Dienstag, 6. Dezember 2016

Nikolaus

Nikolaus


Ich habe eine absolute Lieblings-Weihnachtsgeschichte und da ihr schon mal hier seid, werde ich sie euch jetzt auch verraten / erzählen ...

Und wer auch immer Heiligabend und / oder Weihnachten mit mir verbringen möchte ... DER / DIE muss sich darauf einstellen, dass ich mehrmals diese Geschichte vorlesen werde ...
Ja, ich setzte mich dann vor den Baum ... nehme die Haltung ein, die mir beim LESEN am meisten zusagt ... und fange an ...
Wahrscheinlich werden mir dann -wie immer- Tränen aus meinen Augen kullern ... aber sowas finde ich nicht schlimm ... ganz im Gegenteil ... es werden Tränen der Freude sein ... Freude darüber, dass ich einem ganz besonderen Menschen diese Geschichte ... ach was, ich sage einfach MEINE Geschichte präsentieren mag ...

Ich hoffe, ihr habt viel Spaß mit Pelle ... !!!

PELLE ZIEHT AUS ...

Pelle ist böse. Er ist in einem solchen Grade böse, dass er beschlossen hat, von zu Hause wegzuziehen. Man kann einfach nicht weiter bei einer Familie wohnen, wo man in dieser Weise behandelt wird.Das war morgens, als Papa ins Büro gehen wollte und seinen Füllfederhalter nicht finden konnte. "Pelle, hast du schon wieder meinen Füllfederhalter genommen?", fragte Papa und packte Pelle hart am Arm.Pelle hatte schon manchmal Papas Füller ausgeliehen. Aber nicht heute. Heute steckte der Füller in Papas brauner Jacke, die im Schrank hing. Pelle war vollkommen unschuldig. Und Papa, der ihn so hart am Arm gepackt hatte? Und Mama? Sie hielt selbstverständlich zu Papa. Das hört jetzt aber auf! Pelle hatte die Absicht umzuziehen.Aber wohin? Er kann zur See gehen. Das kann er. Auf das Meer, wo die großen Schiffe und die großen Wellen sind. Dort kann man sterben. Dann können die zu Hause aber jammern. Er kann auch nach Afrika fahren, wo wilde Löwen umherlaufen. Wenn Papa dann aus dem Büro nach Hause kommt und wie immer fragt: "Wo ist mein kleiner Pelle?", dann weint Mama und sagt: "Pelle ist von einem Löwen aufgefressen worden." Ja, ja, so geht es, wenn man ungerecht ist!Aber Afrika ist so weit fort. Pelle würde gern etwas mehr in der Nähe bleiben, damit er sehen könnte, wie Papa und Mama nach ihm weinen. Pelle beschließt deshalb, nach "Herzhausen" zu ziehen- so nennen sie das kleine rote Häuschen unten im Hof mit dem Herz in der Tür. Dort wird er hinziehen. Er fängt sofort an zu packen, seinen Ball, seine Mundharmonika und "Max und Moritz". und dann ein Licht. Ja, in zwei Tagen ist doch Weihnachten. Pelle will in Herzhausen Weihnachten feiern. Da will er dann sein kleines Licht anzünden und "O du fröhliche, o du selige" auf der Mundharmonika spielen. Das wird sehr traurig klingen, und man wird es bis hinauf zu Mama und Papa hören können.Pelle zieht sich seinen feinen, hellblauen Mantel und die Handschuhe an und setzt die Ledermütze auf. Er nimmt die große Papiertüte mit dem Ball und der Mundharmonika und dem Licht in die eine Hand und "Max und Moritz" in die andere. Und dann geht er direkt durch die Küche, damit Mama sehen kann, dass er jetzt umzieht. "Aber Pelle, willst du schon ausgehen?", fragt Mama.Pelle antwortet nicht. Ausgehen, ha! Sie sollte nur wissen. Mama sieht, dass Pelle eine tiefe Falte auf der Stirn hat, und dass seine Augen so dunkel sind."Pelle, Liebling, was hast du, wo willst du hin?""Ich ziehe um!""Wohin denn?", fragt Mama."Nach Herzhausen", sagt Pelle."Pelle, das kann doch nicht dein Ernst sein! Wie lange willst du dort wohnen?""Immer", sagt Pelle und legt die Hand auf den