Donnerstag, 21. Juni 2018

Affären

... was genau sind diese Dinger eigentlich ...


Tja, da haben sich gleich zwei Fehler in Ben`s heutige Blogüberschrift geschlichen ... so könnten zumindest einige von euch denken ...


Zunächst hat dieses "eigentlich" ja wenig in irgendwelchen Themen zu suchen ... ;-)
Und dann nenne ich eine Affäre auch noch ein "Ding" ... es hört sich fast so an, als würde ich diesen Begriff nicht kennen ...

DOCH ... ICH KENNE IHN ...!

Aber für mich ist der Ausdruck Affäre ein überflüssiger Begriff ...
Mir ist klar, dass viele eine andere Denkweise zu meinen folgenden schriftlichen Ergüssen (welch passendes Wort) haben werden ...

Und genau jetzt stelle ich meine Behauptung auf ... Selbstverständlich ist es eine reine Ben-Meinung ... und da es mein Blog ist, hau ich sie einfach mal raus ... ;-)

Zwischen einer Beziehung und einer Affäre gibt es keinen Unterschied ...!!!

Schade, dass ich jetzt nicht die Gesichter von euch sehen kann ... aber ich sehe tatsachlich keinen erkennbaren Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen ...
Ist der Ausdruck Affäre nicht einfach nur ein anderer Name für Beziehung ... also, ich habe nicht bei Wikipedia geluschert.  Dort stehen garantiert unterschiedliche Erklärungen ...


ABER ...
Wo genau ist ein Unterschied?
Man mag sich ... man schätzt sich ... fühlt sich einander hingezogen ... genießt gemeinsame zeit ... schenkt sich gemeinsame Zeit ... fühlt sich wohl ... plant gemeinsam ... freut sich auf den nächsten Moment ...

MUSS ICH WEITER AUFZÄHLEN ...?

Für welche der beiden Begrifflichkeiten habe ich gerade die Aufzählung gemacht?

ICH könnte keinen Unterschied machen ... keinen finden ...!
Klar, ich würde nicht sagen, dass ich eine Affäre habe, wenn ich gefragt werde, ob ich eine Freundin habe ...
Da würde man wohl eher das Wort Beziehung benutzen ... aber doch nur, weil das Wort Affäre vorbelastet ist ... ;-)

Ich wünsche euch auf jeden Fall,  dass ihr in eurem Leben so richtig schöne Affären hattet ... ;-)
Oder, dass ihr euch in einer tollen Affäre befindet und diese noch ewig anhalten wird ...

Wie auch immer ...
Für mich ist dieses Unwort kein schlimmes Wort ... es hat eine Bedeutung,  die es nicht verdient hat ...


Und selbst wenn man eine Affäre darauf reduziert,  dass man ein Verhältnis neben seiner eigentlichen Beziehung hat ... ja, selbst dann kann ich dieses negative Wortspiel nicht leiden ... denn ganz ehrlich, man fühlt sich in diesem Moment zu zwei Menschen hingezogen ...

Wer nimmt sie hier die Macht heraus zu entscheiden, welche von beiden Personen eine Beziehung und welche eine Affäre ist ...
Wer kann entscheiden, welche der beiden Partnerschaften intensiver ... leidenschaftlicher ... besonderer ist ...???

Tja, ob wohl viele meiner Meinung sind?

Wahrscheinlich nicht ... ;-)

Habt nen coolen Tag

Euer

Ben

Montag, 18. Juni 2018

Seid ihr NEUGIERIG?

Schaut mal 

Wir haben es wieder getan :-)




Und da Vorfreude … ja so schön ist …
gibt es jetzt und hier den Klappentext! :-)


Als ihr Mann zum wiederholten Mal wegen seiner Arbeit den gemeinsamen Urlaub auf Sylt absagt, ist Zoe nicht nur verletzt, sondern auch stinksauer. Sie beschließt, ohne ihn zu fahren und sich gemeinsam mit ihrer Hündin Percy eine schöne Zeit zu machen – nicht ahnend, dass eine Begegnung am Strand ihr ganzes Leben verändern wird.
Liebe war weder geplant noch gewollt, doch wenn zwischen Dünen und Meer ein Feuerwerk im Bauch entsteht, ist man machtlos.

