Mittwoch, 31. August 2016

Wenn !?

Wenn Du bei mir bist,

... ist alles gut!

Genauso ist es, wenn ich bei dir bin!
Kennt ihr dieses Gefühl? Durftet ihr es schon einmal erleben?

Wahrscheinlich sagen jetzt alle: „Ja“. Doch ich meine nicht dieses normale Beieinander.
Nein, es gibt dieses besondere Zusammensein.
Dieses Gefühl, dass alles gut ist. Dieses unglaubliche Verlangen nach Nähe. Diesen Drang nach Berührungen. Dieses ‚seinen Blick nicht von dem anderen lassen können’. Diese kleinen Gesten, die so riesengroß sind. Diese  uneingeschränkte Vertrautheit.


Kennt ihr diese Augenblicke, in denen man nichts auf der Welt vermisst? Diese Momente, in denen man glücklich und zufrieden ist. Diese Situationen, in denen man nichts anderes machen möchte.
Diese Minuten oder Stunden, in denen man weiß, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat.

Durftet ihr schon erfahren, wie es ist, wenn man sich sicher fühlt, wenn man seine Ängste ablegen darf? Wenn man sich geborgen und zugleich frei fühlt. Wenn man seine Ängste teilen kann. Wenn man weiß, dass man diesen Moment niemals mehr verlassen möchte.

Diese Augenblicke, in denen man über Dinge spricht, über die man nur mit diesem einen Menschen reden möchte. Wenn das Vertrauen so groß ist, dass man redet, ohne über seine Worte nachdenken zu müssen.

Wenn ihr diese Momente oder Situationen erleben durftet, dann habt ihr etwas Wunderschönes erlebt.
Nein, dann habt ihr sogar das Intensivste erleben dürfen; das Intensivste, was das Leben und die Liebe zu bieten haben!

Wenn man seinen Kopf auf den Schoß des anderen legt und man nichts mehr vermisst, sich in die Liebe des anderen fallen lassen kann.
Was gibt es Größeres? Wenn man auffangen möchte und aufgefangen wird. Wenn man sich geborgen fühlt. Ja, wenn man das Verlangen hat, Geborgenheit geben zu dürfen!

Wenn man sich in der Nähe des anderen unverletzbar fühlt. Wenn man alles für den anderen in Kauf nehmen würde.
Dann hast du deinen Platz gefunden!

Wenn einfach nichts mehr weh tut, weil du bei mir bist.
Dann hast du etwas Fantastisches erreicht!
Stell dir vor, dass du bedrückt bist und dein Lieblingsmensch deine Bedrücktheit mit einem Wort wegwischt.

Stellt euch vor, dass ihr folgenden Satz sagen könntet: „Ich sehe, dass alles wahr, dass alles klar, dass alles gut ist, wenn du bei mir bist, wenn du nur bei mir bist.“

Gebt ihr mir Recht, wenn ich behaupte, dass eine solche Liebe niemals enden darf?

Montag, 29. August 2016

Leseprobe :-)

Liebesrausch auf Sylt

oder auch Crazy Desire... ;-)

Vielen lieben Dank für eure schönen Worte zu meinem gestrigen Blog und dem neuen Buch. Da mir eure Wünsche ja fast immer Befehl sind, gibt es heute eine Leseprobe 😊
Habt Freude! 