Türgriff. "Dann kann Papa ja jemand anders beschuldigen, wenn sein alter Füllhalter wegkommt.""Lieber guter Pelle", sagt Mama und schlingt die Arme um ihn. "Willst du nicht doch bei uns bleiben? Wir tun dir vielleicht manchmal unrecht, aber wir lieben dich doch so sehr - so sehr."Pelle zögert. Aber nur einen Augenblick. Er schiebt Mamas Arm beiseite, wirft ihr einen letzten vorwurfsvollen Blick zu und wandert davon. Mama steht am Esszimmerfenster und sieht, wie eine kleine, hellblaue Gestalt hinter der Tür mit dem Herz verschwindet. Eine halbe Stunde vergeht. Dann hört Mama einige schwache Mundharmonikaklänge, die von Herzhausen herüberkIingen. Es ist Pelle, er spielt "Nun ade, du mein lieb Heimatland".Herzhausen ist ein richtig gemütlicher Ort, findet Pelle. Für den Anfang jedenfalls. "Max und Moritz" und den Ball und die Mundharmonika hat er so heimelig wie möglich aufgestellt. Und in das Fenster hat er das kleine Licht gesetzt. Wie traurig wird es dort stehen und am Weihnachtsabend leuchten, falls Papa und Mama zu ihm hinuntersehen. Aus dem Esszimmerfenster.Am Esszimmerfenster steht immer der Weihnachtsbaum. Der Weihnachtsbaum, ach ja. Und - und - die Weihnachtsgeschenke. Pelle schluckt. Nein, er hat nicht die Absicht, irgendwelche Weihnachtsgeschenke von Leuten anzunehmen, die behaupten, dass er Füllfederhalter stiehlt. Noch einmal spielt er "Nun ade, du mein lieb Heimatland". Lang, sehr lang wird die Zeit in Herzhausen. Was mag Mama jetzt machen? Papa muss inzwischen auch schon nach Hause gekommen sein. Pelle würde so gern in die Wohnung hinaufgehen und sehen, ob sie sehr weinen. Aber es ist schwer, einen Grund dafür zu finden. Dann hat er einen Einfall. Er öffnet rasch den Riegel an der Tür und geht, nein, springt beinah über den Hof und die Treppen hinauf. Mama ist in der Küche."Mama", sagt Pelle, "wenn für mich vielleicht Weihnachtspostkarten ankommen sollten, willst du dann dem Briefträger sagen, dass ich umgezogen bin?". Mama verspricht, es zu tun. Pelle geht zögernd wieder zur Tür. Die Füße sind ihm wie Blei."Pelle", sagt Mama mit ihrer weichen Stimme. "Pelle - aber was tun wir mit deinen Weihnachtsgeschenken? Sollen wir die nach Herzhausen hinunterschicken, oder kommst du herauf und holst sie?""Ich will keine Weihnachtsgeschenke haben", sagt Pelle mit harter Stimme."Aber Pelle", sagt Mama. "Das wird ja ein schrecklicher Weihnachtsabend. Kein Pelle, der die Kerzen am Weihnachtsbaum anzündet, kein Pelle, der dem Weihnachtsmann die Tür aufmacht . . . Alles, alles ohne Pelle . . .""Ihr könnt euch ja einen anderen Jungen anschaffen", sagt Pelle mit zitternder Stimme."Nie im Leben!", ruft Mama. "Pelle oder keinen! Es ist immer nur unser Pelle, den wir so lieb haben.""Ach so", sagt Pelle mit noch mehr Zittern in der Stimme."Papa und ich, wir werden hier herumsitzen und den ganzen Weihnachtsabend weinen. Wir werden nicht einmal die Lichter anzünden. Wir werden nur weinen."Da lehnt Pelle den Kopf an die Küchentür und fängt an zu weinen, weint so herzzerreißend, so laut, so durchdringend - so fürchterlich! Er hat so großes Mitleid mit Papa und Mama. Und als Mama ihre Arme um ihn legt, drückt er sein Gesicht an ihren Hals und weint noch mehr, so sehr, dass Mama ganz nass davon wird."Ich verzeihe euch", sagt Pelle zwischen den Tränen."Danke, lieber Pelle", sagt Mama.Viele, viele Stunden später kommt Papa aus dem Büro nach Hause und ruft wie immer bereits in der Diele:"Wo ist mein kleiner Pelle?""Hier!", schreit Pelle und wirft sich ihm in die Arme.




