geschichte beginnen.



Bei Gewitter

denke ich häufig an meine Freundschaft zu Carsten zurück.

Gemeinsam hatten wir einen Moment der für die Ewigkeit gemacht wurde. Es war Sommer. Ein heißer Sommer und wir waren gemeinsam auf meiner Lieblingsinsel Sylt. Den ganzen Tag am Strand, in der Nordsee und auf der Promenade hatten wir Spaß und auch am Abend, als es minütlich schwüler wurde, genossen wir die Zeit. Carsten hatte am nächsten Tag Geburtstag und und zwar nicht danach, in einer Kneipe oder Diskothek zu feiern. Ganz im Gegenteil! Gegen 22:00 Uhr gingen wir, mit einer angebrochenen Flasche Bacardi und 1 l Cola an den Strand. Wir drehten den Strandkorb in Richtung Meer und beobachteten das selbige. Es wurde dunkler und dunkler und irgendwann konnten wir nur noch das Rauschen der Wellen hören.



Dass die Dunkelheit nicht ausschließlich der Nacht geschuldet war, hatten wir noch gar nicht begriffen. Wir hatten Spaß, unterhielten uns und tranken. Irgendwann schreckten wir auf, da ganz weit draußen auf dem Meer irgendetwas leuchtete. Was es war konnten wir nicht erkennen. Viel zu weit war es von uns entfernt. Langsam kam es näher, wurde es stärker, deutlicher und lauter. Tatsächlich begann - pünktlich um Mitternacht, pünktlich zu Carstens Geburtstag- ein gigantisches Gewitter. Nicht direkt über uns, dafür aber direkt über dem Meer. Bei uns regnete es nicht einmal. Wir saßen im Strandkorb und sahen dabei zu, wie weit draußen auf der Nordsee Blitze von links nach rechts rauschten. Wir hörten den Donner, das Grollen und sein Blitze, die so aussahen als würden sie ins Meer einschlagen wollen. Wie lange es dauerte weiß ich nicht mehr genau. In meinen Erinnerungen habe ich 1 Stunde gespeichert und muss sagen, dass es eine der imposanteren Stunden meines Lebens war. Niemals wieder habe ich einen solches Gewitter beobachten dürfen. Es war weit von mir entfernt und trotzdem unendlich nah.



Auf meiner Insel, in einem Strandkorb, mit Blick aufs Meer!



Bei Gewitter denke ich jedes Mal erneut:

danke lieber Wettergott, dass du mir diese Stunde geschenkt hast!


Sonntag, 9. September 2018

Dann mache ich es halt!


Genau in diesem Moment !

Besser gesagt nach einem solchen Satz,

kann man es dann besser gleich bleiben lassen.

Ganz sicher habt ihr auch schon viele solcher Momente erlebt. Habt irgendwelche Dinge gemacht oder erledigt, an denen ihr weder Spaß noch Interesse hattet.



Selbstverständlich muss man hier unterscheiden. Es gibt Dinge die man machen muss obwohl man keinen Spaß daran hat und welche die man einfach nur macht, obwohl man sich sehr viel lieber mit etwas anderem die Zeit vertreiben würde.



Im Beruf hat man nicht immer die Chance vor einer Wahl zu stehen. Im Privatleben dafür meistens schon. Wenn man im Berufsleben irgendwelche Arbeiten aufs Auge gedrückt bekommt, auf die man so gar keinen Bock hat, kommt man häufig trotzdem nicht drumherum. Vielleicht hat man Glück und hat noch eine Alternative zu erledigen die einem besser gefällt. Nichtsdestotrotz ist das andere Thema anschließend noch immer offen und muss erledigt werden.



Im Privatleben sind wir die Entscheider. Immerhin ist es unser Leben, dass wir so gut es geht mit Spaß erleben sollten. Warum sollten wir uns also unsere Zeit mit Dingen verplempert die uns keine Freude machen? Mit Dingen, hinter denen wir eventuell nicht einmal stehen?