Freier Tag

Klar mochte ich meine Cousine. Ansonsten hätte ich Sina und ihrer Freundin Karo ganz sicher nicht das Angebot gemacht, vom heutigen Donnerstag bis Sonntag bei mir zu übernachten. Allerdings hatte ich vor einigen Wochen, als ich die Zusage gegeben hatte, zwei Dinge nicht gewusst. Mein Dienstplan stand damals noch nicht, und somit hatte ich auch keine Ahnung, dass ich ausgerechnet heute an ihrem Ankunftstag einen meiner seltenen freien Tage hatte. Ich hätte diesen Tag sehr viel lieber für Ausschlafen, Sport und ein Sonnenbad am Strand genutzt, anstatt Sina bereits am frühen Morgen am Autozug in Empfang zu nehmen. Doch nicht nur der frühe Morgen passte mir nicht in den Kram. Noch schlimmer war, dass ich am heutigen Tag den Inselführer für die beiden jungen Hühner spielen musste. Ja, die zwei Schicksen waren schon eine Herausforderung für mich. Eine Herausforderung, da ich ihre Freundin bisher nicht kannte und sie am liebsten auch gar nicht kennengelernt hätte. Sie sah aus wie eine wandelnde Litfaßsäule mit ihrem viel zu dick aufgetragenen Make-up. An ihren Klamotten prankten in großen Lettern die derzeit angesagtesten Markenlabels. Noch dazu war sie einfach nur anstrengend und nervig. So nervig, dass ich am frühen Nachmittag Boje anrief und ihn zu uns bestellte. Ich hatte die Hoffnung, dass ich die beiden Mädels mit einer männlichen Verstärkung an meiner Seite etwas besser ertragen würde.

