Donnerstag, 25. Mai 2017

Können Gedanken ohne Inhalt existieren?

Nein, können sie nicht!

Allerdings stelle ich mir eine ganz andere Frage.


Geht es überhaupt, Gedanken ohne Inhalte zu haben?

Was sollen Gedanken ohne Inhalte sein? Alle unsere Gedanken können nur stattfinden wenn wir über irgendetwas nachdenken.
Leider ist es hierbei vollkommen egal ob wir über etwas vernünftiges, oder tatsächlich über absoluten Schwachsinn philosophieren. In dem Moment, wenn wir uns über irgendetwas Gedanken machen, haben unsere Gedanken Inhalte.

Außerdem ist die berechtigte Frage zu diesem Thema doch folgende:
Kann oder darf irgendjemand darüber urteilen, ob das worüber wir nachdenken, ein Inhalt ist. Nur weil jemand meint, dass unsere Gedanken albern oder lächerlich sind, müssen sie es noch lange nicht sein.


Selbstverständlich denke auch ich manchmal, dass einige Menschen bei ihren Texten vergessen haben ihr Gehirn einzuschalten. Tatsächlich ist es so, dass manchmal ein solcher Schwachsinn geschrieben wird, dass man von einem Gehirn im Off-Modus ausgehen muss.
Doch vielleicht liegt es weder an der Person, noch an dem, was sie geschrieben hat. Es könnte ja auch so sein, dass ich einfach zu blöd bin. Dass es an mir liegt und ich lediglich nicht verstanden habe, was diese Person ausdrücken wollte.

Da wir jetzt herausgefunden haben, dass es (zumindest aus meiner Sicht) keine Gedanken ohne Inhalte geben kann, möchte ich das Thema etwas ausweiten.
Lasst uns doch mal den Begriff „Falsche Gedanken“ etwas näher betrachten.

Wann genau sind Gedanken falsch? Gibt es jemanden, der dies beurteilen kann? Darf es jemanden geben, der die Gedanken einer anderen Person negativ bewerten sollte?
Ganz sicher hat jeder von uns es schon mal gemacht.
Jeder von uns wird andere Menschen und deren Gedanken, schon mal verurteilt haben. Wenn nicht verurteilt, dann aber zumindest, sich darüber amüsiert haben.

Was ja irgendwie auch logisch ist. Jeder von uns hat andere Interessen, lebt ein anderes Leben und hat Freude an Situation, die andere vielleicht langweilig und öde finden. Trotzdem hat dieser Mensch in diesem Moment keine Gedanken ohne Inhalte und schon gar keine falschen Gedanken.

Andere Gedanken vielleicht.
Nicht vielleicht kommt ganz sicher ist es so.


Allerdings ist es ganz sicher nichts verwerfliches, anders zu denken als die anderen.

Lust auf LeseSpaß?


Montag, 22. Mai 2017

In MIR

Das IN MIR

... gehört mir!

Und zwar nur mir!

Dieses IN MIR ist meine Angelegenheit, und auch wenn es einige Menschen gibt, die glauben, mein Inneres zu kennen, muss ich sie enttäuschen.
Dieses IN MIR ist deshalb in mir, weil ich es nicht nach außen tragen möchte. Würde ich es machen, würde es schließlich einen anderen Namen tragen. Wahrscheinlich werde ich einige Menschen mit dieser Aussage verwirren. Womöglich sogar verärgern. Immer wird es Personen geben, die im Glauben sind, alles über mich zu wissen.

Tatsächlich gibt es Menschen, die sehr viel über mich wissen; denen ich eine ganze Menge meiner Gedanken und Gefühle anvertraue. Doch kann ich das nur dann tun, wenn ich diesen Menschen mein komplettes Vertrauen schenken darf. Dieses Urvertrauen meine ich.
Es sind Menschen, bei denen ich mich fallen lassen kann, bei denen ich schwach sein darf. Menschen, die mich nehmen wie ich bin, und wenn ich irgendetwas tatsächlich nicht bin, ist es EINFACH.
Aber es selbst zu wissen, ist doch schon ein Anfang. Oder?


