Sonntag, 16. Dezember 2018

Ab nach Albern ;-)

Also, nicht nur einfach ALBERN ...

Aber heute ist Blog-Tag ... und so dürfen wir uns mit der Frage beschäftigen:

"Warum das Wort ALBERN, albern ist ... Oder, ob es gar nicht albern ist ...?"

Habt ihr mich verstanden?
Nein? Wisst IHR was ... dass ist gar nicht schlimm ... entscheidend ist, ob ihr am Ende vom Blog entscheiden könnt, ob der Blog albern war ... ;-)
ODER SO ÄHNLICH ... ;-)


Nur ganz kurz ... lediglich zur Info ...
Dieses Albern ist NICHT gemeint ... ;-)

Albern liegt am südlichen, rechten Donaukanal- und Donauufer im Osten Simmerings. Mit einer Seehöhe von 152 m gehört Albern zu den am tiefsten gelegenen Teilen Wiens. Die Katastralgemeinde erstreckt sich über eine Fläche von 258,61 ha. Im Süden des Bezirksteils verläuft die Stadtgrenze Wiens zu Mannswörth und Schwechat. Im Westen des ehemaligen Ortes finden sich die beiden anderen Bezirksteile Simmerings, das unmittelbar angrenzende Kaiserebersdorf und westlich davon das Bezirkszentrum von Simmering. Der Frachtenbahnhof Albern Hafen ist an die Donauländebahn (mit der einstigen Personenhaltestelle Kaiser-Ebersdorf Albern[1]) angeschlossen, diese seit 2009 über die Winterhafenbrücke (wie bis 1945) an die Donauuferbahn.

Aber jetzt mal weg von meinem "albernen" Verhalten ...
Kommen wir zurück zum ERNST des Lebens ...

Kennt IHR ... oder?
Ein echter SCHEISS-Satz ... Finde ich ... Auch der ERNST des Lebens darf ruhig mit einer Portion ALBERNHEIT begleitet werden ...

Was genau sollte gegen eine nette Atmosphäre sprechen ...?
Macht das ganze Leben nicht sehr viel mehr Spaß, wenn man VERGNÜGT an eine Sache heran geht?


Ich fasse es zum Beispiel als Kompliment auf, wenn mich jemand als Vergnügt bezeichnet ... wenn man mir eine "Leichtigkeit" nachsagt ...
Wenn ich anderen -auch in ernsten Situationen- ein Lächeln auf die Lippen "zaubern" kann ...

Die Menschheit -zumindest die Menschen, die Wikipedia füllen- sehen es übrigens so:

Albernheit (Adjektiv und Verb: albern) ist eine situationsbezogene Stimmung der Vergnügtheit und des Leicht- und Nicht-Ernst-Nehmens.
Albernheit oder auch Clownerie kann in Gruppen, vor allem von kleinen Kindern, sehr ansteckend wirken, vergleichbar dem Effekt, dass bei angespannten Situationen (zum Beispiel in ernsthaften Gesprächen oder auf der Bühne) alle Anwesenden sich auf einmal des Lachens nicht erwehren können, dabei wird über Allgemeinheiten gelacht und es werden auch Plattitüden benutzt. Nicht selten wird daher als Synonym kindisch sein angegeben. Umgangssprachlich finden sich für Albernheit darüber hinaus auch die Wörter Blödelei oder Geblödel, für albern zum Beispiel puppenlustig. Im literarischen oder pädagogischen Kontext bewusst angewendet, wird die Albernheit aber nicht selten „hintersinnig“ bzw. „spitzfindig“. Negativ konnotiert hat albern die Bedeutung „weit unter Niveau“, dem Ernst der Lage nicht angemessen, und Albernheit meint dann „Abgeschmacktheit“.
Das Wort ALBERN ist aus meiner Sicht absolut nicht albern ... ganz im Gegenteil ... es tut unserer Welt ... unserer Gesellschaft ... sogar gut ...!
Selbstverständlich darf man nicht übertreiben ... man sollte schon darauf achten, ob es gerade ... oder in welchen Intensität ... angebracht ist ...
Aber mit einem Lächeln auf den Lippen, ist es doch sehr viel einfacher und vor allem, sehr viel schöner, durch das Leben zu gehen ...!