Als Boje in der Sansibar eintraf, hatte ich erst ein Bier, die Frauen allerdings schon zwei Erdbeerbowlen, getrunken. Während Sina noch fast nüchtern war, merkte man Karo die Drinks deutlich an.
„Essen hätte geholfen.“ Klar war ich genervt, hatte meinen schroffen Ton allerdings erst bemerkt, nachdem meine Cousine mir unter dem Tisch einen Tritt gegen das Schienbein verabreicht hatte. Ich quittierte ihn mit einem Achselzucken und freute mich darüber, dass Boje sich ab jetzt um Karo kümmerte.
Die beiden verstanden sich sofort, und ich war am Überlegen, ob es für oder doch eher gegen meinen Freund sprach. Vielleicht hatten mich aber auch nur die vorherigen Stunden geprägt, und ich sah das Verhalten von Karo daher kritischer, als es eigentlich war.
Auf der anderen Seite wusste ich von mir selbst, dass die Gefühle manchmal seltsame Wege gingen. Immerhin hing ich mit meinen Gedanken seit Wochen bei einer Frau, die ich gar nicht wirklich kannte, die mir aber dennoch unter die Haut gegangen war.
„Träumst du?“ Ich erschrak, als Sina mich aus meinen Gedanken riss.
„Nein. Ich genieße die Sonne.“ Den wahren Grund meiner geistigen Abwesenheit wollte ich meiner Cousine nicht auf die Nase binden.
„Die Sonne? Spinner! Du musst es mir ja nicht sagen.“ Zickig wäre die verniedlichte Variante vom Ton gewesen, in dem Sina mir antwortete.
„Geht’s noch? Was pampst du mich so an?“ Ich fand, dass ich diese Art keineswegs verdient hatte. Schließlich war ich noch immer dabei, meinen freien Tag für sie zu opfern.
„Schau selbst.“ Mit dem Zeigefinger der linken Hand deutete Sina gen Himmel und drehte sich anschließend, ohne ein weiteres Wort zu sagen, zu ihrer Freundin und Boje um.
Erst jetzt erkannte ich die Wolken, die sich über die Sonne gelegt hatten. Wolkenwand passte besser, und es war sehr deutlich zu erkennen, dass die Sonne schon eine ganze Weile hinter dieser Wand versteckt sein musste. Da mein Cousinchen mir nun sowieso ihren kalten Rücken präsentierte, konnte ich mich auch wieder meinen Gedanken widmen. Schnell war ich erneut dort angelangt, wo Sina mich eben mit ihrer Frage herausgerissen hatte.
Diese Frau ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Zum ersten Mal gesehen hatte ich sie, als Jonas und Smilla ihren vorläufigen Abschied von Sylt gefeiert hatten. Dieser Abend, der mir so viel bedeutet hatte, da ich die beiden sehr schätze und sie nicht nur Gäste von mir, sondern mit der Zeit Freunde geworden waren. Mit Prosecco hatten wir an diesem Abend ihre Abfahrt und auch ihre Liebe gefeiert. Eine Liebe, wie ich sie noch niemals vorher erlebt hatte. Die Liebe hatte sie erneut zusammengeführt. Zum zweiten Mal hatten sie sich auf meiner Insel ineinander verliebt. Die Liebe hatte bewiesen, wie stark sie ist und dass sie sich nicht von einem Vergessen von ihrem Weg abbringen ließ. Smilla hatte Jonas vergessen. Nicht, weil sie ihn nicht mehr geliebt hatte, sondern weil sie ihn nicht mehr kannte. Von einem Moment auf den anderen war alles aus ihrem Gedächtnis verschwunden gewesen. Alle Schubladen waren verschlossen, und schuld daran war ein betrunkener Autofahrer, der sie umgefahren hatte.
Doch die Liebe war stärker, und seit diesem gemeinsamen Proseccoabend wusste ich, dass die Liebe das stärkste Gefühl der Welt war. Aber nicht nur das hatte ich durch Smilla und Jonas begriffen. Nein, seit diesem Abend wusste ich ebenfalls, dass ich in meinem bisherigen Leben noch nie wahrhaftig geliebt hatte. Seit der Geschichte der beiden hatte ich einen Wunsch. Einen Wunsch? Nein, einen Traum! Auch ich wollte auf diese Art lieben dürfen und geliebt werden.
Frauengeschichten hatte ich viele. Bedingt durch meinen Job ergaben sich häufig Möglichkeiten für mich, die ich fast immer dankend angenommen hatte. Manchmal wurde aus einer Nacht sogar eine längere Zeit. Allerdings hatte ich inzwischen begriffen, dass all diese Affären nichts mit einer richtigen Beziehung, geschweige denn mit einer wirklichen Liebe zu tun hatten. Natürlich wusste ich, dass es keinen Sinn hatte, krampfhaft nach der Liebe zu suchen. Die Liebe musste mich finden. Allerdings nahm ich mir vor, der Liebe bei ihrer Suche nach mir behilflich zu sein.
Diese tolle Frau, die bei der Abschiedsfeier ebenfalls anwesend gewesen war, hatte es mir angetan. Mein Herz hatte es mir sofort durch heftiges Klopfen mitgeteilt. Allerdings wäre es mir auch sonst bewusst gewesen, da ich mich schon eine ganze Weile kannte. Sozusagen von meinem ersten Tag an, und daher verriet mir mein eigenes Verhalten, dass sie etwas ganz Besonderes für mich war. Ansonsten war ich ein Schnacker. Ich konnte nur selten meine häufig viel zu vorlaute Klappe halten. Bei den meisten Gesprächen übernahm ich ausgesprochen gerne die Rolle des Alleinunterhalters.
An diesem Abend war es nicht so gewesen. Fast schüchtern und verklemmt stand ich am Bistrotisch und suchte nach Worten. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie mein Blick durch die Gegend wanderte, anstatt auf meinen Gesprächspartner gerichtet zu sein. Auch wenn ich mich noch heute dafür in den Hintern beißen könnte, hatte ich keine Chance, es zu ändern.
In den letzten Wochen hatte ich die Frau meiner Begierde häufig, meistens zum Feierabendbier, bei uns sitzen sehen. Es wäre so einfach gewesen, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Leider schaffte ich es nicht. Ganz im Gegenteil! Oftmals bat ich sogar einen Kollegen darum, ihre Bestellung aufzunehmen.
„So geht es nicht weiter. Gleich morgen werde ich es machen.“
Dass ich diesen Satz aussprach, anstatt ihn wie geplant nur zu denken, wurde mir erst bewusst, als Sina mich fragend ansah.
„Was willst du machen?“
„Nichts.“ Meine Antwort war kurz und knapp.
„Nichts ist ja wohl Quatsch.“
„Nichts, was dich etwas angeht. Besser?“ Sofort drehte meine Cousine ihren Kopf wieder zur Seite und spielte die beleidigte Leberwurst.