Falls ihr euch wundert, dass ich von mehreren Menschen schreibe, denen ich mich öffne.
Zwei Menschen sind auch schon eine Mehrzahl und ihr könnt euch sehr sicher sein, dass es nicht annähernd acht Menschen sein werden, gegenüber denen ich mich öffne, die das IN MIR kennenlernen dürfen.

Doch ich stelle auch Erwartungen an die Menschen, denen ich mich öffne. Keine großen! Ich glaube, dass es ganz normale Erwartungen sind. Während es mir bei sehr vielen Menschen relativ egal ist, ob sie meine Erwartungen erfüllen, ist es bei diesen Menschen anderes.
Wenn ich diesen ganz wenigen und sehr wichtigen Menschen mein IN MIR anvertraue, dann möchte ich auch über alle Dinge mit ihnen reden können: Auch mal über Dinge, die mir wichtig sind. Vielleicht sogar über Dinge, die dem anderen unwichtig sind.
Wenn ich diesem Menschen wichtig bin, nimmt er sich die Zeit, über für ihn unwichtige Angelegenheiten mit mir zu sprechen.

Nun gut, fast alle meiner IN MIR-Freunde kennen mich und gehen in diesen Momenten auch auf meine Wünsche ein. Sie machen es nicht, weil ich es von ihnen erwarte. Sie machen es, weil wir eine besondere Beziehung haben.
Weil wir Freunde sind!

Wenn es Menschen gibt, denen ich dieses IN MIR geschenkt habe, kann uns nichts mehr trennen.
Dann ist es für immer!
Das Leben besteht aus einem Geben und Nehmen.
Ich bin gerne bereit, sehr viel mehr zu geben als zu nehmen.

Doch wenn ich etwas nehmen möchte, weil es mir wichtig ist, weil ich das Bedürfnis habe darüber zu sprechen,

Dienstag, 16. Mai 2017

Warum bewundert man andere Menschen?

Habt ihr euch diese Frage auch schon gestellt?

UND ... konntet ihr eine Antwort finden ?

Nun ja, zumindest nachdem ihr die Überschrift gelesen habt, werdet ihr euch kurz Gedanken darüber gemacht haben. Habt ihr auch schon ein Ergebnis gefunden?
Oder könnt ihr über euch sagen, dass ihr noch nie einen anderen Menschen bewundert habt? Falls eure Antwort so ausfällt, dass sie es tatsächlich noch nicht gemacht habt, muss ich zugeben, dass ich es euch nicht glaube.

Irgendwann, so behaupte ich, hat jeder schon mal einen anderen Menschen bewundert. Ob es in der Kindergartenzeit war, während der Schule, im Beruf oder bei der Ausübung seines Hobbys. Mal ganz davon abgesehen, dass wir irgendwann in unserem Leben auch ganz sicher irgendeinen Star als Idol vor Augen hatten. Aber dieses an Himmel, dieses sich nach einem Menschen sehnen, den man wahrscheinlich niemals treffen wird, meine ich nicht.

Das Bewundern von anderen Menschen ist wahrscheinlich eine Veranlagung die uns mitgegeben wurde. Leider gibt es genügend Personen, die mich in meinem Leben begleitet haben, die nicht über das Bewundern hinausgekommen sind. Die es toll finden was andere Menschen machen und doch selbst nicht den Mut gefunden haben ihr Ding zu machen.
Dabei ist es häufig gar nicht so schwer!