Aber ...
Möchtet IHR erfahren, was mich immer wieder total ärgert ...?!?
Genau wie bei dem Wort "NETT", bekommt auch "ALBERN" ... und auch noch ganz viele andere schöne Worte ...
IMMER EINEN NEGATIVEN TOUCH  ...

Warum machen WIR Menschen so was?
Warum kann man ALBERN nicht einfach nur als positives Zeichen ... als "nettes" Wort ansehen ...?
Aus welchem Grund müssen wir auch noch ein ...
"Weit unter Niveau“ oder "Dem Ernst der Lage nicht angemessen" ...
... hinzu DICHTEN ... ?


Dürfen wir keine positive ... nette ... und alberne Welt erleben ...???

Ich kann an dem Wort ALBERN absolut nichts albernes ... und schon gar nichts schlechtes ... erkennen ...!

Wie geht es EUCH?

Einen albernen Tag wünscht

Ben


Donnerstag, 13. Dezember 2018

Schaut mal :-)

Angebot!

Hund trifft Sylt!

Oder auch: Syltzauber trifft Weihnachtsstern :-)



Auch für Tolino erhältlich !!!

Und hier ist ein Kapitel für euch:

Traumfee


 

In der letzten Nacht hatte ich wilde Träume. Viele verschiedene, die irgendwie nicht wirklich zusammenpassten und auch keinen Sinn ergaben.

Schon lange lag ich wach auf meinem Kissen und philosophierte mit mir selbst darüber, was mir die Traumfee mit ihren Traumstückwerken wohl mitteilen wollte.

Der Ausdruck Traumfee stammte von Ben. Er hatte ihn in einem seiner Bücher benutzt und mir zufällig genau diese Stelle vorgelesen. Natürlich konnte ich nicht anders, als mir diesen Namen zu merken. Er gefiel mir, und die Geschichte zur Traumfee hatte mir ebenfalls gefallen.

Diese Traumfee kam zu den Kindern und schickte ihnen die Träume, die sie in dieser Nacht am besten gebrauchen konnten. Wenn Kinder Hilfe brauchten, neue Ideen entwickeln durften, oder etwas verarbeiten mussten, war die Traumfee dafür zuständig, ihnen zu helfen. Zumindest half sie dabei, die Kinder auf den richtigen Weg zu bringen. Häufig wurden die Kinder am nächsten Morgen wach und waren voller Tatendrang. Der Traum hatte ihnen geholfen, dass ihr Leben nicht mehr so kompliziert war.

Doch was sollten meine Traumfetzen bedeuten? Hatten sie überhaupt eine Bedeutung? Oder war es vielleicht gar nicht die Traumfee, die mir in der letzten Nacht diesen wirren Kram geschickt hatte? Hatte sich vielleicht ihre Widersacherin eingemischt? Die böse Miestraumhexe könnte es gewesen sein, die ihre gemeinen Gedanken in meine Traumwelt gebracht hatte. Leider machte sie solche Sachen und konnte gar nichts dafür, da es einfach nur ihr Job war. Ja, es war ihre Aufgabe, und wenn sie diese nicht korrekt erledigte, würde sie hart vom Obergnom Krasser-Klaus bestraft werden.

Nein, die böse Miestraumhexe und den Obergnom Krasser-Klaus kannte ich nicht von meinem Herrchen. Sie gab es nicht in seinen Geschichten, da Ben ausschließlich von guten Dingen in seinen Büchern schrieb. Allerdings wusste ich nur zu gut, dass es diese gemeinen Wesen trotzdem gab.

Ihr möchtet wissen, woher ich es weiß?