Wer mag, findet hier den kompletten Roman :-)

Sonntag, 28. August 2016

Crazy :-)

Moin zusammen :-)

Heute gibt es News!!! 

Schaut mal das Cover



und den Klappentext zu unserem NEUEN Buch

Seitdem Tinka den Barkeeper Malte auf einer Abschiedsfeier kennenlernte, geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf! Fast jeden Abend geht sie auf die Strandpromenade und sucht sich in der Bar einen ruhigen Platz, um ihn zumindest sehen zu können.
Ihre erotischen Fantasien fordern mehr, ihr Herz sehnt sich nach seiner Nähe. Doch ihr Verstand sagt ihr, dass ein Barkeeper wie Malte nichts für sie ist, hat er doch sicher an jedem Finger gleich mehrere Frauen hängen. Ein solcher Mann passt nicht in ihr Leben – viel zu groß ist ihre Angst, verletzt zu werden.
Als er jedoch völlig überraschend als Patient in ihrer Praxis auftaucht, kann Tinka sich nicht länger von ihm fernhalten. Obwohl ihr Kopf protestiert, folgt sie ihrem Herzen und lässt sich auf das Abenteuer mit ihm ein.
Schon bald wird ihr klar – Malte ist genau so, wie sie es vermutet hatte ...

Oder etwa doch nicht? Hatten ihr lediglich ihre Ängste einen Streich gespielt?

Ich wünsche euch viel Freude und LeseSpaß!



Liebe Grüße
Ben

Samstag, 27. August 2016

Nachmachen

... oder kopieren ...?

Hört sich irgendwie gleich an ... !

Das kann es auch sein ... muss es aber nicht zwingend ...;-)

Heutzutage ist es doch so, dass es fast alles schon gibt. Etwas Neues zu erfinden fällt dementsprechend natürlich ziemlich schwer. Nehmen wir als Beispiel doch einfach mal die Cafè-Ketten, die es noch vor einigen Jahren nur vereinzelt gegeben hat. Heute sehen wir an jeder Ecke, in jeder noch so kleinen Stadt, irgendein Cafè.
Warum auch nicht? Wem soll man es verübeln Geld zu verdienen?!

Schlimm finde ich nur wenn ich in unterschiedlichen Läden bin und diese total gleich aussehen. Ich meine nicht drei unterschiedliche, die zu einer Kette gehören. Nein ich meine unterschiedliche Anbieter, die außer dem Namen Schild über der Tür alles identisch haben.

Das Internet ist eine ähnliche Showbühne. Auch hier gibt es reichlich Menschen, die anderen etwas nachmachen. Ich find's cool!
Ganz genau aus zwei Gründen sogar! Zum einen kann sich derjenige, dessen Idee übernommen wurde, geschmeichelt fühlen. Und zum anderen hat man so täglich wieder aufs Neue lustige Erlebnisse.


Nein, nachmachen muss sein und darf sein, solange man seine eigene Persönlichkeit dabei bleibt. Auf einen Zug aufspringen, nur weil dieser gerade zu laufen scheint, halte ich für völlig falsch. Nicht nur für völlig falsch, sondern auch für total daneben! Es gibt viele Menschen die ich über die Internetwelt getroffen und kennengelernt habe. Es gibt, zum Glück nur wenige, Idioten. Es gibt viele, die ich mag und die mir ans Herz gewachsen sind und es gibt einige wenige besondere Menschen dies sind Menschen mit denen ich mich austauschen und auf dessen Meinung ich sehr viel Wert lege. Wichtig ist mir, dass diese Menschen ehrlich sind und einem nicht nach dem Mund reden. Wenn ich das hören wollte was ich selber sage, könnte ich mich auch vor den Spiegel stellen. Bis manchmal ganz nett, bringt aber nichts!