Ich wünsche euch einen wunderschönen Nikolaustag und einen bezaubernden 2. Advent ...

Montag, 5. Dezember 2016

Der erste Blick!

In wen oder was verliebe ich mich wirklich auf den ersten Blick?

Natürlich in die Person, die es mir angetan hat!

Aber die eigentliche Frage lautet doch:
Warum verliebe ich mich auf den ersten Blick in einen anderen Menschen? Warum in einen Menschen, den ich gar nicht kenne, der mir vollkommen fremd sein müsste, der ein Geheimnis für mich ist?

Vielleicht ist es so, zumindest war das mein erster Gedanke, dass ich mich gerade in das Fremde, in das Geheimnisvolle verliebe. Es hat etwas Besonderes und Spannendes, wenn etwas nicht der Normalität entspricht und ich in die Magie des Lebens eintauche, oder mich in die Liebe fallen lassen kann.


Doch diese Antwort ist falsch. Es kann nicht die Antwort auf die Frage sein, warum ich mich auf den ersten Blick verliebe. Somit ist auch keine Lösung für unser Problem gefunden. Wenn es so wäre, dann würden wir uns ständig verlieben. Täglich treffen und sehen wir Tausende von Menschen, die uns fremd sind und die durch diese Fremdheit geheimnisvoll erscheinen. Wie schlimm wäre es, wenn wir uns in jeden dieser Menschen verlieben würden? Es gäbe ein heilloses Durcheinander und wir hätten keine Zeit mehr, dem eigentlichen Sinn unserer Gefühlswelt nachzugehen.

Schließlich sind wir alle, auch wenn es manche vielleicht nicht zugeben, auf der Suche nach dem besonderen Menschen. Wir suchen unsere große Liebe, unseren Lieblingsmenschen, oder einfach nur unseren Kuschelkeks.
Was also ist der Grund, dass wir uns manchmal in einen Menschen verlieben, sogar auf den ersten Blick verlieben?

Ich versuche mal, dieses Phänomen mit einer kleinen Geschichte zu beschreiben, da ich für eine richtige Erklärung keine Worte finde.

Mein Blick ging, wenn auch nur ganz knapp, am Kopf meines besten Freundes vorbei. Über seine Schulter hinweg konnte ich auf das Bistro im Speisewagen blicken und was ich dort sah, verschlug mir die Sprache.
Ich sah direkt in das hübscheste Gesicht, das ich in meinem ganzen Leben erblickt hatte.

Das Lachen dieser Frau war einzigartig und ihre Augen zogen mich magisch an. Selbst wenn ich gewollt hätte, ich hätte es nicht geschafft, meinen Blick von ihr abzuwenden. Sie hatte mich in ihren Bann gezogen und musste nicht einmal etwas dafür tun. Nein, ihre bloße Anwesenheit hatte es geschafft, dass ich mich in sie verliebte.
Ein seltsames Gefühl kroch über meine Gedanken direkt in mein Herz hinein. Ich war regungslos und fühlte mich zugleich wehrlos.
Wer war sie? Warum hatte sie etwas geschafft, das noch keine andere Frau mit mir angestellt hatte?

Ich konnte mich doch nicht von einer Sekunde auf die nächste in eine unbekannte Frau verlieben. Es konnte doch nicht wahr sein, dass ich in einem Zug saß und meine Gefühle verrücktspielten.

Ihre Augen leuchteten und überstrahlten alles andere. Zugegebenermaßen gab es hier im Zug nicht viel, das überstrahl werden konnte. Aber ich war mir sicher, dass diese Augen auch an jedem anderen Ort dieser Welt alles andere nichtssagend aussehen lassen würden.
Mein Herz hüpfte und ich, der sonst nie um einen Spruch verlegen ist, hatte meine Worte verloren.
Doch ich bekam Hilfe. Ob es der Zugführer war, höhere Gewalt oder einfach nur Zufall, ich wusste es nicht. Es war mir in diesem Moment auch total egal. Entscheidend war lediglich, dass es passierte:
Der Zug ruckelte plötzlich und sorgte dafür, dass fast alle Reisenden ihr Gleichgewicht verloren.
Über meine Doppelreaktion war ich selbst ein wenig verblüfft. Ich war mit einer schnellen Bewegung zur Seite gesprungen, als die Freundin dieser besonderen Frau an mir vorbei geschossen und gegen die Toilettentür geknallt war. Geistesgegenwärtig griff ich nach dem Arm meiner Liebe auf den ersten Blick und hielt sie fest.
Wäre mein Herz nicht schon voller Leidenschaft gewesen, so hätte es diese spätestens jetzt erreicht.