Von Milo. Er hatte mir von ihnen erzählt, und es gab keinen Grund, an seinen Erzählungen zu zweifeln. Immerhin war er erfahren in Sachen schlechte Träume. Okay, ich hätte mein Herrchen schon gerne gefragt, ob sie tatsächlich der Wahrheit entsprachen. Nicht, dass ich meinem Freund nicht vertraute, sondern lediglich, da ich normalerweise alles mit Ben besprach.

Milo hatte mir allerdings ganz im Vertrauen davon erzählt. Daher war ein Gespräch mit meinem Lieblingsmenschen absolut tabu.

Und wie finde ich jetzt eine Lösung? Wer hat mir nun die Träume geschickt? War es die Traumfee? Oder doch die böse Miestraumhexe, die im Auftrag vom Obergnom Krasser-Klaus zu mir gekommen war? Leise sprach ich mit mir selbst und schielte dabei zu Ben. Ich hoffte, ihn nicht geweckt zu haben.

Falsch! Eigentlich hatte ich sogar gehofft, dass er wach war und meine Worte gehört hatte. Ich wünschte mir, dass er mich jetzt fragen würde, was ich eben gesagt hatte. Dann hätte ich mit ihm endlich das Thema besprechen können. Immerhin durfte und wollte ich ihn nicht anlügen. So war unser ungeschriebenes Gesetz, und es war noch etwas höher angesiedelt als die Schweigepflicht gegenüber Milo. Außerdem wusste ich, dass mein Gespräch mit Ben unter uns bleiben würde.

Leider gab es dieses Gespräch nicht. Ben schlief noch immer und bekam nichts von mir und meinen Wünschen mit.



Zwei Stunden später waren wir bereit für den Tag.

In die Stadt brauchen wir wohl erst heute Abend. Vorher leuchtet dort nichts, und der Weihnachtsmann wird auch noch nicht da sein.“ Ben sah mich an und zog sich dabei die Mütze auf den Kopf.

Meine Idee, gleich heute Morgen in die Stadt zu gehen, wurde abgelehnt. Besser gesagt, sie wurde schon weggeschoben, bevor ich die Möglichkeit hatte, sie vorzuschlagen. Kurz machte sich Enttäuschung in mir breit. Allerdings tatsächlich nicht lange, da wir den Weihnachtsmann gestern auch am Abend getroffen hatten.

Da hast du bestimmt recht. Was soll der rote dicke Mann dort jetzt auch? Die Kinder sind alle in der Schule. Neugierig darauf, was stattdessen auf dem Programm stand, wartete ich an der Wohnungstür. Als Ben nach seinem Autoschlüssel griff, begann mein Herz vor Freude zu klopfen. Bestimmt würden wir zu Milo fahren und einen tollen Tag zu dritt erleben.



Meine Vermutung war richtig. Auch, wenn ich nicht komplett richtig getippt hatte. Vor uns lag nicht nur ein aufregender Tag, sondern auch eine Nacht. Tatsächlich durfte Milo auch heute wieder bei uns schlafen.

Ben hatte Milos altes ausgefranstes Körbchen längst im Kofferraum verstaut, als mein schwarzer Freund und ich noch im tiefen Schnee, auf der zugeschneiten Rasenfläche vor dem Tierheim, tobten.

Als wir eine kurze Pause eingelegt hatten, sah ich Milo fragend an. Eine Frage war mir durch den Kopf geschossen, und ich hoffte, dass mein Freund mir diese beantworten konnte.

Sag mal, Milo, warum heißt das Zeug eigentlich Schnee? Nein, falsch. Ich meine, warum sagt man, dass es schneit, wenn der Kram doch Schnee heißt? Weißt du, was ich meine? Gespannt wartete ich auf die Antwort

Wrum ist das wichtig? Die Hauptsache ist doch, dass wir Spaß in diesem geschneiten Schnee haben. Lachend sprang Milo auf mich zu.

Stimmt. Ist nicht wichtig. Los, fang mich. Schnell hatten wir das Thema abgehakt und tobten.