Mit diesen Menschen, mit denen ich mich unter anderem auch über solche Dinge (nachmachen oder kopieren) austausche, habe ich häufig viel Spaß. Wir schauen uns diese abgekupfert Seiten an und überlegen, wie viel eigene Identität wohl in dieser Seite stecken mag. Meine persönliche Meinung ist, dass sehr häufig wenig bis keine darin steckt. Wenn einige Menschen plötzlich damit beginnen Sachen zu veröffentlichen, die man vorher von ihnen nie gesehen hat, ist es vielleicht gar nicht so unverständlich, dass ich mir diese Meinung gebildet habe.

Doch kommen wir noch mal zurück zum Anfang. Also nicht ganz bis zum Urknall aber zumindest zum Anfang des heutigen Textes.
Nachmachen oder kopieren!

Kopieren ist mit das schlimmste was es gibt. So denke ich und so denken viele Menschen, mit denen ich mich darüber unterhalten habe. Nicht nur Freunde! Sondern auch in der Internetwelt bekomme ich häufig, in den letzten Tagen vermehrt, Nachrichten Sie dies bestätigen. Häufig werde ich gefragt ob es mich nicht stört, dass andere versuchen Sachen nachzumachen.
Nein stört mich nicht! Wenn man's genau nimmt habe ich ja auch anderen Leuten etwas nachgemacht. Schon vor mir gab es Autoren und es ist tatsächlich so, dass schon viele Menschen vor mir ein Blog besessen und darin geschrieben haben.

Tja und wie im vorherigen Absatz bereits geschrieben, gibt es neben dem Nachmachen dieses Kopieren!
Zugegebener Weise habe ich mich am Anfang häufig darüber geärgert. Das habe ich mir allerdings gewöhnt, da es sich erstens nicht lohnt und die Leute zweitens relativ schnell wieder von der Bildfläche verschwunden sind.
Es kann nicht klappen wenn man jemand anderen kopieren will!

Und ich finde, dass es auch gut so ist. Jeder Mensch ist einmalig und so wie die Natur es uns vorgegeben hat, sollten wir es nicht nur akzeptieren, sondern es auch leben.


Ach ... Tolle Neuigkeiten gibt es auch :-)





Donnerstag, 25. August 2016

Den Freiheitsdrang

… des Geistes hält niemand auf!


Oder etwa doch!?
Zumindest waren dies meine spontanen Gedanken, als ich diese Worte gelesen hatte, die von ~ Manfred Hinrich ~ stammen.

Leider ist es tatsächlich so, dass der Freiheitsdrang gestoppt werden kann. Unser Freiheitsdrang, der zumindest in unseren Träumen und Wünschen immer bestehen sollte. Der sogar bestehen muss, da wir sonst ein Leben führen würden, dass nicht so schön und lebenswert wäre, wie wir es verdient haben.

Aber bevor ich nun von mir gebe, weshalb ich es -leider- glaube, möchte ich noch etwas loswerden. Ja, ich möchte davon erzählen, weshalb dieser Freiheitsdrang so wichtig ist. Warum der Freiheitsdrang unseres Geistes „eigentlich“ nicht aufgehalten werden darf.

Wo wären wir ohne unseren Drang nach Freiheit?

Wir würden uns im Niemandsland befinden.
Irgendwo "dazwischen" würden wir uns befinden. Wir wären immer am selben Ort, immer in der SELBEN Gedankenschleife.
Wir würden weder Glück noch Unglück erfahren. Ja, auch das Unglück zu erfahren ist wichtig. Nur durch diese Erfahrungen können wir stärker werden!

Dieser Freiheitsdrang im Geiste ist doch unser Startplatz für NEUES. Ohne diese Gedanken würden wir auf der Stelle treten. Ohne Träume gäbe es keine Wünsche und ohne Wünsche keine Ziele.
Tja, und ohne Ziele gäbe es wiederum nichts, was wir erreichen könnten!