Manchmal wird man um Sachen gebeten, die man lediglich aus einem Grund durchführt. Aus Freundschaft zum anderen. Dieser Grund ist auch durchaus legitim. Dafür sind Freunde da und andersrum wird es ebenso sein. Auch unsere Freunde werden manchmal Dinge erledigen, auf die sie wenig Lust haben, und die sie wahrscheinlich nur für uns getan haben.



Doch der Normalfall sollte folgendermaßen aussehen.

Ich muss Spaß an den Sachen haben und mich darauf freuen. Sie müssen sich mir im Sinn erschließen und wenn es irgendwie geht, mir ein Erfolgserlebnis bringen.

Ein Erfolgserlebnis kann vielfältig sein!

Hier handelt es sich nicht ausschließlich um materielle Dinge.



Dieses Erfolgserlebnis kann durch Freude, Spaß und Glück ein weitaus höheres positives Zeichen in uns auslösen, als Geld es jemals schaffen wird.

Doch solche Momente können wir nur dann erleben, wenn wir Dinge machen, hinter denen wir auch stehen. Nur diese Dinge gehen wir mit dem notwendigen Elan an, den wir benötigen damit es gut wird.



Nur wenn wir uns auf die Umsetzung freuen. Nur wenn wir uns darauf freuen Probleme zu bewältigen und Ziele zu erreichen, werden wir es auch schaffen. Zumindest werden wir es dann schneller, besser und mit einem schöneren Gefühl im Hinterkopf erreichen.



Mit diesem „Dann mache ich es halt“ werden wir nicht weit kommen. Wir können uns zwingen es zu tun, können uns zwingen lassen und werden einige dieser Dinge auch tatsächlich erreichen / umsetzen können.



Doch irgendwann wird es nicht mehr gehen. Irgendwann werden wir erkennen das uns die Dinge, auch wenn wir sie erreichen, nichts bringen.

Erfolge ohne Spaß und Glück, sind zwar Erfolge, aber welche die uns meiner Meinung nach nicht weiter bringen. Zumindest nicht im wahren Sinn des Lebens!



Wir sollten versuchen, und so wenig wie möglich mit diesen " Dann mache ich es halt" Dingen auseinanderzusetzen. Wir sollten uns vielmehr bemühen andere Sachen in Angriff zu nehmen und darauf achten, dass Freude und Glück die Oberhand nehmen.

Freitag, 7. September 2018

Wer ... Oder auch WAS ... ist NORMAL?


Viele Menschen behaupten von sich normal zu sein.

Die Frage ist, wie wird dieses normal überhaupt definiert?



„Wie war dein Tag?“

„Ich hatte einen ganz normalen Tag.“



Selbstverständlich fragen die meisten von uns nicht nach. Sie nehmen diese Antwort hin und führen das Gespräch weiter oder verabschieden sich. Dabei ist diese Antwort, die natürlich eine normale Antwort ist, doch null Aussagekräftig.



Wie stelle ich mir einen normalen Tag vor? Was genau ist normal? Gehört zu einem normalen Tag, dass man in einem Café gesessen, einen Cappuccino getrunken oder vielleicht ein Eis gegessen hat? Ist es normal wenn jemand 2 Stunden Sport gemacht hat?



Wisst ihr worauf ich hinaus möchte?

Dieses ominöse normal begleitet uns durch jeden Tag. Es ist für viele Menschen ein alltäglicher Begriff geworden. Ich glaube, dass ich auch herausgefunden habe, weshalb es so ist. Viele Menschen empfinden schöne Dinge als etwas normales. Genau daran kann es auch liegen, dass es viele Personen gibt, die den Blick für das Wesentliche verloren haben.

Ich finde es keineswegs normal 1 Stunde lang im Café zu sitzen. Ganz im Gegenteil, ich freue mich darüber und genieße diesen glücklichen Moment.