Jetzt aber. Kommt her, ihr Nasen. Einsteigen bitte, die Türen schließen gleich.“ Ben sprach wie ein Schaffner, und ich machte mich direkt auf den Weg zum Auto. Kurz bevor ich hineinspringen wollte, blieb ich stehen und sah mich nach Milo um.

Komm schon. Unsere Blicke trafen sich.

Wrum? Verständnislos sah mich mein Kumpel.

Weil Ben gerufen hat. Hast du das etwa nicht gehört? Ich amüsierte mich. Häufig bekam Milo Befehle nicht mit. Es war keine Absicht von ihm, sondern lag daran, dass er so sehr mit anderen Dingen beschäftigt war. Eben zum Beispiel mit unserem Spiel.

Hoffentlich darf ich heute nach dem Spaziergang noch einen Augenblick mit zu euch. Hat Ben schon etwas zu dir gesagt? Neugierig sah Milo mich an. Auch jetzt war wieder einer dieser Momente, in denen ich nicht wusste, ob mein Kumpel mich verarschen wollte, oder ob er es ernst meinte.

Verarscht du mich gerade? Ich entschloss mich für die direkte Variante.

Wrum sollte ich? Wie kommst du darauf? Milos irritierter Blick sorgte für ein Lächeln auf meinen Lippen.

Nun ja. Ben hat doch eben dein Körbchen in den Kofferraum gelegt. Hast du das nicht gesehen? Verwundert schüttelte ich den Kopf.

Nö. Wrum hat er das denn gemacht? Braucht er das für irgendwas? Am liebsten hätte ich Milo in diesem Augenblick einen leichten Schlag gegen den Hinterkopf verpasst. Manchmal war er echt ein Vollpfosten. Ein liebenswerter natürlich.



Fast drei Stunden hatten wir in Hörnum getobt. Um die Odde waren wir gelaufen, und es war mächtig cool, auch diese Gegend eingeschneit und mit Eisschollen versehen zu erleben.

Ben hatte heute sogar seine Kameraausrüstung dabei und war eigentlich durchgehend am Fotografieren. Ob er mehr Bilder von Milo und mir oder doch von der wunderschönen und außergewöhnlichen Landschaft gemacht hat, konnte ich nicht einschätzen. Ich war mir allerdings sicher, dass ich es bald erfahren würde. Spätestens dann, wenn sich Ben mit dem Laptop auf dem Schoß neben mich setzte und mir zu jedem der Bilder eine Geschichte erzählte, war es so weit.

Doch heute würde er es nicht tun.



Während Milo und ich in seinem Körbchen lagen und uns von der Odde und unserem Gerenne erholten, saß Ben an seinem Schreibtisch und schrieb.


Montag, 10. Dezember 2018

Sag mal, wer

... bist du?

Habt ihr schon das Erlebnis gehabt, einen Menschen zu kennen ... vielleicht sogar zu mögen ... oder tatsächlich in ihn verliebt zu sein ... ?


Geile Frage ... Oder?
Klar hattet IHR ... aber so wie ich es geschrieben habe meinte ich es auch gar nicht ... ich will auf die Mischung zwischen meiner Frage und meiner Überschrift hinaus ...   ;-)

Seid IHR schon mal in jemanden verliebt / verknallt gewesen, den IHR gar nicht so richtig kennt ...?
STOPP ...!!!
Ich meine natürlich nicht diese "ich bin verliebt in (m)ein Idol" Version ... nein, ich meine tatsächlich diese richtige Liebe in diesem / unserem richtigen Leben ... !!!

Man lernt jemanden kennen ... schätzen ... lieben ... und kennt nicht mal den Namen ... zumindest nicht den Nachnamen ... man hat auch fast keine Ahnung vom Leben des ANDEREN ... man genießt einfach die gemeinsamen Augenblicke ... kostet jede Sekunde aus ... ist überwältigt von den Gefühlen ...
Alles ANDERE ist NEBENSACHE ... !!!