Nichts darf uns bei unserem Drang nach Freiheit, hindern.

Was wir auch wissen!
Und merkwürdiger Weise lassen wir uns auch nicht von irgendwelchen Menschen daran hindern.
Meistens ist sogar das Gegenteil der Fall.
Wenn uns jemand hindern möchte, werden wir trotzig und denken:
"Jetzt mache ich es ERST RECHT!"


Was schließlich nichts SCHLECHTES ist!
Wir lassen uns von "Fremden" nicht steuern. Nein, wir wollen ihnen dann beweisen, dass es funktionieren wird.

Stellt euch mal folgende Situation vor:
Wir haben jemanden kennengelernt. Jemanden, den wir im realen Leben gar nicht kennen. Es gibt da einen Menschen, den wir über die UNweiten des Internets "gefunden" haben. Aber es ist nicht so wie sonst. Nein, es ist anders. Es ist irgendwie BESONDERS!
Diese Person zieht uns fast ein wenig magisch an.

Die aller meisten unserer Freunde werden dann sagen:
"Was ist denn das für ein Quatsch? Es kann nichts werden. Auf keinen Fall kann es funktionieren!"

Mal abgesehen davon, dass wir sowieso wissen, dass uns dieses Gerede nicht interessiert. Nicht interessiert, weil wir in dem anderen Menschen "gefangen" sind. Weil wir ständig an ihn denken. Weil es so ist wie es ist. Weil es sich gut und RICHTIG anfühlt.

Ups ich war doch eigentlich bei "Mal abgesehen davon".

Also, abgesehen davon motiviert es uns doch noch sehr viel mehr. Selbst wenn wir vorher schon wussten, dass wir diesen Menschen auch im realen Leben erleben möchten, wollen wir es doch jetzt erst recht.
Alleine deshalb, weil andere glauben, dass es nicht funktionieren wird!

Nur in unserem Freiheitsdrang im Geiste kann ich verrückte Dinge planen. Vielleicht einen gemeinsamen Urlaub mit einem Menschen, den ich erst dort kennenlernen werde. In meinem Geiste, kann ich diesen Menschen sogar schon küssen, ihn umarmen, ja, vielleicht sogar bereits lieb haben.

Also, bisher gebe ich Herrn Hinrich komplett Recht!
Niemand kann unsere Gedanken aufhalten.

Und doch kommt jetzt (m)ein ABER!

Es ist so, dass lediglich ein Mensch aus unserem Leben es schaffen kann, diesen Freiheitsdrang aufzuhalten.
Ja, tatsächlich nur eine Person ist dazu in der Lage.
Es ist der Mensch, den wir am besten kennen. Der Mensch, der uns am besten kennen sollte und doch ist dieser fiese Kerl tatsächlich so gemein und macht es!

Von wem ich gerade schreibe?
VON UNS SELBST!

Warum lassen wir es manchmal nicht einfach zu?
Also mit WIR meine ich alle Menschen, die es nicht schaffen. Es gibt selbstverständlich einige Personen auf unserem Planeten, die dazu in der Lage sind. Ich wünsche UNS, dass wir mutig genug sind, den Freiheitsdrang nicht nur im Geiste zu erleben, sondern diese Träume, Wünsche und Ziele auch umzusetzen.
UND leider glaube ich ebenfalls, dass vielen von uns der Mut dazu fehlt, den Freiheitsdrang im Geiste zuzulassen!

Bitte gebt nicht auf!

Erträumt euch eure Wünsche und Ziele. Nur dann ist es auch möglich, diese Träume auch zu leben.

Mittwoch, 24. August 2016

Leben ... oder sündigen WIR?

Die Sünde

… ist was genau?
Jeder kennt dieses Wort und hat es sicher auch schon benutzt.