Auch Percy und ihr neuer Hundefreund Anton sind daran nicht ganz unschuldig …


Sonntag, 17. Juni 2018

Ein Abschied tut nicht zwingend immer weh!

Abschied nehmen

... ist nicht ausschließlich etwas Schlechtes!

Auch wenn viele von uns bei dem Wort Abschied direkt an Verlust und Einsamkeit denken werden.
Es gibt aber durchaus Abschiede, bei denen sich anschließend viele Dinge zum Positiven wenden. Daher würde ich mich heute gerne um einen ganz wichtigen Abschied aus unserem Leben kümmern:
Um den Abschied von sich selbst.

Hört sich irgendwie komisch an.
Auch ich hatte beim Schreiben des vorletzten Satzes diesen Gedanken.
Aber zwei Dinge werde ich jetzt nicht ändern: Der Satz bleibt so stehen und ich werde meine Meinung dazu nicht ändern. Zumindest kann ich es mir nicht vorstellen. Aber wer weiß, vielleicht überzeugt mich ja tatsächlich einer von euch vom Gegenteil.


Ein Abschied von sich selbst kann das Leben durchaus erleichtern. Was man dafür braucht, ist allerdings eine ganze Menge Mut. Es sind einige Schritte, die man gehen muss. Große Schritte sind dabei, und schwierige wahrscheinlich auch. Man befindet sich von jetzt auf gleich in einer anderen Welt. Zumindest im Kopf. Selbstverständlich kann man im Normalfall nicht von heute auf morgen alles ändern. Häufig hängen der Beruf, die Wohnung, die fiesen Gewohnheiten und die gemeinen Ängste an einem.

Und doch können wir alles ändern.
Wir können neu starten.
Wir können von unserem Ich Abschied nehmen.
Wenn mich mein Leben nicht mehr zufrieden stellt, habe ich die verdammte Pflicht dazu, etwas zu ändern. Ich habe Die Pflicht, mich selbst glücklich zu machen.
Ich kann nicht von anderen Menschen erwarten, dass sie es für mich tun. Ich führe mein Leben und bin somit auch die Person, die mir am meisten in meinem Leben helfen können sollte.

Fordern ist doch sehr viel einfacher.
Da gebe ich jedem recht. Aber fordern bringt auch meistens nicht sehr viel. Wenn man Glück hat, geht es eine ganze Weile lang gut. Aber irgendwann hat auch der letzte unserer Freunde und Bekannten begriffen, dass wir nicht in der Lage sind, selbst Entscheidungen zu treffen.
Warum also sollten es die Anderen weiterhin für uns machen?

Wenn zwei Menschen sich lieben, aber in getrennten Städten leben, gibt es vier Möglichkeiten: A zieht nach B, B zieht nach A, sie können eine Fernbeziehung führen, oder sich in der Mitte treffen. Klar, es gibt noch eine fünfte Möglichkeit. Eine Möglichkeit, die aber eigentlich niemand will:
Sie könnten sich trennen.

Ein Problem zu lösen, sollte bei vier Varianten doch relativ einfach sein. Und doch kann es passieren, dass die Möglichkeit, die eigentlich die „blindeste“ Möglichkeit ist, eintritt.
Man trennt sich!