Sich die Zeit fürs Joggen zu nehmen, sich aus zu toben und anschließend stolz darauf zu sein, dass man etwas vollbracht hat, ist ebenfalls nicht normal. Man könnte fast sagen, dass es eine Art Luxus ist. Ein Luxus, den leider viele als Normalität bezeichnen.



Neulich hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten. Er war von Freitag bis Sonntag bei Freunden in Düsseldorf. Als ich ihn anschließend getroffen hatte stellte ich natürlich die Frage, wie sein Wochenende war.

Die Antwort hatte mich fast vom Stuhl gehauen.

„Ach, irgendwie ganz normal.“



Hey, der Typ ist von Hamburg nach Düsseldorf gefahren. Hat dort zwei Nächte mit Freunden verbracht und sich Düsseldorf und die Altstadt angesehen. Wie bitte schön kann man ein solches Wochenende als normal bezeichnen?



Viele kleine Dinge werden als normal bezeichnet. Es sind Dinge, die einen viel schöneren Ausdruck für die. Wenn ich an der Alster spazieren gehen, dabei die Sonne genießen und vielleicht noch, so wie gestern, ein Schwanenpärchen mit sieben Jungen sehe, kann es nicht normal sein. Für mich ist es etwas Besonderes die Zeit zu haben, dort sein zu dürfen und wenn ich dann noch sieben kleine weiße Wattebällchen übers Wasser schwimmen sehen, freut sich mein kleines Herz.



Dinge die sich in unseren Alltag als festes Ritual manifestiert haben, sind aus meiner Sicht trotzdem noch lange nicht normal. Ein Paradebeispiel dafür ist der morgendliche Becher Kaffee im Bett. Viele Menschen die dies tun bezeichnen es als Normalität. Ich nicht!

Für mich ist es etwas Besonderes, dass ich mir diesen Becher Kaffee im Bett erlauben darf.

Normal ist es, dass man morgens unter die Dusche springt, dass man sich seine Zähne putzt und, sich die unter die Achseln schmiert. O. k., der letzte Punkt ist leider nicht für alle Menschen Normalität ... ;-)



Mir lag auf dem Herzen, einfach mal versuchen zu erklären, dass nicht alle Dinge die wir als normal bezeichnen, auch wirklich normal sind.

Mich würde es sehr freuen, wenn ihr euch euren Tagesablauf noch mal anseht und am Abend dann ein Fazit daraus ziehen würdet.

Wenn ihr (wir) dann Dinge finden, die eigentlich gar nicht normal waren, die wir aber in unseren Gedanken als normal abgespeichert hatten, ist doch alles gut. Dann gibt es nur noch eine Aufgabe diese erledigen müssen.

Wir müssen diesen Dingen, die uns Freude gemacht haben, wieder einen anderen Namen geben. Sie dürfen nicht in die Kategorie normal fallen.

Donnerstag, 6. September 2018

Warum bewundert man andere Menschen?


Habt ihr euch diese Frage auch schon gestellt?

UND ... konntet ihr eine Antwort finden ?



Nun ja, zumindest nachdem ihr die Überschrift gelesen habt, werdet ihr euch kurz Gedanken darüber gemacht haben. Habt ihr auch schon ein Ergebnis gefunden?

Oder könnt ihr über euch sagen, dass ihr noch nie einen anderen Menschen bewundert habt? Falls eure Antwort so ausfällt, dass sie es tatsächlich noch nicht gemacht habt, muss ich zugeben, dass ich es euch nicht glaube.



Irgendwann, so behaupte ich, hat jeder schon mal einen anderen Menschen bewundert. Ob es in der Kindergartenzeit war, während der Schule, im Beruf oder bei der Ausübung seines Hobbys. Mal ganz davon abgesehen, dass wir irgendwann in unserem Leben auch ganz sicher irgendeinen Star als Idol vor Augen hatten. Aber dieses an Himmel, dieses sich nach einem Menschen sehnen, den man wahrscheinlich niemals treffen wird, meine ich nicht.