Meiner Meinung nach wird die Bewunderung anderen Menschen gegenüber größer, wenn man sich selbst klein macht. Wenn man mit seinem Leben zufrieden ist. Nein, wenn man sich mit seinem Leben zufrieden gibt! So muss es heißen!!
Sich mit der Bewunderung zufrieden geben und nicht an sich selbst glauben, ist ein großer Fehler. In jedem von uns steckt unendlich viel Potenzial. Auch wenn es in der heutigen Gesellschaft so ist, dass mächtigere Menschen, mit denen ich in diesem Zusammenhang zum Beispiel Vorgesetzte meine, ein gerne unterdrücken und klein machen. Wir dürfen uns dies nicht gefallen lassen und schon gar nicht dürfen wir diesen Menschen unsere Bewunderung aussprechen.

Logischerweise ist es im Berufsleben nicht immer einfach. In der heutigen Zeit, in der die Arbeitsplätze beschränkt sind, ist es unsere Angst, mit der die Firmen spielen. Hier könnten wir das Wort Firmen wieder durch Vorgesetzte ersetzen und schon wird ein Schuh draus. Trotzdem bin ich der Meinung, dass jeder von uns stark genug ist, seinen Weg zu gehen. Manchmal muss man den bereits eingeschlagenen Weg abbrechen und einen neuen starten. Einen neuen Weg, der uns weg von der Bewunderung zu anderen Menschen führt und uns stattdessen glücklich sein lässt.

Ich glaube es ist nicht notwendig andere Menschen zu bewundern. Natürlich hilft es uns unsere Ziele zu verwirklichen, es darf allerdings kein Normalzustand werden, dass wir vor Bewunderung dahin schmelzen. Vielmehr sollten wir uns diese Menschen als Vorbild nehmen. Zwar nicht anhimmeln, aber die Gedanken zulassen, dass wir das, was die anderen können, ebenfalls erreichen werden. Wenn wir Vertrauen in uns selbst haben werden wir erleben, dass wir Dinge erreichen, an die wir vorher niemals geglaubt haben. Dinge, die wir vorher einfach nur bewundert haben.

Und warum haben wir sie nur bewundert?
Die Frage ist ganz einfach zu beantworten:
Weil uns vorher der Mut gefehlt hat. Weil wir nicht an uns geglaubt haben und weil wir den Menschen geglaubt haben, die es uns nicht zugemutet haben. Die es toll fanden uns klein zu machen und es genossen haben, dass wir sie angehimmelt, besser gesagt bewundert haben.

Wenn ich also die Bewunderung von sogenannten Berühmtheiten außen vor lasse, gibt es keinen Grund andere Menschen zu bewundern. Selbst dann wenn wir nicht mutig genug sind unseren Weg zu gehen und unsere Ziele zu verfolgen, sollten wir mit der Bewunderung aufhören. Dieses bewundern ist meiner Meinung nach lediglich das zeigen, oder das eingestehen, von unserer eigenen Schwäche.

In dem Moment wenn wir beginnen unsere Träume zu verwirklichen, wird die Bewunderung, die wir für andere Menschen hegen stark abnehmen.
Vorher ich es weiß? Ich habe es am eigenen Leibe erfahren. Und ich kann mir vorstellen dass ich keinen Sonderstatus besitze. Bei allen anderen Menschen wird es ebenso sein.


Nicht dass ihr mich falsch versteht. Ein gewisse Maß an Bewunderung müssen wir uns beibehalten. Wir können die Naturgewalten bewundern, jedes kleine Insekt, die Freude der Kinder wenn sie spielen und auch die verschiedensten Wellen, die wir sehen können und die uns erreichen.

Übrigens ... dieser Millionär ist bewundernswert!





Montag, 15. Mai 2017

Teure Geschenke

… erhalten die Freundschaft !

Ich mag diesen Satz nicht!

Um ehrlich zu sein, ich finde diesen Satz sogar ausgesprochen bescheuert …!!!
Was meint IHR ?
Geschenke erhalten die Freundschaft (oder ersetzten wir Freundschaft doch mal durch das Wort Beziehung), kann doch nicht ERNST gemeint sein …

Muss man sich etwas schenken, damit die Liebe bleibt …???