Warum?
Weil eine der beiden Personen keinen Abschied von sich selbst nehmen kann. Im schlimmsten Fall können es sogar beide nicht. Wenn man immer nur Dinge von anderen erwartet, wird man irgendwann alleine sein. Wenn man bei freudigen Ereignissen von Freunden als erstes den Gedanken „Warum habe ich es nicht?“ in seinem Kopf hat, wird es Zeit für einen Abschied. Dann sollte man sich tatsächlich die Frage stellen, ob man die falschen Freunde hat. Oder ob man in seinem Leben selbst etwas falsch macht. Wer seinen Freunden Dinge nicht gönnt, nur weil man sie selbst gerne hätte, macht tatsächlich irgendetwas komplett falsch.

Sehr ähnlich verhält es sich doch im Job: Wenn ich nicht mehr glücklich damit bin, muss ich mich auf den Weg machen. Auf geht`s, die Suche muss gestartet werden!
Ja, auch hier kann ich einen Abschied von mir und meiner Berufswelt in Angriff nehmen. Abschied kann wehtun. Aber Abschied kann auch befreien.
Man kann ausbrechen aus seiner Stadt, aus seinem Haus. Man kann sich von Luxusgütern trennen.
JA, wir können gehen!

Aber solange ein Auto wichtiger ist, als ein neues Leben, hat man keine Chance. Erst wenn wir begriffen haben, was wirklich wichtig ist, wenn wir erwachsen geworden sind, kann der Abschied von sich selbst stattfinden.
Ich gebe zu, dass das nicht einfach ist.
Wir müssen uns allerdings im Klaren darüber sein, dass man ohne Abschied von sich selbst immer in seinem Hamsterrad bleiben wird.
Dann darf man sich auch nicht beschweren. Es gibt es nur einen Menschen, der die Schuld daran trägt: Du selbst!
Auch, wenn man die Schuld so gerne den anderen geben würde.

Probiert es mal aus. Ein Abschied tut nicht zwingend immer weh!

Donnerstag, 14. Juni 2018

Können soziale Netzwerke ein persönliches Umfeld ersetzen?

Nein!

Das war mal ne kurze Antwort. 


Da ihr mich aber kennt, wisst ihr, dass jetzt ein ABER kommen wird. Tatsächlich ist es so, da ich mich selbstverständlich nicht mit einer solch knappen Antwort, dazu noch mit einer Antwort ohne Begründung, begnüge.

Niemals kann ein soziales Netzwerk etwas ersetzen, was mit PERSÖNLICH zu tun hat. Ein Blick in die Augen, eine Berührung der Finger, ein Hauch eines Atems. Alle diese Dinge kann ein soziales Netzwerk nicht bieten. Es wird diese Sachen auch niemals bieten können.

Den persönlichen Kontakt, oder das persönliche Umfeld kann gar nichts ersetzen. Über das Persönliche definieren wir uns, finden wir uns, erkennen wir uns.
Nur im persönlichen Kontakt sind wir in der Lage, das richtige Leben zu erkennen. Sind wir in der Lage uns zu finden.

Nur im persönlichen Umgang erkennen wir, was sich hinter der Maske verbirgt. Zumindest ist es meistens so.


In den sozialen Netzwerken kann man sich trotzdem wohlfühlen. Man kann Kontakte knüpfen und pflegen. Doch wissen wir eigentlich nie, wer sich auf der anderen Seite der Leitung befindet.  Wir können Vermutungen anstellen, wir können auch hoffen und wir können vertrauen.
Doch wissen können wir nichts. Rein gar nichts, da es in der heutigen Zeit unendlich viele Möglichkeiten gibt, das Vertrauen der anderen auszunutzen.

Selbstverständlich wird es viele Menschen geben, die glauben werden, das ein Netzwerk ihr persönliches Umfeld ersetzt. Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Viele werden glauben, dass das soziale Netzwerk, ihr persönliches Umfeld ist.

Ich glaube, wenn man an diesem Punkt angekommen ist, sollte man schleunigst auf die Bremse treten. Wobei es vielleicht gar nicht möglich ist, diese Bremse zu finden. 
Wahrscheinlich hat man nämlich gar nicht erkannt, dass es so weit gekommen ist.