Ungefähr so, wie in dem folgen Text (Dankeschön an Frau Stürmer)

Du bist da wenn ich reden will ... Du bist da und die Welt steht still ... Du weißt immer ganz genau was mir fehlt ... Du bist da gibst mir Leichtigkeit ... Du bist da bist mein Zeitvertreib ... Du bist da und doch so weit weg!
Und ich weiß nicht wie weit das gehn kann, weiß nicht mal ob ich dir auch vertraun kann!
Sag`s mir!
Hab nur worte in schwarz-weiß ... doch du hast ihnen Leben eingehaucht ... weiß nicht mal wie du wirklich heißt ... was hast du vor mit mir ... triffst mich tiefer, tiefer, tiefer -...es ist schlimmer, schlimmer ... wenn man gar nicht weiß ... was es mit dir zu leben heißt ...

Ob du meine Neugier stillst ... oder dich in Schweigen hüllst ... ob du mein Vertraun verdienst - mich belügst ... ob du dir Gedanken machst oder über mich nur lachst ... was ist wenn du nur mit mir spielst? ... Es wird Zeit dein Gesicht zu kennen ... es wird Zeit deinen Namen zu nennen ... Komm doch!
Hab nur worte in schwarz-weiß ... doch du hast ihnen Leben eingehaucht ... weiß nicht mal wie du wirklich heißt ... was hast du vor mit mir ... triffst mich tiefer, tiefer, tiefer -...es ist schlimmer, schlimmer ... wenn man gar nicht weiß ... was es mit dir zu leben heißt ...

Du bist da, du kommst zu mir ... und die Luft ist voll von dir ... ich möchte über allem stehn ... und mich verlier`n ... komm erzähl wer du bist und vergiss bitte nicht ... zu sagen was dir wichtig ist ... komm lass mich raten was du von mir denkst ob du mich kennst?
Hab nur worte in schwarz-weiß ... doch du hast ihnen Leben eingehaucht ... weiß nicht mal wie du wirklich heißt ... was hast du vor mit mir ... triffst mich tiefer, tiefer, tiefer -...es ist schlimmer, schlimmer ... wenn man gar nicht weiß ... was es mit dir zu leben heißt ...

Hab so viel vor mit dir ... treff dich tiefer, tiefer, tiefer  ... es ist schöner, schöner wenn man endlich weiß ... was es mit dir zu leben heißt!
Es fühlt sich gut an!
JA JA!
Nie mehr worte in schwarz-weiß..


 Manchmal allerdings ist es auch ein komisches Gefühl ... NEIN, kein schlechtes Gefühl ... aber schon etwas unnormal ... wobei ich es ja gerade SPANNEND finde, wenn (m)ein Leben nicht ganz normal abläuft ...
NORMAL kann schließlich jeder ...

Die Frage ist doch einfach ... UND es ist DIE entscheidende Frage dabei ... FÜHLT MAN SICH GUT & WOHL IN DER SITUATION ...
Solange man diese Frage mit einem JA beantworten kann, ist doch alles gut ...
Komisch ist es trotzdem ... zumindest manchmal ... !!!

Sonntag, 9. Dezember 2018

Mehr Meer

Am Meer

Klar, es ist natürlich ANSICHTSSACHE !
Aber für mich gibt es tatsächlich nichts Schöneres.

Wie ich mir einen Tag am Meer vorstelle ?
Genau wie das LEBEN ... Jeder Tag ist anders ... Aber jeder Tag ist WUNDERSCHÖN !!!

Egal ob die Sonne vom Himmel brennt ... Ob der Wind mir den Sand in die Augen weht ... Ob es im Winter EISEKALT ist ... ODER ich vom Regen plitschenass bin ...
ICH GENIESSE DAS MEER in jedem Moment und zu jeder Zeit !!!


Es kann ganz früh am Morgen sein, wenn ich der erste bin, der seine Fußabdrücke hinterlässt ... Oder später Abend, wenn ich der Sonne dabei zusehen darf, wie sie ganz langsam im Meer "untergeht" ... Auch in der tiefen Nacht, wenn man das Meer gar nicht sieht, sondern nur das RAUSCHEN der Wellen wahrnimmt ...