Nein …!!!

Ist meine Meinung … Die selbstverständlich nicht richtig sein muss …!!!

Obwohl ich gerne SCHENKE … gerne eine FREUDE mache … gerne in strahlende Augen schaue, wenn der Mensch, den ich liebe, glücklich ist …

Ja, glücklich machen … ich finde diese beiden Worte sind die entscheidenden Worte in einer Beziehung …

Wobei man das Wort „machen" auch gerne durch „sein" ersetzen kann …

Ja, so passt es … GLÜCKLICH machen … und GLÜCKLICH sein … Dies ist die Formel für eine perfekte Beziehung … alles andere schließt sich hinten an … Wenn man glücklich ist, bedeutet es doch, dass alles andere funktioniert … !



Aber wir waren ja bei Geschenken …

Ich finde es absolut nicht wichtig, wie teuer ein Geschenk ist … Materielle Dinge sind unwichtig … Glücklich sein kann man nicht kaufen … UND DAS IST AUCH GUT SO …!!!

Glücklich muss man werden … man muss dafür etwas geben … man muss dafür etwas nehmen …

Geschenke brauchen eine Bedeutung … Es muss gar keine TIEFE Bedeutung sein … sie kann auch LUSTIG sein …

Zum Beispiel, wenn jemand auf Tücher steht, ihm ein Tuch mitbringen, auch wenn es das hundertste Tuch ist … ;-)
Wobei hierbei das GLEICHE für Mützen gilt … ;-)

Oder eine CD mitbringen, weil auf dieser CD das Lied drauf ist, was eine ganz bestimmte Bedeutung hat …

Vielleicht eine Konzertkarte kaufen …

Gemeinsam zu einem Konzert gehen und sich die Lieder / das Lied anhören, was einen ganz tief verbindet …!!!

Einen Burger essen gehen, weil man beim ersten Mal, als man zusammen ESSEN war, einen Burger gegessen hat …

Es ist nicht entscheidend, wie TEUER etwas ist … ES ZÄHLT, welche BEDEUTUNG es hat …

Etwas mit Sternen darauf kaufen, weil die Sterne eine gemeinsame Bedeutung haben … Es können aber auch gerne Totenköpfe sein … Alles ist möglich … Es gibt Dinge, die sind lediglich für zwei Menschen wichtig … Alle anderen können es nicht verstehen … NICHT nachvollziehen … Aber DAS müssen andere auch gar nicht …!!!


Was auch schön ist … Was ich zumindest schön finde …

Die erste Rechnung vom gemeinsamen Restaurantbesuch aufzubewahren … Die erste Kinokarte … Oder auch eine Fahrkarte, die eine große Bedeutung hat …

Man kann diese Dinge nutzen, um zu ganz bestimmten Anlässen, zu ganz bestimmten Daten … schöne Geschenke zu machen …

Manchmal genügt ein Bierdeckel, um den Menschen, den man LIEBT oder SCHÄTZT, eine große Freude zu machen …

Aber wenn es nach mir geht, ist auch ein Bierdeckel nicht notwendig …

Kann es etwas GRÖSSERES geben, als Zeichen zu bekommen …

Eine Umarmung … Ein Kuss … Eine Berührung …

Und zwar einfach nur so … Einfach, weil man stolz und glücklich ist, mit diesem Menschen das HIER und JETZT erleben zu dürfen …

Geschenke sind so leicht zu machen …Allerdings gibt es für die schönen Geschenke besondere Voraussetzung dafür … Man muss LIEBEN … Man muss selber GLÜCKLICH sein … STOLZ auf den anderen sein … UND sich VERTRAUEN …

Schaut in EURE Schubladen … Durchkramt EURE Taschen … Sucht nach Dingen, die vielleicht längst vergessen sind … DIE ABER EINE GANZ BESONDERE BEDEUTUNG HABEN …

Und wenn IHR etwas gefunden habt, verschenkt es …

Ihr werdet sehen, wie glücklich ein anderer Mensch sein kann … UND dies zu erleben, wird EUCH selber GLÜCKLICH machen …


Apropos teure Geschenke! Es gibt sogar Millionäre wider Willen! ;-)



Freitag, 12. Mai 2017

Am Abend!