Und nun?
Man muss sich selbst hinterfragen. Immer wieder aufs Neue muss man es machen. Nur so kann man erkennen, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet.
Und man muss auf seine realen Freunde hören.

Lasst uns weiterhin Spaß und Freude in sozialen Netzwerken haben.
Aber lasst uns nicht das wahre Leben vergessen. Nur im wahren Leben haben wir die Chance glücklich zu werden. Also, ich meine jetzt das richtige GLÜCKLICH werden!


Montag, 11. Juni 2018

FÜR DICH

Nur mit dir

... kann ich Schmetterlinge lachen hören.


Woran liegt ein solches Phänomen?
Oder ist es vielleicht gar kein Phänomen?

Wenn es aber kein Phänomen ist, was ist es denn dann? Findet ihr nicht auch, dass diese Antwort auf der Hand liegt? Dass sie direkt greifbar für uns ist und wir manchmal nur nicht den Mut haben, nach diesem greifbaren zu greifen?

Wenn ich meinem Lieblingsmenschen irgendwo spazieren gehe. Vielleicht am Meer, mit den nackten Füßen im flachen Wasser, mit der Nase der Sonne und mit einem schneller schlagen im Herzen. Dann kann es mir passieren, dass ich sogar am Meer, dort wo es eigentlich gar keine Schmetterlinge gibt, die Schmetterlinge lachen hören.
Dann kann es passieren, dass ich in den Himmel hinauf sehe, und Wolken erkenne. Nein, keine dunklen und bedrohlichen Wolken. Ich sehe Wolken, die zu diesem wunderschönen sonnigen Tag passen. Helle Wolken, vielleicht Schäfchenwolken oder Wolken, aus deren Form ich mir das bilde, was ich mir wünsche.
Diese Wolken dort am Himmel sind greifbar für mich. Sie sind greifbar, obwohl sie doch unendlich weit von mir entfernt sind. Warum es so ist?
Weil ich meinen Lieblings Menschen nebst mehr habe. Weil ich die Schmetterlinge lachen hören kann und weil ich in diesem Moment probieren möchte, wie die Wolken schmecken!


Manchmal gibt es Menschen in unserem Leben, mit denen man sich nichts sehnlicher es wünscht, als gemeinsam Wolken schmecken zu können. Doch was bedeutet dies eigentlich?
Meine Antwort darauf ist, dass wir in diesem Moment glauben, dass wir alles mit diesem besonderen Menschen schaffen können.
Nicht nur schaffen. Auch erschaffen, wünschen und träumen.

Träumen!?
Diese Träume, die wir in diesem Moment haben, fühlen sich großartig. Doch sie sind es auch! Denn wenn der Mensch, mit dem wir in diesem Augenblick am Strand spazieren gehen, ebenso fühlt wie wir, kann aus diesem du und ich, das große WIR werden.
Wenn man gemeinsam an Dinge glaubt, gemeinsam Träume lebt und gemeinsam an seinen Wünschen arbeitet, können wir alles erreichen.

Es muss kein Strand sein. Auch das Meer kann hunderte Kilometer entfernt sein. Wir benötigen auch kein wunderschönes Tal oder eine besondere Bergspitze. Der romantische See hat zwar seine Reize, aber auch diese sind nicht notwendig.

Wenn es einen Menschen in unserem Leben gibt, mit dem wir Schmetterlinge lachen hören können, dann können wir uns überall befinden. Dann genügt das eigene Sofa, der triste Fußweg vor dem Wohnhaus oder ein Einkaufszentrum. Wenn dieses Gefühl da ist dann erreicht es uns überall.
Ja, wenn dieses Gefühl da ist kann man sogar ein Dach über dem Kopf haben, während man dabei ist, gemeinsam die Wolken zu schmecken.


Glaubt ihr mir?