Ganz EGAL ... Es ist einfach toll ...

Kann man diese Gefühle noch toppen?
Man kann es sich gar nicht vorstellen ... UND doch geht es !!!

Erstens, wenn man sich auf Sylt befindet ... (mir geht es zumindest so ...) Das Meer ist generell toll !!! Aber auf Sylt eben noch etwas toller ...!!!

Zweitens, wenn man diese Momente mit einem wirklichen Freund erlebt ... Freundschaft ist so wichtig und ich finde, man erkennt sie daran, wenn man zusammen am Meer sitzt und SCHWEIGEN kann ...!

Drittens, man ist zusammen mit der Person am Meer, die man LIEBT ...!!! Geht es romantischer? Gibt es etwas intensiveres? Was kann schöner sein?


Am Strand SPAZIEREN ... Hand in Hand ... Stolz darauf sein, zusammen diesen Moment erleben zu dürfen ... sich glücklich in die Augen sehen ... UND sich KÜSSEN ...!!!

Oder im Strandkorb sitzen... ARM in ARM ... die BLICKE und GEDANKEN fliegen zu lassen ... ABER trotzdem die Nähe des anderen FÜHLEN ...


Vielleicht mit einem Glas Wein oder einer Flasche Bier nebeneinander sitzen ... etwas zu NASCHEN dabei haben und das LEBEN einfach LEBEN ... Die Gedanken und Träume frei lassen und sie nicht wieder einfangen wollen ... Sich alles ERTRÄUMEN, wonach einem ist ...


Und wenn man sich dann von einander lösen muss, fällt es nochmals schwerer ... Wieder gab es einen Moment, der niemals zurück kehrt ... es kann nur einen ähnlichen geben, aber NIEMALS kehrt dieser Augenblick zurück ... Niemals wird man DIE SELBEN GEDANKEN ein weiteres Mal erleben dürfen ... ähnlich vielleicht ...
Aber genau das ist DAS GUTE daran ... Wir wollen beim nächsten Mal keine Wiederholungen ... Wir wollen etwas neues ... etwas anderes ... wieder etwas BESONDERES ...

Könnte man diese Augenblicke wiederholen, wären sie nicht DAS, was sie einem gegeben haben ... Sie wären AUSTAUSCHBAR ...


Ich hatte schon unendlich viele BESONDERE Augenblicke an "meinem" Sylter Strand ... Ich LIEBE diese Insel und meine Bücher spielen genau aus diesem Grund auf dem "FÜR MICH" schönsten Ort der Welt ...
Schaut IHN EUCH mal an ...
Und falls IHR es nicht macht, wünsche ich EUCH einen anderen ORT für EURE Träume ...

 Und dann möchte ich EUCH folgenden Satz nicht vorenthalten ... "Wenn ich am Meer bin, fängt alles in mir an zu LACHEN ... sobald meine nackten Füße den Sand berühren ... und mich durchströmen die schönsten GLÜCKSGEFÜHLE ...!"

Macht es wie ICH, genießt "Einen Tag Am Meer ..."


Donnerstag, 6. Dezember 2018

Einen schönen Nikolaustag :-)

Nikolaus


Ich habe eine absolute Lieblings-Weihnachtsgeschichte und da ihr schon mal hier seid, werde ich sie euch jetzt auch verraten / erzählen ...

Und wer auch immer Heiligabend und / oder Weihnachten mit mir verbringen möchte ... DER / DIE muss sich darauf einstellen, dass ich mehrmals diese Geschichte vorlesen werde ...
Ja, ich setzte mich dann vor den Baum ... nehme die Haltung ein, die mir beim LESEN am meisten zusagt ... und fange an ...
Wahrscheinlich werden mir dann -wie immer- Tränen aus meinen Augen kullern ... aber sowas finde ich nicht schlimm ... ganz im Gegenteil ... es werden Tränen der Freude sein ... Freude darüber, dass ich einem ganz besonderen Menschen diese Geschichte ... ach was, ich sage einfach MEINE Geschichte präsentieren mag ...