Ich möchte jetzt nicht auf den Ursprung dieses Wortes eingehen und mich in der Geschichte verfangen. Nein, viel wichtiger ist mir die Gegenwart und genau aus diesem Grund möchte ich eine Frage stellen: Ist das Wort Sünde für euch positiv oder negativ behaftet?

Wenn man das Wort Sünde hört und nicht weiter darüber nachdenkt, so glaube ich, wird ein Großteil von uns antworten, dass es negativ behaftet ist. Ich meine, ganz spontan und ohne auf die Frage vorbereitet gewesen zu sein, wäre meine Antwort wahrscheinlich auch ein ‚Nein’ gewesen. Wobei ich es gar nicht schlimm finde, wenn in uns ein kleiner Teufel steckt und wir aus diesem Grund die Sünde positiv betrachten.


Der negative Beigeschmack ist sicher noch von früher hängen geblieben. Noch vor circa 30 Jahren waren einige Dinge nicht so normal wie heute. Denkt mal an eine Scheidung. Unsere Großeltern, vielleicht sogar noch unsere Eltern, hätten niemals - klar gab es Ausnahmen - getraut, sich scheiden zu lassen. Sie hätten sich lieber ihr Leben versaut, anstatt sich in der Nachbarschaft zu blamieren, anstatt den Nachbarn Futter für heimliche Gespräche zu geben. Heute ist eine Scheidung etwas ganz Normales.

Ähnlich verhält es sich mit der Sünde. Viele Dinge, die damals als Sünde bezeichnet wurden, sind heute normal und ich vertrete die Meinung, dass es auch gut so ist. Wir leben nur ein Mal, glaube ich zumindest, und dieses eine Leben sollten wir, so gut es geht, genießen! Warum auf Sachen verzichten? Nur weil andere Menschen der Meinung sind, dass diese Dinge etwas Schlechtes sind? Sollten wir auf Freude und Spaß verzichten, weil es nicht in die sogenannte Norm passt?
Niemals!

Es gibt keine Sünden. Zumindest dann nicht, wenn wir über das normale Leben sprechen und Gewalt, Hass und ähnlichen Scheiß nicht berücksichtigen.

„Kann denn Liebe Sünde sein?“, dieses Lied ging vor vielen Jahren um die Welt. Es war zu einer Zeit, in der die Sünde noch etwas Schlimmes war. Wäre es nicht so gewesen, hätte es dieses Lied wahrscheinlich gar nicht gegeben. Dann wäre niemand auf diese – in der heutigen Zeit - völlig überflüssige Frage gekommen. Liebe kann keine Sünde sein! Die Liebe ist etwas Besonderes und niemand kann sie aufhalten. Die Liebe ist ebenso wenig eine Sünde, wie es eine Waffel mit Puderzucker und heißen Kirschen ist!

Ich glaube tatsächlich daran, dass das Wort Sünde heutzutage von vielen benutzt wird, damit sie nicht das Wort Neid aussprechen müssen (die ältere Generation klammere ich mal aus). Viele Menschen sind neidisch auf das Leben von anderen Personen. Vielleicht bewundern sie sogar die Leichtigkeit von ihnen. Wenn man dies allerdings nicht zugeben möchte, kramt man in seinem Wortschatz und sucht nach einem anderen Wort. Einem Wort, mit dem man sich nicht verrät.

Wenn zwei Menschen sich in einem Strandkorb lieben, sich in den Dünen amüsieren oder das flache Wasser für schöne Dinge nutzen, dann ist es ganz sicher keine Sünde. Auch dann nicht, wenn sie nicht verheiratet sind. Eigentlich nicht mal dann, wenn sie kein Paar sind. Diese Menschen sündigen nicht! Sie genießen und lieben das Leben, mit all seinen schönen Seiten.

So muss ich zugeben, dass die Sünde - für mich als Genießer - ein absolut positives Wort ist!