Das Bewundern von anderen Menschen ist wahrscheinlich eine Veranlagung die uns mitgegeben wurde. Leider gibt es genügend Personen, die mich in meinem Leben begleitet haben, die nicht über das Bewundern hinausgekommen sind. Die es toll finden was andere Menschen machen und doch selbst nicht den Mut gefunden haben ihr Ding zu machen.

Dabei ist es häufig gar nicht so schwer!



Meiner Meinung nach wird die Bewunderung anderen Menschen gegenüber größer, wenn man sich selbst klein macht. Wenn man mit seinem Leben zufrieden ist. Nein, wenn man sich mit seinem Leben zufrieden gibt! So muss es heißen!!

Sich mit der Bewunderung zufrieden geben und nicht an sich selbst glauben, ist ein großer Fehler. In jedem von uns steckt unendlich viel Potenzial. Auch wenn es in der heutigen Gesellschaft so ist, dass mächtigere Menschen, mit denen ich in diesem Zusammenhang zum Beispiel Vorgesetzte meine, ein gerne unterdrücken und klein machen. Wir dürfen uns dies nicht gefallen lassen und schon gar nicht dürfen wir diesen Menschen unsere Bewunderung aussprechen.



Logischerweise ist es im Berufsleben nicht immer einfach. In der heutigen Zeit, in der die Arbeitsplätze beschränkt sind, ist es unsere Angst, mit der die Firmen spielen. Hier könnten wir das Wort Firmen wieder durch Vorgesetzte ersetzen und schon wird ein Schuh draus. Trotzdem bin ich der Meinung, dass jeder von uns stark genug ist, seinen Weg zu gehen. Manchmal muss man den bereits eingeschlagenen Weg abbrechen und einen neuen starten. Einen neuen Weg, der uns weg von der Bewunderung zu anderen Menschen führt und uns stattdessen glücklich sein lässt.



Ich glaube es ist nicht notwendig andere Menschen zu bewundern. Natürlich hilft es uns unsere Ziele zu verwirklichen, es darf allerdings kein Normalzustand werden, dass wir vor Bewunderung dahin schmelzen. Vielmehr sollten wir uns diese Menschen als Vorbild nehmen. Zwar nicht anhimmeln, aber die Gedanken zulassen, dass wir das, was die anderen können, ebenfalls erreichen werden. Wenn wir Vertrauen in uns selbst haben werden wir erleben, dass wir Dinge erreichen, an die wir vorher niemals geglaubt haben. Dinge, die wir vorher einfach nur bewundert haben.



Und warum haben wir sie nur bewundert?

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten:

Weil uns vorher der Mut gefehlt hat. Weil wir nicht an uns geglaubt haben und weil wir den Menschen geglaubt haben, die es uns nicht zugemutet haben. Die es toll fanden uns klein zu machen und es genossen haben, dass wir sie angehimmelt, besser gesagt bewundert haben.



Wenn ich also die Bewunderung von sogenannten Berühmtheiten außen vor lasse, gibt es keinen Grund andere Menschen zu bewundern. Selbst dann wenn wir nicht mutig genug sind unseren Weg zu gehen und unsere Ziele zu verfolgen, sollten wir mit der Bewunderung aufhören. Dieses bewundern ist meiner Meinung nach lediglich das zeigen, oder das eingestehen, von unserer eigenen Schwäche.



In dem Moment wenn wir beginnen unsere Träume zu verwirklichen, wird die Bewunderung, die wir für andere Menschen hegen stark abnehmen.

Vorher ich es weiß? Ich habe es am eigenen Leibe erfahren. Und ich kann mir vorstellen dass ich keinen Sonderstatus besitze. Bei allen anderen Menschen wird es ebenso sein.



Nicht dass ihr mich falsch versteht. Ein gewisse Maß an Bewunderung müssen wir uns beibehalten. Wir können die Naturgewalten bewundern, jedes kleine Insekt, die Freude der Kinder wenn sie spielen und auch die verschiedensten Wellen, die wir sehen können und die uns erreichen.