Sonntag, 10. Juni 2018

Trauer

... ist Liebe, die HEIMATLOS geworden ist ...!

Wow ... !

Eigentlich hätte ich nach dem "Wow" aufhören können zu schreiben ...
Ich habe selten, einen solch prägenden Satz gehört ... !

Kennt ihr dieses Gefühl der Trauer ... wenn man nicht weiß, wohin man mit seinen Gedanken soll ... nichts mit seinen Gefühlen anzufangen weiß ... wenn man sich vollkommen leer fühlt und nicht einmal zum SCHREIEN in der Lage ist ... 
Diese Augenblicke, die mürbe machen ... die uns dazu veranlassen, keinen Spaß mehr am Leben zu haben ...


Seit ich diesen Satz gehört habe, habe ich eine Erklärung für diese Situationen gefunden ... immer hatte ich gerätselt, welche Art von Gefühl ich in diesem Moment erleben würde ... eine Antwort hatte ich leider nie gefunden ...

Wie hätte ich sie auch finden können?
Ich war einem völlig falschen Weg ...! Meine Gedankenwelt war nicht in der Lage, meine Gefühle zu sortieren ... aber selbst, wenn sie den Versuch unternommen hätte ... wenn sie in der Lage gewesen wäre, hatte sie die Lösung nicht gefunden ...!

Niemals wäre ich ... wären also meine Gedanken ... auf die Idee gekommen, in diesem Moment, die Gefühls-Schublade Liebe zu öffnen ...
Nein, meine Gedanken haben alle meine Gefühls-Schubladen geöffnet ... aber die Schublade der Liebe, hatten meine Gedanken konsequent einen Bogen gemacht ...!

Trauer ist also Liebe ... !
Ja, seit diesem Moment, als dieser Satz in mein Leben getreten war, hatte ich es verstanden ... also, nicht nur verstanden, sogar begriffen ...!
Endlich habe ich eine Erklärung gefunden.
Eine Erklärung, die zwar nichts an Situation ändert, die mir allerdings zeigen konnte, warum es so ist ...!


Ihr meint, dass es nichts ändert?
Für mich schon ... !!! Jetzt wo ich weiß, warum ich mich so fühle ... was der Grund für meine Gefühle ist ... weshalb meine Gedanken mir nicht helfen konnten ... kann ich besser damit umgehen ...!
Es ist für mich sehr viel angenehmer zu wissen, weshalb es mir beschissen geht ... ich fühle mich anders, wenn ich weiß, welches Gefühl der Auslöser für meine Trauer ist ...

Ändern kann ich nichts ... aber wenn ich weiß, dass die Schublade der Liebe Schuld ist, kann ich mit meiner Trauer sehr viel besser umgehen ... es ist ein weitaus angenehmeres Gefühl zu wissen, dass ich aus Liebe trauere ... dass ich trauere, weil meine Liebe HEIMATLOS geworden ist ... !

Haltet mich für bekloppt ...
... aber ich lasse mir meine Meinung nicht nehmen ...!


Danke lieber Satz,
"Trauer ist Liebe, die heimatlos geworden ist ...!"
... Du hast mir sehr geholfen ...!

Wer weiß, vielleicht hilft er euch ja auch ein wenig ... oder sogar viel ...!!!

Liebe Grüße
Ben

Freitag, 8. Juni 2018

Ein Traum ...

von Sylt!

Oder auch

(M)Ein Traum von Sylt!