Montag, 22. August 2016

Wenn man

... kein schlechtes Gewissen hat,

dann braucht man auch nicht nachfragen!

Das hört sich komisch an?
Finde ich überhaupt nicht.

Wenn ich irgendwelche Sachen mache und der Meinung bin, dass alles gut ist, dann gibt es für mich auch keinen Grund bei jemand anderem nachzufragen. Zumindest brauche ich dann nicht nachfragen, ob es für ihn so in Ordnung ist.
Warum sollte ich es tun?

Wenn ich mein Ding mache, meinem Herzen folge und dabei ein gutes Gefühl habe, dann muss ich mich nirgends vergewissern.
Vergewissern in gewisser Weise schon. Allerdings auf eine andere Art.
Dann würde ich gute Freunde von mir oder Menschen, die mir sehr nahe stehen, und schreiben oder anrufen. Würde sie fragen was sie von meiner Idee halten oder ihnen einfach meinen Vorschlag präsentieren. Ich würde mich mit diesen Personen austauschen.
Selbstverständlich würde ich dies, da man selbst nicht alles richtig machen kann. Weil man manchmal betriebsblind ist und somit nicht erkennt, welche Steine man sich selbst in den Weg legt.
Dieses Nachfragen ist aus meiner Sicht ganz normal. Wenn man besser werden will sollte man manchmal auch auf den Rat anderer Menschen hören.


Doch es gibt auch dieses andere nachfragen. Ich meine die Momente in denen man weiß, dass die Sachen die man macht nicht seine eigenen sind. Schon seine eigenen, aber vielleicht nicht zwingend seine eigenen Ideen.
Wenn ich zum Beispiel dabei bin ein neues Buch zu schreiben und ich gerade ein Buch von einem anderen Autor oder Schriftsteller gelesen habe, besteht die Chance, dass ich seine Texte klaue.
Es gibt die Möglichkeit, dass ich es aus Versehen mache. Dass mir dabei gar nicht bewusst ist, dass ich das was ich gerade schreibe, bereits irgendwo anders gelesen habe.
Wenn es so wäre, würde ich niemals auf die Idee kommen den anderen Autor anzuschreiben und zu fragen ob es für ihn in Ordnung wäre. Warum sollte ich ihn fragen ob er ein Problem damit hätte, wenn ich es doch ganz unbewusst gemacht habe.
Unbewusst sagt doch ganz deutlich aus, dass ich mein Handeln gar nicht mitbekommen habe. Somit kann ich gar nicht auf die Idee kommen, ihn anzuschreiben und bei ihm nachzufragen.

Wenn ich aber sein Buch toll finde und ich bei vielen seiner Texte das Verlangen hätte, diese auch in meinem Buch zu präsentieren, dann wäre es Absicht. Ich würde mit einem Hintergedanken diese Texte benutzen. Ich wäre mir bewusst, dass ich Dinge tun, die ich vielleicht lieber nicht tun sollte. Zum einen weil es Diebstahl wäre und zum anderen, weil es der anderen Person gegenüber nicht fair wäre. Nicht fair, weil ich der Meinung bin, dass jeder nur seine eigenen Ideen umsetzen sollte. Und natürlich auch meinen Lesern gegenüber nicht fair. Sie würden Dinge lesen die gar nicht von mir wäre und im schlimmsten Fall sogar Dinge lesen, die sie bereits schon woanders gelesen haben.

Nur wenn ich so handeln würde, würde ich auf die Idee kommen eine andere Person anzuschreiben. Nur weil ich weiß wie ich mich verhalte, habe ich das Bedürfnis Kontakt zu diesen Menschen aufzunehmen.

Um nochmals zum Anfang des heutigen Textes zu kommen.
Nur wenn ich ein schlechtes Gewissen habe würde ich diese Nachfrage stellen. Ansonsten ist es gar nicht möglich, da ich es völlig unbewusst machen würde.

Oder liege ich mit meiner Meinung etwa falsch?