Wenn der Tag

... dem Ende entgegen geht, denke ich besonders stark an dich!

Immer dann, wenn ich am Abend auf meinem Sofa sitze oder in meinem Bett liege, kommen diese Gedanken. Meine Gedanken oder vielleicht sogar unsere Gedanken und holen mich ein. Sie bringen dich zu mir zurück und sie lassen mich ganz nah bei dir sein. Lassen mein Herz erwärmen, meine Liebe auflodern und sie lassen mich wissen, dass ich dich noch immer Liebe.

Auch wenn ich weiß, dass nicht immer alles gut war. Nicht immer alles perfekt gelaufen ist. Ja, auch wenn wir Zeiten mit Streit und Unvernunft hatten, weiß ich, dass du DIE Frau in meinem Leben gewesen bist. DIE FRAU, die alles für mich war, die mein Leben auf den Kopf gestellt hat und deren Leben ich verändert habe.


Wir lebten weder als DU noch als ICH für uns zählte ausschließlich das WIR.
Wir waren ein UNS.
Wir hatten diese unbeschreibliche Leidenschaft. Diesen Wunsch nach Nähe. Dieses Verlangen, dass so groß war, dass weder Meere noch Berge uns trennen konnten. Die Welt war uns egal. Was andere gesagt haben, hat uns nicht interessiert. Höchstens amüsiert! Wir wussten, dass wir etwas BESONDERES erreicht hatten.
Etwas, wovon andere nicht zu träumen gewagt hätten.

Jeder wusste sofort was der andere gefühlt hatte. Beide waren wir glücklich darüber, einen solchen Menschen gefunden zu haben. War es das Schicksal, dass uns zusammen geführt hatte? War es die Liebe, die dafür verantwortlich gewesen war?
Oder doch einfach nur der Zufall, der unsere Geschichte geschrieben hat?

Wer oder was auch immer es tat, wir waren DANKBAR dafür.
Wir haben die Zeit genossen und waren verrückt genug, diese Zeit ausgiebig zu (er)leben.

Ob es immer leicht gewesen war?
Was im Leben ist schon leicht?
Doch wenn man seinen zweiten Flügel gefunden hat, kann man gemeinsam über so manches Hindernis hinweg hüpfen. Kann hoch zu den Wolken fliegen und versuchen sie zu schmecken.
Ja, man kann sogar die Schmetterlinge lachen hören.

Nichts ist dunkel. Die Nacht war unser Freund, weil wir sie zusammen erleben durften. Die Angst kann man gemeinsam, sehr viel leichter besiegen.
Wir waren in diesen Nächten fast verschmolzen und trotzdem freuten wir uns auf den Morgen, da ein neuer Tag auf uns wartete.
Unsere Gefühle waren riesig GROSS. Wir erlebten unsere Abenteuer und lachten die Angst einfach fort.


Nein, wir haben ganz sicher nicht alles richtig gemacht. Doch wer ist schon in der Lage, alles richtig zu machen? Alles was wir taten fühlte sich gut an. Alles schien richtig zu sein. Nichts konnte uns trennen. Wir waren für ein IMMER bestimmt.

Und jetzt bist du weg. Ein letzter Blick Ein letzter Drücker. Ein letztes Wort!
Danke für diese wunderschöne Zeit, an die ich mich für immer erinnern werde!



Ich wünsche euch, dass auch ihr die SCHÖNSTE Zeit erleben dürft. Selbst wenn es nur für einen Augenblick oder für einen Moment ist.