Ich hoffe, ihr habt viel Spaß mit Pelle ... !!!

PELLE ZIEHT AUS ...

Pelle ist böse. Er ist in einem solchen Grade böse, dass er beschlossen hat, von zu Hause wegzuziehen. Man kann einfach nicht weiter bei einer Familie wohnen, wo man in dieser Weise behandelt wird.Das war morgens, als Papa ins Büro gehen wollte und seinen Füllfederhalter nicht finden konnte. "Pelle, hast du schon wieder meinen Füllfederhalter genommen?", fragte Papa und packte Pelle hart am Arm.Pelle hatte schon manchmal Papas Füller ausgeliehen. Aber nicht heute. Heute steckte der Füller in Papas brauner Jacke, die im Schrank hing. Pelle war vollkommen unschuldig. Und Papa, der ihn so hart am Arm gepackt hatte? Und Mama? Sie hielt selbstverständlich zu Papa. Das hört jetzt aber auf! Pelle hatte die Absicht umzuziehen.Aber wohin? Er kann zur See gehen. Das kann er. Auf das Meer, wo die großen Schiffe und die großen Wellen sind. Dort kann man sterben. Dann können die zu Hause aber jammern. Er kann auch nach Afrika fahren, wo wilde Löwen umherlaufen. Wenn Papa dann aus dem Büro nach Hause kommt und wie immer fragt: "Wo ist mein kleiner Pelle?", dann weint Mama und sagt: "Pelle ist von einem Löwen aufgefressen worden." Ja, ja, so geht es, wenn man ungerecht ist!Aber Afrika ist so weit fort. Pelle würde gern etwas mehr in der Nähe bleiben, damit er sehen könnte, wie Papa und Mama nach ihm weinen. Pelle beschließt deshalb, nach "Herzhausen" zu ziehen- so nennen sie das kleine rote Häuschen unten im Hof mit dem Herz in der Tür. Dort wird er hinziehen. Er fängt sofort an zu packen, seinen Ball, seine Mundharmonika und "Max und Moritz". und dann ein Licht. Ja, in zwei Tagen ist doch Weihnachten. Pelle will in Herzhausen Weihnachten feiern. Da will er dann sein kleines Licht anzünden und "O du fröhliche, o du selige" auf der Mundharmonika spielen. Das wird sehr traurig klingen, und man wird es bis hinauf zu Mama und Papa hören können.Pelle zieht sich seinen feinen, hellblauen Mantel und die Handschuhe an und setzt die Ledermütze auf. Er nimmt die große Papiertüte mit dem Ball und der Mundharmonika und dem Licht in die eine Hand und "Max und Moritz" in die andere. Und dann geht er direkt durch die Küche, damit Mama sehen kann, dass er jetzt umzieht. "Aber Pelle, willst du schon ausgehen?", fragt Mama.Pelle antwortet nicht. Ausgehen, ha! Sie sollte nur wissen. Mama sieht, dass Pelle eine tiefe Falte auf der Stirn hat, und dass seine Augen so dunkel sind."Pelle, Liebling, was hast du, wo willst du hin?""Ich ziehe um!""Wohin denn?", fragt Mama."Nach Herzhausen", sagt Pelle."Pelle, das kann doch nicht dein Ernst sein! Wie lange willst du dort wohnen?""Immer", sagt Pelle und legt die Hand auf den Türgriff. "Dann kann Papa ja jemand anders beschuldigen, wenn sein alter Füllhalter wegkommt.""Lieber guter Pelle", sagt Mama und schlingt die Arme um ihn. "Willst du nicht doch bei uns bleiben? Wir tun dir vielleicht manchmal unrecht, aber wir lieben dich doch so sehr - so sehr."Pelle zögert. Aber nur einen Augenblick. Er schiebt Mamas Arm beiseite, wirft ihr einen letzten vorwurfsvollen Blick zu und wandert davon. Mama steht am