Schaut mal ...
hier könnt ihr das Buch downloaden:


... und hier geht es zu einer Leseprobe :-)

„Und dann?“
„Was und dann?“
„Was hast Du dann gemacht? Bist Du hinter ihr hergefahren, hast Du sie nach ihrer Handynummer gefragt oder irgendetwas anderes angestellt?“
„Nein! Was soll ich hinter ihr herfahren oder andere Sachen anstellen, wenn sie zum Mitternachtsbowling zu ihrem Mann fährt?“
„Aber, Du bist doch in sie verliebt!“
„Bin ich nicht.“
„Klar bist Du!“
„Nein!“
„Und wie Du bist. Benjamin Bertram, ich kenne dich schon sehr lange und nach allem was Du erzählst, bist Du in Pia verliebt.“
„Ich werde Dir nie wieder etwas erzählen Hasi. Immer verdrehst Du alles und unterstellst mir dann auch noch, dass ich in die Frau von diesem Lackaffen Götz Falkenstein verliebt bin. Schluss jetzt, lass uns lieber auf morgen konzentrieren. Immerhin findet morgen unsere Eröffnung statt und da soll alles vernünftig ablaufen.“
„Wir haben die letzten drei Tage alles immer und immer wieder durchgespielt. Bianca und Katrin haben hier alles mit uns zusammen bis ins kleinste Detail vorbereitet, die Handwerker haben alle Arbeiten abgeschlossen und Sandra hat bei der Planung unserer Eröffnungsfeier wirklich ganze Arbeit geleistet. Ben, ich garantiere Dir, alles wird gut.“
„Dann nehme ich dich beim Wort.“
„Wollen wir ins Bett oder wollen wir auf der Terrasse im Strandkorb noch einen kühlen Drink zu uns nehmen?“
„Ich hole den Drink. Wie immer?“
„Na klar. Bacardi-Cola mit viel Eis und Zitrone.“

Als ich mit unseren Gläsern zurück zu Hasi auf die Terrasse kam, saß er bereits im Strandkorb und blickte in die Ferne.

Ich blieb stehen und sah mir unser Anwesen an.
Überall leuchteten noch Lampen in den Zimmerfenstern und sorgten für eine ganz bestimmte Art von Leben in meiner neuen Heimat. Die leise Musik aus der Küche drang bis auf die Terrasse heraus und ich sang im Unterbewusstsein das Lied „Feel“ von Robbie Williams mit.

Es war wirklich ein tolles Gefühl diesen Moment zu erleben. Ich sog jede Sekunde in mich auf und war stolz darauf, diesen Moment genießen zu dürfen.
Natürlich hatte ich noch immer etwas Angst vor der Zukunft. Angst davor, dass alle unsere jetzt leuchtenden Zimmer leer stehen würden und nicht so wie jetzt, durch unsere Freunde und Familien, von Gästen besetzt sein werden.

Aber ich verdrängte meine Ängste und schon merkte ich, wie der Stolz und die Vorfreude auf mein neues Leben wieder Besitz von mir nahmen.

Leise wiederholte ich einen Satz, den ich vor längerer Zeit einmal in einem kleinen schiefen Kaffee gelesen hatte und der mir seit dem im Gedächtnis geblieben ist. „Nur wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken!“ Ich habe schon in frühester Kindheit von meiner Oma Anna gelernt, die Schmetterlinge lachen zu hören und nun bin ich dabei, den Geschmack der Wolken zu erkunden.

Ich blickte auf unsere Gläser und erkannte, dass die Eiswürfel fast geschmolzen waren. Trotzdem konnte ich noch nicht weiter zum Strandkorb gehen. Meine Gedanken hielten mich fest, meine Füße waren wie Gewichte aus Blei und in meinem Kopf war jetzt nur Platz für einen Gedanken.
Pia! Immer wieder war sie bei mir und egal wie sehr ich auch versuchte mir einzureden, dass es keinen Sinn hatte und dass meine Gedanken nur verschwendete Gedanken waren,  blieb Pia in meinem Kopf.

Ich setzte mich nun neben Hasi in den Strandkorb, gab ihm sein Glas und sagte:
„Es stimmt. Ich bin wirklich ganz schön verliebt in Pia.“
„Ich weiß. Denk daran, alles wird gut!“, sagte Hasi und ich hoffte, er würde recht behalten.