Einen Buchtipp habe ich heute natürlich auch:

https://www.amazon.de/Love-Answer-Sammelband-Malin-Noah-ebook/dp/B06Y4HFPY1/ref=asap_bc?ie=UTF8


Donnerstag, 11. Mai 2017

Du brauchst nur ca. 1 Minute um

... es zu lesen und es könnte deine Einstellung ändern!

Zwei Männer, beide schwer krank, lagen in einem gemeinsamen Krankenzimmer. Der eine durfte sich jeden Tag in seinem Bett eine Stunde lang aufsetzen, um die Flüssigkeit aus seiner Lunge zu entleeren. Sein Bett stand direkt am Fenster. Der andere Mann musste den ganzen Tag flach auf seinem Rücken liegen.
Die Männer plauderten Stunden lang, ohne Ende. Sie sprachen über ihre Frauen, ihre Familien, ihre Berufe, was sie während des Militärdienstes gemacht hatten und wo sie in ihren Ferien waren.


Jeden Nachmittag, wenn der Mann in dem Bett beim Fenster sich aufsetzen durfte, verbrachte er seine Zeit indem er dem Zimmerkameraden alle Dinge beschrieb, die er außerhalb des Fensters sehen konnte. Der Mann in dem anderen Bett begann geradezu, für diese Ein-Stunden-Intervalle zu leben, in denen seine Welt erweitert und belebt wurde durch Vorgänge und Farben der Welt da draußen!
Das Fenster überblickte einen Park mit einem reizvollen See. Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser und Kinder ließen ihre Modellbote segeln. Junge Verliebte spazierten Arm in Arm zwischen den Blumen aller Farben und eine tolle Silhouette der Stadt war in der Ferne zu sehen. Als der Mann am Fenster all diese Dinge in wunderbaren Einzelheiten schilderte, schloss der Mann auf der anderen Seite des Zimmers seine Augen und stellte sich das malerische Bild vor.
An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine Parade einer Blaskapelle, die gerade vorbeimarschierte. Obwohl der andere Mann die Kapelle nicht hören konnte, konnte er sie richtiggehend sehen - mit seinem geistigen Auge, da der Mann am Fenster sie mit solch eindrucksvollen Worten beschrieb.
Tage und Wochen vergingen. Eines Morgens, als die Schwester gerade kam, um die beiden Männer zu waschen, fand sie den Mann am Fenster leblos vor - er war friedlich im Schlaf gestorben. Sie war traurig und holte den Spitalsdiener, damit er den Toten wegbringen würde. Sobald es passend erschien, fragte der andere Mann, ob er jetzt in das Bett am Fenster wechseln könnte.


Die Schwester erlaubte das gerne und sobald er bequem schien, ließ sie ihn allein. Langsam und schmerzvoll stützte er sich mühevoll auf seinen Ellbogen um einen ersten Blick auf die Welt da draußen zu werfen. Er strengte sich an und drehte sich zur Seite um aus dem Fenster neben dem Bett zu sehen. Gegenüber dem Fenster war eine nackte Wand. Der Mann rief die Schwester und fragte sie, was seinen Zimmerkameraden dazu bewegt haben könnte, so wunderbare Dinge außerhalb des Fensters zu beschreiben?
Die Schwester antwortete, dass der Mann blind war und nicht einmal die Wand gegenüber sehen konnte. Sie sagte: „Vielleicht wollte er sie aufmuntern." Nachwort: Man kann großes Glück fühlen, wenn man andere glücklich macht, sogar wenn es einem selber nicht gut geht. Geteiltes Leid ist halbes Leid, aber geteiltes Glück wird verdoppelt! Wenn du dich gut fühlen willst, dann zähle alle Dinge, die du hast, die du nicht kaufen kannst. Jeder Tag ist ein Geschenk, deswegen nennt man die Gegenwart auch ‚Präsent'.