Esszimmerfenster und sieht, wie eine kleine, hellblaue Gestalt hinter der Tür mit dem Herz verschwindet. Eine halbe Stunde vergeht. Dann hört Mama einige schwache Mundharmonikaklänge, die von Herzhausen herüberkIingen. Es ist Pelle, er spielt "Nun ade, du mein lieb Heimatland".Herzhausen ist ein richtig gemütlicher Ort, findet Pelle. Für den Anfang jedenfalls. "Max und Moritz" und den Ball und die Mundharmonika hat er so heimelig wie möglich aufgestellt. Und in das Fenster hat er das kleine Licht gesetzt. Wie traurig wird es dort stehen und am Weihnachtsabend leuchten, falls Papa und Mama zu ihm hinuntersehen. Aus dem Esszimmerfenster.Am Esszimmerfenster steht immer der Weihnachtsbaum. Der Weihnachtsbaum, ach ja. Und - und - die Weihnachtsgeschenke. Pelle schluckt. Nein, er hat nicht die Absicht, irgendwelche Weihnachtsgeschenke von Leuten anzunehmen, die behaupten, dass er Füllfederhalter stiehlt. Noch einmal spielt er "Nun ade, du mein lieb Heimatland". Lang, sehr lang wird die Zeit in Herzhausen. Was mag Mama jetzt machen? Papa muss inzwischen auch schon nach Hause gekommen sein. Pelle würde so gern in die Wohnung hinaufgehen und sehen, ob sie sehr weinen. Aber es ist schwer, einen Grund dafür zu finden. Dann hat er einen Einfall. Er öffnet rasch den Riegel an der Tür und geht, nein, springt beinah über den Hof und die Treppen hinauf. Mama ist in der Küche."Mama", sagt Pelle, "wenn für mich vielleicht Weihnachtspostkarten ankommen sollten, willst du dann dem Briefträger sagen, dass ich umgezogen bin?". Mama verspricht, es zu tun. Pelle geht zögernd wieder zur Tür. Die Füße sind ihm wie Blei."Pelle", sagt Mama mit ihrer weichen Stimme. "Pelle - aber was tun wir mit deinen Weihnachtsgeschenken? Sollen wir die nach Herzhausen hinunterschicken, oder kommst du herauf und holst sie?""Ich will keine Weihnachtsgeschenke haben", sagt Pelle mit harter Stimme."Aber Pelle", sagt Mama. "Das wird ja ein schrecklicher Weihnachtsabend. Kein Pelle, der die Kerzen am Weihnachtsbaum anzündet, kein Pelle, der dem Weihnachtsmann die Tür aufmacht . . . Alles, alles ohne Pelle . . .""Ihr könnt euch ja einen anderen Jungen anschaffen", sagt Pelle mit zitternder Stimme."Nie im Leben!", ruft Mama. "Pelle oder keinen! Es ist immer nur unser Pelle, den wir so lieb haben.""Ach so", sagt Pelle mit noch mehr Zittern in der Stimme."Papa und ich, wir werden hier herumsitzen und den ganzen Weihnachtsabend weinen. Wir werden nicht einmal die Lichter anzünden. Wir werden nur weinen."Da lehnt Pelle den Kopf an die Küchentür und fängt an zu weinen, weint so herzzerreißend, so laut, so durchdringend - so fürchterlich! Er hat so großes Mitleid mit Papa und Mama. Und als Mama ihre Arme um ihn legt, drückt er sein Gesicht an ihren Hals und weint noch mehr, so sehr, dass Mama ganz nass davon wird."Ich verzeihe euch", sagt Pelle zwischen den Tränen."Danke, lieber Pelle", sagt Mama.Viele, viele Stunden später kommt Papa aus dem Büro nach Hause und ruft wie immer bereits in der Diele:"Wo ist mein kleiner Pelle?""Hier!", schreit Pelle und wirft sich ihm in die Arme.




Ich wünsche euch einen wunderschönen Nikolaustag