Das Eis war gebrochen.
Doch der Blick dieser besonderen Frau verriet, dass es sich nicht nur bei mir um Liebe auf den ersten Blick gehandelt hatte. Von Zurückhaltung war keine Spur zu sehen und nachdem sie sich um ihre Freundin gekümmert hatte, setzten wir uns zusammen in den Eingangstürbereich vom Zug und starteten in unsere Liebe.

Wisst ihr, auf was ich hinaus möchte?
Es gibt kein Rezept für die Liebe auf den ersten Blick. Ebenso, wie es keine Erklärung dafür gibt, in wen oder was ich mich auf den ersten Blick verliebe.
Es ist einfach plötzlich da.

Allerdings gibt es so etwas ganz sicher nur ein bis zwei Mal im Leben!

Wenn ihr einen solchen Moment, also eine solche Liebe auf den ersten Blick erleben dürft, dann genießt sie und gebt sie niemals wieder her!

Sonntag, 4. Dezember 2016

2. Advent

IHR kennt diese Geschichte ganz bestimmt!

Und auch, wenn noch nicht Weihnachten -sondern "erst der 2. Advent- ist, sollten WIR sie heute lesen ...

NICHT nur Weihnachten darf geträumt werden ... NEIN, jeder Tag im Leben bringt uns und unsere Träume, einen weiteren Schritt nach vorne ...!


Jeder Tag ist einmalig und genau so, MÜSSEN wir ihn auch behandeln ...

Doch nun kommen WIR zu einem der schönsten Briefe, die ich jemals gelesen habe ...!

Vor über 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O'Hanlon aus New York an die Tageszeitung "Sun" folgenden Brief:

Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der "Sun" steht, ist immer wahr. Bitte, sagen sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selbst antwortete, und zwar auf der Titelseite der „Sun“:
Liebe Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob
er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Viriginia, es gibt einen Weihnachtsmann.

Es gibt ihn so gewiss wie Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine
Virginia, keinen Glauben, keine Poesie, gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, dass die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen.
Es gibt einen Weihnachtsmann. Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest
Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar.
Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.

All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst. Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen.

Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und
Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. "Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.

Dein Francis P. Church


Habt nen tollen Tag!
Euer
Ben

Samstag, 3. Dezember 2016

Cover (Nähkästchenplauderei)

Oder: Wie nerven wir unsere Cover-Fee! ;-)


„Hier ist das fertige Cover. Viel Glück und Danke für den Auftrag.“
So ähnlich war die Nachricht, der sogleich ein Bild gefolgt war. Nur ein Bild? Nein, unser Cover war es. Das Cover zu „Do you believe me“
Um noch genauer zu sein, das Cover zu unserem neuen Erotik-Roman, der bereits in diesem Monat erscheinen wird.
„Wie toll!“ (Ben)
„Danke für die wunderschöne Arbeit!“ (Kerry)
„Bitte ihr zwei!” (Cover-Fee)

Dann haben wir zwei auch noch telefoniert. Ja, wir waren glücklich und zufrieden, ein schönes Cover für unseren neuen Roman zu haben.

·         Es folgte der Abend … Kerry grübelnd … Ben grübelnd!
·         Dann kam die Nacht … Kerry häufig wach … Ben häufig wach!
·         Der nächste Morgen … Kerry fragend … Ben fragend …
·         Das Telefonat am „Morgen danach“ … „Bist du noch immer zufrieden mit dem Cover?“ (Kerry und Ben gleichzeitig)
·         Stille (bei Kerry … und bei Ben …)
·         „Irgendwie nicht mehr!“ (Gleichzeitig)
·         „Und was machen wir jetzt?“ (Kerry)
·         „Wir überlegen und telefonieren gleich wieder.“ (Ben)

Gesagt getan. Gemeinsam haben wir unsere vorherigen Vorgaben überdacht. Nach einer Stunde dann die Lösung. Es musste ein anderes Pärchen auf das Cover. Ein anderer Hintergrund auch und der Titel war irgendwie auch blöd.
„Hast du eine Titelidee?“ (Ben)
„Spontan nicht.“ (Kerry)
„Dann telefonieren wir in dreißig Minuten wieder.“ (Ben)