Für diesen Roman, braucht man allerdings mehr LeseZeit.Aber ich finde, dass es sich lohnt ;-) :-)



Dienstag, 9. Mai 2017

Muss alles Sinn machen?

Nein! Es muss nicht …


... alles einen Sinn haben ...


... es genügt doch schon, wenn es Spaß macht !


 

Oder man macht es einfach, weil man es machen möchte!

Wobei natürlich als erstes die Frage gestellt werden muss, was ist eigentlich dieses "Sinn haben" ...?
Wer entscheidet, wann etwas Sinn macht ... Oder, wer wagt es mir zu sagen, ob meine Entscheidungen einen Sinn haben ...?


Wenn jemand jeden Tag sein komplettes Haus putzt ... hat dieses einen Sinn? Oder ist es eher sinnbefreit ...Falls jemand täglich etliche Stunden am Computer hängt ... oder wenn man seine Schuhe vor jedem tragen putzt ... Haben diese Dinge einen Sinn?

Ich glaube, diese Entscheidung muss jeder für sich alleine treffen ... Wenn ich etwas absolut sinnbefreit finde, jemand anderes aber großen Spaß an der Sache hat, macht er doch alles richtig ... es muss ihm gefallen, er muss Spaß daran haben ...!
Mir würde es nicht in den Sinn kommen, wenn ich für eine Tageskarte in einem Freizeitpark viel Geld hinblättern würde und dann lediglich gefühlte 100 x mit der Achterbahn fahre ... Ich ziehe es vor, mir den kompletten Park anzusehen und die verschiedensten Attraktionen auszuprobieren ...

Aber wenn es jemanden gefällt, nur mit der Achterbahn zu fahren ... wenn er am Abend ausgefüllt und glücklich nach Hause geht, dann hat er doch alles richtig gemacht ... ganz egal, wie bescheuert ich es auch finden mag ...

Ich persönlich würde es auch total doof und langweilig finden, wenn ich einen zweiwöchigen Urlaub komplett auf einer Liege, an einem völlig überfüllten Pool, verbringen müsste ...
Doch es gibt Menschen, die es lieben ... für die es nichts Schöneres auf der Welt gibt ... die ein ganzes Jahr sparen, um ihren Urlaub genau so verbringen zu können ...

Machen die jetzt etwa etwas falsch ...?
Als Antwort gebe ich ein klares NEIN … Nur weil viele andere Menschen einen solchen Urlaub als blöde bezeichnen ... nur weil andere Menschen, mich eingeschlossen, es für nicht wirklich toll halten, muss es nichts schlechtes sein …!
Nein, alles ist gut ... wenn diese Menschen nach zwei Wochen zurückkommen und sich ihr Urlaub gut angefühlt hat, war alles perfekt ... zumindest für sie ...!



Dürfen wir denn jetzt eigentlich gar nichts verurteilen? Egal wie schwachsinnig es uns auch erscheinen mag ...?
Genau jetzt ist der Moment gekommen, wo der Frosch ins Wasser springt ...  
Besser gesagt, genau jetzt ist der Moment da, in dem ich mir selbst widerspreche ...

Doch wir dürfen ... es gibt Ausnahmen ...!!!

Alle Dinge die mir Spaß machen, die aber anderen schaden, sind Tabu ... Man darf sich nur dann selbst bespaßen, wenn niemand darunter leidet ... !!!
Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben ... Ja, ich sehe es so ... ABER, ich darf niemals Dinge machen, unter denen andere Menschen leiden ...
Man kann von niemandem verlangen, dass er alles in seinem Leben richtig macht ... Niemand ist FEHLERFREI ...

Aber es gibt hier zwei Dinge zu beachten, die unterschiedlicher nicht sein können ...


Wenn man Dinge macht, die anderen schaden, ist es nie gut ... aber wenn sie unbewusst geschehen, kann man manchmal nichts dagegen machen ...


Apropos Spaß! :-)