Mit einigen Titelideen wurde erneut zum Telefon gegriffen. Anschließend wurde Titel für Titel durchgegangen und einer nach dem anderen gestrichen.
Wie lange wir das gemacht haben? Nun ja … Bis dieser übrig geblieben war:
„Eiskalt und saunaheiß“

Jetzt gab es das nächste Problem. Wie sollten wir unseren Wunsch … also unsere Idee … um genau zu sein, den Hinweis darauf, eine fertige Arbeit in die Tonne zu treten …
Um es kurz zu machen. Wie sollten wir DAS unserer Cover-Fee beichten? Würde sie nicht kopfschüttelnderweise mit uns meckern?

Sie hat es nicht getan. Dafür hat sie jetzt einen GUT bei UNS!

Dürfen wir es präsentieren?
Klar dürfen WIR!

Exklusiv für EUCH und nur für die Blog-Leser:



Wir hoffen, dass es euch gefällt.

Liebe Grüße von


Kerry Greine & Ben Bertram

Freitag, 2. Dezember 2016

Dafür habe ich keine Zeit

...

???

Ich finde, dass dieser Satz auch wie folgt heißen könnte :

"Da habe ich keine Lust zu/drauf ..."

Ist meine Meinung da etwa zu extrem?
Sagt ihr es mir ...

Wenn ich wirklich etwas machen möchte, dann nehme ich mir die Zeit dafür ... Zumindest dann, wenn es um ALLGEMEINE Dinge geht ...
Selbstverständlich kann es sein, dass ich die Frage gestellt bekomme, um ich am nächsten Samstag mit zum Fußball komme ... ich aber an diesem Samstag tatsächlich schon verabredet bin ...


Aber um diese Situation möchte ich mich gar nicht kümmern. Mir geht es viel mehr um diese Aussage, wenn die Frage gelautet hat ... "Hast Du mal Lust mit mir zum Fußball zu gehen ..."
Wenn da diese Antwort kommt, die ich bereits in der Überschrift genannt habe, dann finde ich es nahezu LÄCHERLICH ...

Warum ich es finde?
Na mal ganz ehrlich ... da kann man doch gleich sagen "Sorry, auf Fußball habe ich keine Lust ..." oder wenn es ein anderer Grund ist ... Falls sogar ich der Grund bin ... dann kann man mir doch sagen, dass man mit mir nicht ins Stadion gehen möchte ...


Die Wahrheit kann man doch sehr viel besser verstehen ... mir geht es zumindest so ... außerdem brauche ich mir dann keine unnötigen Gedanken machen ... brauche keine Vermutungen anstellen ... brauch nicht überlegen, ob ich eventuell etwas falsches gemacht habe ...

Schaut mal ... folgende Situation ... also, nur als Beispiel!
"Hast Du Lust, mit mir in den Wildpark zu kommen?"
"Dafür habe ich keine Zeit ..."

Hä???
Wat für ne Aussage? Der Wildpark hat wahrscheinlich an mindestens 360 Tagen im Jahr geöffnet ... wer will ernsthaft behaupten, dass er schon jetzt weiß, dass er an allen 360 Tagen keine Zeit dafür hat ...
Schwachsinn ...!!!


Ich würde dann doch sehr viel lieber eine der nächsten Antworten bekommen ...
  • "Tiere in der Gefangenschaft schau ich mir nicht an ...!"
  • "Tierparks sind zu teuer ...!"
  • "Ich kann mir etwas schöneres vorstellen, als mit DIR Tiere gucken zu gehen ...!"
Den letzten Satz würde mir übrigens mein Freund Franky an den Kopf werfen ... aber genau aus diesem Grund schätzen wir uns  ja auch so ...

Wenn man grad nen schlechten Tag hat, macht man sich doch nach einem "Dafür habe ich keine Zeit" unendlich viele Gedanken ... man überlegt, was man vielleicht falsch gemacht hat ... man zweifelt vielleicht sogar an der Freundschaft ...

Und es ist so UNNÖTIG ...
Immerhin sind ja für jede Gelegenheit auch die passenden Worte gefunden worden ... Warum sollten wir sie nicht auch (be)nutzen, wenn sie gebraucht werden ...
Aus welchem Grund sollten wir jemanden mit einer total dusseligen Aussage aus der Ruhe bringen?
Ja, weshalb sollten wir jemanden, nur weil wir einen dämlichen und nichtssagenden Satz benutzen, den Tag ... im schlimmsten Fall sogar die nächsten Tage versauen ...?


Also,

sagen wir doch einfach klar und deutlich, was wir auch ausdrücken möchten ...

Habt nen tollen Tag ...

Sagt DAS RICHTIGE

und macht euch keine unnötigen Gedanken ...

Euer

Ben

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Mögt ihr Dates?

Frei nach dem Motto:
So datet Deutschland ... erfahrt IHR jetzt alles, was wichtig ist ... ;-)

Tatsächlich haben 40 % der Deutschen schon die Liebe auf den ersten Blick erleben dürfen ... Hm, ich überlege gerade, ob ich diese Zahl zu hoch oder doch viel zu niedrig finden soll ... Aber die Wissenschaft wird es schon wissen ...!
Cool finde ich allerdings, dass 10 % daran glauben, ohne es jemals erfahren zu haben ... Da kommt doch der GUTE ALTE SATZ "Die Hoffnung stirbt zuletzt ...!" mal wieder zur GELTUNG ...

Allerdings ist mir klar geworden, weshalb es so viele Singles in Deutschland gibt ... Es kann gar nicht anders sein ... Die Statistik verrät uns nämlich auch, dass 80 % der Frauen UND 74 % der Männer, darauf warten, dass das ANDERE GESCHLECHT den ersten Schritt macht ...
Hm ... Probleme über Probleme ... ;-)

Wo ich EUCH doch gerade meinen Blog ... und dann auch noch über das Internet... präsentiere ... Es ist tatsächlich so, dass 76 % aller 20 - 30 JÄHRIGEN sich bereits 1 x über das Internet zu einem Blind Date verabredet haben ... GANZ SCHÖN VIEL ...
Zumindest dann, wenn ich mir dabei Gedanken darüber mache, dass man keine Ahnung hat, wer hinter einem Profil steckt ...

Aber nicht nur ich scheine so zu denken ... Immerhin haben 56 % der Frauen und 20 % der Männer vor diesem Date "gekniffen" ... Natürlich OHNE abzusagen ...!!!
Tja ... sind die Frauen nun schlauer ... oder feiger ...? ;-)

Herr/Frau-Durchschnitt verliebt sich übrigens 7 x vor der Ehe ...
Hier stellt sich mir eine doch sehr -wie ich finde- sehr interessante Frage ... WAS MACHEN MENSCHEN, die niemals HEIRATEN ...?


Und nun ratet mal, wie häufig sich Singles pro Jahr auf einen Dating-Partner einlassen ...
Was habt IHR getippt?
3 x ...?
Nein ... Falsch!
VIER MAL im Jahr gibts ein Date ... hier gibt es komischer Weise keine Unterscheidung zwischen den weiblichen und den männlichen Singles.

Der Sex gehört selbstverständlich in jede gute Statistik dazu ... UND somit darf ich euch verraten, dass 73 %, erst nach mehreren Begnungen mit einander schlafen ...
Dagegen "treiben" es 10 % bereits in der ersten Nacht miteinander ... ;-)

Ich habe mir gleich mal meinen Taschenrechner geholt und bin auf ein sehr merkwürdiges Ergebnis gekommen ... 73 + 10 = 83 ...
Hm ... und was machen die restlichen 17 % ...?
Okay, ich habe die Statistik nicht erstellt ... Vielleicht sollten wir mal NACHFRAGEN ... ;-)

Erstaunt war ich über die Zahl 2.000 ...
Tatsächlich gibt soviele Singlebörsen, Partnervermittlungen und Erotiktreffs im Internet ... UND wisst IHR was ...?
Die machen mit der LIEBE einen MEGA Umsatz ...
180 Millionen Euro im Jahr lassen WIR DEUTESCHEN uns das "Geschäft" mit der Liebe kosten ...
HUT AB ...!!!

Genug Zahlen für heute?
Keine Angst, ich bin auch gleich fertig ... Lasst mich nur noch einen Satz weitergeben ...


Die Mehrzahl der Frauen erhofft sich von einem Flirt einen schönen Abend ... Die Mehrzahl der Männer hofft -hingegen- auf Sex ...

So ... nun sind wir wieder etwas schlauer ...!

Geniesst das Leben

Euer

Ben

Mittwoch, 30. November 2016

Gezeiten und Leben

... kennt IHR sie ?


Oder besser gefragt ... Habt IHR euch schon Mal Gedanken darüber gemacht ...?


Ich bin durch Zufall darauf gestoßen ... Im Internet ...
Plötzlich hatte ich diese Geschichte auf dem Schirm ...


UND nun möchte ich sie EUCH zeigen ...

"sag' mir", fragt das Herz die Seele, " sag mir bitte, warum ich in diesem Leben so oft verschieden schlagen muss!"
"weißt du, kleines, es bestimmen die Gezeiten die Heftigkeit deiner Reaktionen." weiß die Seele zu antworten.
"die Gezeiten?" fragt das Herz nach, "du meinst, das auf und ab im leben eines Menschen?"
"ja….das auf und ab im leben eines Menschen. frag' das Gefühl, meine Schwester….es wird dir genauer erklären können!"
und so wendet sich das Herz an das Gefühl.
"sag' mir, Gefühl….du kannst mir verständlich machen, warum ich im Leben derart unterschiedlich schlagen muss?"
"aber ja, mein Herz, ich vermag es dir zu sagen." antwortet das Gefühl.
"es bedingt immer einer gewissen Erscheinung, die mich dich veranlasst, deinen Rhythmus zu ändern."
Erstaunt schaut das Herz sein Gefühl an: "aber….was hat ein Außenstehendes mit uns zu tun?"
Lächelnd streicht das Gefühl seinem Herzen über sein Haar…..
"es gibt Seelen, die berühren mich derart stark, dass ich mit meiner Reaktion diese willkommen heissen muss, oder aber mich abwenden lässt….und so schlägst auch du um, weil du mich spüren kannst und meinen Eindrücken auf deine Art Nachdruck verleihst. Und das macht uns perfekt."
"mhhh…." grübelt das Herz…"aber…woher nimmst du denn diese Eindrücke?" möchte es wissen.
"es ist die Fähigkeit, uns jedermann nahe zu lassen…..oder ihn von uns abzustossen."
"ich habe doch schon so oft heftig reagieren müssen….das waren die Menschen, die du zulassen konntest?" bohrt das Herzchen.
"ja…und am heftigsten war es immer, wenn wir in Übereinstimmung mit Seele und Geist jemanden in uns herein gelassen haben….."
"HALT!!" meldet sich der Gedanke.
"wenn es So war, habt ihr oft nicht auf mich gehört!"
"na na…" beschwichtigt die Seele, "hattest du denn nicht auch wohlgefallen an dem, was das Gefühl annahm?"
"schon," lenkt der Gedanke ein, "aber es war stets zu vehement, unser liebes Gefühl!"
"aber nein", antwortet dieses, "warum sollten wir das Glück denn entbehren? Auch, wenn es sehr bald weitergehen musste? Sind es nicht die Momente, die uns immer wieder leben lassen?"
"….auch, wenn es nur für eine kurze Zeit andauern sollte….es gilt, das Glück zu erfahren, nicht zu halten, wenn es weiterwandern muss" ergänzt die Seele.
"ach!!....und dann muss ich so arg schlagen?" will das herz wissen.
"ja….das soll so sein!" flicht das Gefühl ein.
"ja…aber….wo sind denn all die, die mir einst derart zugesetzt haben?" stammelt das Herz
"die, mein kleines Herz, die haben ein anderes Ziel gefunden." beruhigt der Verstand
Seufzend legt das Gefühl seine arme um die Seele und schaut auf seine alten Wunden.
"ja….die Gezeiten des Lebens….man darf sie immer nur Händeln, man kann sie nie beeinflussen! Dies übernehmen Sonne, Mond und Sterne! Und sammeln wollen wir uns in bitterer Zeit und offen sein für die kommende süsse….dem Licht des Lebens, seinem sinn und dem wohlgefallen und der Schönheit unseres seins."
(Autor unbekannt)

Ich finde ... WIR leben in jeder Sekunde in den Gezeiten des LEBENS ...!

Wie ist EURE Meinung?

Einen coolen Tag

Wünscht

Ben